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Wer zwickt denn Hunde? Und was hat die Reaktion mit abgenutzter Strafe zu tun? Meine Alte würde es nicht jucken, der Zwerg schreinen, und nu? Beide kennen es als Strafe nicht. Und lerntheortisch würde dabei mein Zwerg nur lernen, dass ich ihm weh tu. Mit was sonst er es verknüpft, weiß doch keiner. Und genau deswegen ist Strafe meistens Mist.
Bitte?
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Das Problem ist - das Empfinden des Hundes spielt eine entscheidene Rolle. Abgestumpfte Hunde empfinden ein Zwicken irgendwann vielleicht nicht mal mehr als richtig unangenehm. Das heißt ja nicht, dass es lerntheoretisch keine Strafe ist... bei diesem Hund eben eine schwache bzw. abgenutzte Strafe.
Ah ja, noch eine Wechselwirkung zwischen positiver Strafe und negativer Verstärkung:
Strafe wirkt auf den Menschen, der straft, belohnend. 
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und viele andere leider auch. Und das hat einen riesigen Stein ins Rollen gebracht der nur schwer zu stoppen ist.
Wenn überhaupt 
genau wie die Meldung das sich in Moslem beschwert hat, weil jemand seinen Hund mit in einen Falafel Take away
genommen hat.
Die fremdenfeindlichen Kommentare dazu verursachen mir Übelkeit.
Nun ja, meine Antwort war ja nicht ausländerfeindlich. Ich will gar nicht nachlesen, was alles darauf gekommen ist...
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Es ist also rechtlich in Ordnung einem Hund Schmerzen zuzufügen, auch wenn es nicht nötig ist? Widerspricht dem Tierschutzgesetz. Aber bitte.
Ob nun meine oder deine Analogie hinkt, sei dahingestellt.
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hansgeorg
Selbst wenn du es noch 100mal erklärst, bei Kareki ist alles Strafe, was nicht Clicker heißt.

Ich denke, es liegt daran, dass du ein Problem mit dem Begriff Strafe hast. Übrigens wurde hansgeorgs Beitrag vorher schon von anderen kritisiert.
Das hat doch mit dem Clicker gar nichts zu tun.
Dass negative Verstärkung aber nur funktioniert, wenn der vorherige Aversiveiz für den Hund schlimm war, ist doch de facto so.
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Würde ein Schwert als Waffe im Gebrauch von Jedermann nicht verboten sein, würden manche ihre Hunde durch das Erschlagen des anderen schützen. Deshalb: NEIN, es liegt nicht an einem selbst.
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mich gruselts da langsam davor. In meiner Heimat wollten sie "grüß Gott" verbieten weils für andere Religionen irgendwie diskriminierend ist...
OH MEIN GOTT! Ich hoffe, es wird gleichsam verboten, wenn andere kulturen irgendeinen Gottbegriff für sich in irgendeiner Form nutzen. Am besten die Religion verbieten und auf den Staat als Ersatzreligion einschwören. Ja, es wird gruselig.
Zum Thema. Ich persönlich hätte kein Problem mit dem Konsum von Hund oder Katze.
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Nein, das liegt nicht an einem selbst! Dazu muss man aber erstmal einen Unterschied zwischen Schein- und Ernstkampf erkennen.
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+ Du kannst das auch umdrehen. Für einen Hund, der nicht wirklich fressmotiviert ist, kann ein Leckerli auch ein unpassender Verstärker sein, sprich, er ist nicht wirksam. Deshalb ist ein Leckerli dennoch eine Belohnung im Allgemeinen. Und auch im Speziellen, wenn der Hund dann doch in Situtionen fressbegeistert ist.
Und ein vorausgegangener unangehemer Reiz, den ich wegnehme, muss sogar so stark sein, dass die Wegnahme als Befreiung empfunden wird. Sonst lernt der Hund eben nicht über negative Verstärkung, weil der vorangegangene Reiz so schwach war, dass es den Hund nicht interessieren dürfte, ob er da ist oder nicht.