Macht Sinn. Ich werde mal versuchen einige Tag ruhig anzugehen, auch wenn sie stinkig wird und schauen wie sie damit klar kommt.
Wie mach ich das denn schrittweise? Also wie bringe ich ihr schrittweise bei, das sie auch mal einige Zeit alleine sein muss`und es nicht immer gespielt wird, wenn sie will?Welche Alternative kann ich ihr bieten , damit sie nicht jammern muss?
Ich sie hat ja eine Box ,die sie auch gern hat. Sie findet immer wieder mal Knochen usw. da drin, sie schläft dort auch.
Könnte das helfen? Das sie sich selbst auch runterfahren kann?Es gibt ja nun mal Momente wo ich kurz weg muss, Müll wegbringen, einkaufen etc. ihr das schonend bei zu bringen wird schwierig . Müll wegbringen dauert nun mal 3 min,Post holen 2 min und einkaufen 10 min usw..
Beim Alleinebleiben finde ich es wichtig wie bereits geschrieben nicht viel Aufhebens darum zu machen, behandle es als etwas normales. Wechsel immer wieder plötzlich für kurze Zeit (die sie aushält) die Räume und schließe die Türen. Komm zurück als wenn nichts geschehen ist, dehne die Zeiten langsam. Wenn sie wieder jault oder etwas zerstört war es zu viel, dann gehe einen Schritt zurück.
Du kannst sie auch mal im Bad, am Klo,... - in ungewöhnlichen Räumen alleine lassen. So lernt sie verschiedene Situationen kennen und sie wird später auch an fremden Orten alleine bleiben können.
Sehr hilfreich ist im Zuge dieses Trainings auch die kontrollierte Ansprache! Wenn du deinen Hund zu viel ansprichst, -greifst, -schaust... ist er immer abrufbereit und kann nicht richtig entspannen. Diese Hunde laufen einem meist ständig nach.
Gehe behutsam vor, gib deinem Hund Zeit, erwarte nicht dass dein Welpe innerhalb kürzester Zeit mehrere Stunden alleine bleiben kann und vermeide Situationen wo sie weit über ihre Grenzen hinaus aushalten muss.
Bedenke auch dass dieses Training für sie Stress ist und sie danach Zeit braucht die Eindrücke zu verarbeiten und zu entspannen -> viel Schlaf!
Spielen: Räume die Spielsachen weg und entscheide selbst wann gespielt wird. Findet sie etwas und es soll gerade nicht sein, gib ihr eine Aufgabe und lenke sie ab, bringe sie zur Ruhe. Schicke sie z.B. an ihren Platz. Lerne zu erkennen ob dein Hund aktiv ist weil sie ausgeschlafen ist und Abenteuer sucht oder ob sie überdreht ist und aktiv ist weil sie nicht zur Ruhe kommt! Je nachdem richte dich danach und gib ihr was sie braucht. In ersterem Fall wird sie nicht ewig liegen bleiben können sondern braucht dich dann.
Damit sie nicht jammern muss ist wichtig, dass du ihre Grenzen kennen lernst und sie nicht zu sehr überschreitest sondern wie @Millemaus so schön sagte nur ankratzt.
Eine Box ist bestimmt nicht schlecht als Höhle wo sie sich zurückziehen kann. Von dem Standartboxentraining wo der Hund gezwungen wird darin zu verharren und zur Ruhe zu kommen halte ich nichts. Der Hund soll wie ich finde lernen egal wo zur Ruhe zu kommen und nicht nur wenn ein Gitter alles andere verhindert, dafür ist es notwendig den Hund auch mal zu korrigieren indem ich ihn beim Aufstehen wieder an seinen Platz bringe - hierfür ist eine Hausleine hilfreich. Andere schwören auf die Box - ich nicht.
Übringens finde ich dass dir ein persönlicher Trainer sehr helfen kann. Ein Trainer sollte meiner Meinung nach nicht erst kommen wenn es scherwiegende Probleme gibt, sondern kann präventiv mit euch arbeiten dass es erst nicht zu Problemen kommt. Es lohnt sich also mal dahin zu investieren!