Beiträge von SirBeno

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    Hi Feroc!

    Schön, dass ihr euch bei so gruseligen Trainingsempfehlungen (auch ich würde da ein Beenden oder zumindest Wechsel der offensichtlich überforderten Hundeschule forcieren) andere Meinungen holt! Ich lese heraus, dass ihr sehr bemüht um euren Kleinen seid und vieles sehr gut läuft.

    Wie war die Welpengruppe denn aufgebaut? Kann es sein, dass er einfach eine erlernte Erwartungshaltung nach Party hat die jetzt nicht mehr stattfindet?


    Ich fasse mal ein paar Hinweise aus deinem Text zusammen:

    Dein Hund ist ein normal frecher Hund der eure Besucher anspringt, früher öfters mal angebunden wurde und heute auch noch ab und an in "unalltäglichen" Situationen angebunden werden "muss".

    Dein Hund führt Standardkommandos Zuhause ziemlich zuverlässig aus (draußen nicht?), der Abruf funktioniert nur ohne Ablenkung und beim Spazierengehen ist er dauerhaft auf Spannung. Also anfangs zieht er, später läuft er mit etwas Spannung.

    Er kann gut alleine bleiben, bellt aber die ersten 15 Minuten.

    Bei Hundebegegnungen und neuen Situationen ist er schnell sehr drüber und Familienspaziergänge kommen auch sehr stressig rüber.

    Für mich sind da viele "abers" und "wenns" enthalten. Ich finde für einen Junghund sind das einzeln gesehen keine wahnsinnigen Probleme, doch gleichzeitig summiert es sich doch und es zieht sich für mich ein roter Faden durch.

    Ich habe den Eindruck, dass euer Hund öfters mal alleine ist mit seinen Problemen und nicht weiß wohin mit sich und dann "schäumt" er über. Zudem scheint alles/vieles außerhalb von Zuhause sein für Aufregung zu sorgen.

    Ich bin - auch wenn das oft empfohlen wird - überhaupt kein Fan von "anbinden" und zwar weil ich der Meinung bin, dass der Hund dabei nicht lernt mit einer Situation umzugehen, sondern nur lernt sich den Gegebenheiten zu fügen (ähnlich dem Effekt, den die Schlinge hätte) und das kann er nicht auf andere Situationen (etwas ist aufregend, es betrifft mich nicht direkt und ich kann entspannt sein) übertragen. Er steht dabei ziemlich alleine da. Sinnvoller fände ich es und das passt wiederum zu den anderen geschilderten Situationen gezieltes in den Alltag integriertes "aushalten"und entspannen unter steigender Ablenkung zu üben. Bsp. über Deckentraining. Zuerst drinnen, dann auch draußen mit inszenierter Ablenkung (Leckerlies fliegen, Ball rollt, Kind hüpft rum...). Bleibübungen die ruhig aufgelöst werden, also ohne ihn regelmäßig daraus abzurufen, Ball jagen zu lassen etc. und Pausen/Beschränkungen im Alltag. Bsp. wie schon genannt, einfach mal nur auf der Parkbank hocken, nix passieren lassen.

    Bei einem jungen Hund, den verschiedene (noch nicht) Alltagssituationen so sehr stressen würde ich auch darauf abzielen mehr als 18 Stunden Ruhe zu finden. Das alles muss ja zusätzlich zum normalen Schlafbedürfnis auch verarbeitet werden. Programmmäßig würde ich daher nix hochfahren, denn neben Gassi, Training, Spiele- und Tobeeinheiten sowie den herausfordernden Situationen gibt es ja noch das Familienleben mit Kind was meiner Meinung auch Input ist.

    Viel Freude weiterhin mit dem Süßen!

    Hi!

    Wo schlaeft der Kleine denn? Ich wuerde ihn auch in die Naehe holen und den Raum begrenzen. Das gibt schon mal mehr Sicherheit - bellen hat ja immer was mit Verunsicherung zu tun.

    Wie reagiert ihr auf das Verhalten? Ich habe bei Bellen gute Erfahrungen gemacht mich selbst zu entspannen, tief durchatmen, seufzen, rekeln... oder ich spreche ihn ruhig mit seinem Namen an und fordere in freundlich auf wieder schlafen zu gehen. Wenn er zu tief drin ist, geh ich einfach hin und gehe mit ihm gem. zurueck zum Schlafplatz. Ich gebe dabei kein Bleib Kommando sondern wiederhole das entspannt mehrmals wenn er sich noch nicht beruhigen und entspannen kann. Im Gegensatz zu schimpfen, Abbruch oder iwo festnageln baut das keine Spannung auf ;-) und genau das ist mein Ziel - Entspannung, Loslassen, Vertrauen.

    Ich würde mir jetzt - vorausgesetzt die Voraussetzungen für einen Zweithund stimmen - nicht all die Tage den Kopf zerbrechen. Leg die Angst mal zur Seit, leb die Zeit mit ihm und spüre wie es sich anfühlt. Wenn es "richtig" ist, wirst DU ein klares Gefühl haben in/nach der Zeit!

    Worüber ich mir schon Gedanken machen würde ist, wenn ich einen Zweithund will ob ich Hündin und Rüde gemeinsam halten will. Wenn deine Hündin intakt ist bedeutet das zeitweise Management und Stress für alle Seiten oder eine nicht-medizinisch-indizierte Kastra...

    Danke für deine Ideen!

    Neinnein. Das ist was anderes. Eine Ersatzwohnung bekomme ich leider nicht, das ist aber zu kompliziert hier auszuführen.

    Auf Facebook suche ich seit Anfang letzter Woche, bisher ohne Erfolg. Ich würde speziell Plattformen suchen wo ich Privatleute anschreiben kann. Ein TH wäre die allerletzte Notlösung.

    Hallöchen an die Kleinnagerhalter!

    Gibt es hier auch ÖsterreicherInnen? Weiß jemand Plattformen wo ich nach einer Betreuung für meine Nasen suchen kann oder gibt es hier vl. jemanden der mir helfen kann oder jemanden kennt?

    Ich bin in einer Notlage (einsturzgefährdete Wohnung, muss innerhalb 2 Wochen raus) und brauche dringend ab Ende Juli für zumindest 5 Wochen einen Betreuungsplatz für meine 6 Rattenmädls, weil ich so schnell noch keine neue Wohnung aufstellen konnte. Vorzugsweise in Wien bzw. Umgebung, bringe sie aber nat. auch weiter, wenn sich kein passender Platz in der Umgebung findet.

    Ich bin über jede Idee dankbar - bzw. vl. kann auch jemand meine Suche auf FB teilen?! Ich schicke den Link gerne per PN!

    Vielen Dank im Voraus!!

    Wenn ich sie nicht maßregeln kann, was soll ich dann machen? Sie zerlegt mir die Wohnung, wenn ich sie lasse!

    Ich habe jetzt nur die ersten und letzten Seiten gelesen.

    Wurde denn die Hausleine schon in den Raum geworfen? Das ist eine Leine ohne Schlaufe die du deinem Hund in deiner Anwesenheit dauerhaft drauf lassen kannst. Wenn sie etwas macht was du nicht möchtest holst du sie dort ruhig (kommentarlos oder mit einem ruhigen nein) einfach weg und kannst ihr auch eine Alternative anbieten (z.B. ein Knabberzeug)

    Denke daran, dass dein Hund diese Dinge (pinkeln, ankauen...) aus Stress macht, nicht weil sie dich verärgern will, sie kann nicht anders. Das macht sie auch nicht bewusst sondern ihr Körper agiert. Sie braucht eine ruhige und klare Begleitung und nat. Zeit um mit diesem Stress klar zu kommen.
    Vl. kannst du einmal so eine Schimpfsituation ohne ihr nachstellen und beobachte einmal genau was da alles mit dir passiert, womit sie konfrontiert wird. Aufregung, Emotion, Lautstärke, Körperhaltung... leider wenig förderlich für Vertrauensaufbau.

    Ich wünsch dir ganz viel Geduld und Einfühlungsvermögen für die Maus und bin gespannt ob ihr den Weg gemeinsam nehmen werdet.

    Ich würde da auf klassisches Deckentraining setzen.

    Der Hund soll auf die Trainings-Decke oder draußen als "Target" z.B. auf eine Leine und du führst nach und nach verschiedene Ablenkungen ein. Von Raum verlassen, über Leckerlies verteilen bis Besuch empfangen kannst du da sehr kreativ sein. Vielleicht schlägst du mal einen Purzelbaum oder lässt ihn mal ohne direkte Ablenkung länger liegen (finde ich auch sehr wichtig), Ablenkung können auch verschiedene (laute und leise) Geräusche sein oder du tust mal so als würdest du etwas ganz spannendes sehen/anschauen, herumschleichen, loslaufen, einen Schirm aufspannen, Gegenstände verschieben, an der Leine leicht zuppeln, locken... einfach kreativ sein :D Die gleichen Übungen kannst du dann auch mit einfachem Sitz/Platz machen.

    Mit Ball (anschließend holen lassen) würde ich es nicht trainieren. Außer du wirfst z.B. den Ball, belohnst mit einem Leckerlie und sammelst den Ball selbst wieder ein. Ansonsten unterstützt du eine Erwartungshaltung die deinem Trainingsziel entgegensteht.

    Viel Erfolg!

    Dass da eine Taube gefangen war und zwei Hetzjäger sie mit Grinsen im Gesicht erlegt haben, also hauptsächlich Galgöchen, hat ihm scheinbar auch einen Selbstbewusstseinsschub verpasst.

    Ich hoffe sehr, dass diese Aussage nicht annähernd so gemeint ist, wie sie sich anhört?!
    Haben deine Hunde in deinem Beisein einen Vogel getötet und erzählst du das jetzt quasi als Erfolgserlebnis?:mute:

    Oder geht es hier um ein Spielzeug/Trainingsutensil?? *hoff*