Beiträge von SirBeno

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    Hallo!

    Ich kenne diese "Trainerin" von mehreren Videos und habe sehr bald aufgehört diese zu konsumieren. Bei deinem Link habe ich kurz reingeschaut, obwohl es mir sofort die Haare sträubte.

    Was mir als erstes sauer aufstößt ist, dass sie den Hund während sie spricht die ganze Zeit am Halsband "vorführen" lässt...

    Deutlicher wird meine innere Anspannung wenn man bei 2:11 aufmerksam wird wo der Hund ganz nebenbei eine "Watschn" beim Hochspringen bekommt. Für mich ist das eindeutig kein ruppiges "Zurückspielen" - was manch ein Fürsprecher vl. hereininterpretieren würde.

    Dass der "Trainerin" das Wohlbefinden des Hundes relativ egal ist sieht man bei 1:58, wo sie den Ball wirft, im Wissen, dass der Hund da gleich mit dem Halsband in die Leine knallt. Das ganze wird von einem Kichern begleitet - sehr gruselig... gibt es da ein Fünkchen Empathie?

    3.00 wird der Hund halb "stranguliert" um ihn ins Sitz zu bekommen, nach dem Zug kommt ein Kommando..

    3.18 der Hund wird bewusst so an der Leine herumgeschleppt und gewürgt, dass sie den Boden unter den Füßen verliert und wieder im Sitz landet. Da ist der Punkt wo ich abdrehe und mir diese bewusste Überforderung und in meinen Augen auch Quälerei nicht mehr weiter ansehe.

    Alleine in der Eingangsszene wo der Hund nebenbei "vorgeführt" wurde gab es mehrere Möglichkeiten zu bestätigen und ein Training positiv aufzubauen.

    Für mich haben die Methoden dieser "Trainerin" nichts mit Training zu tun sondern ist lediglich ein Gefügig machen : (

    Die Nachbarn sehen das recht unterschiedlich... es soll sich nat. niemand übermäßig gestört füheln und die Hühner sollen sich nat. mit der Lösung auch wohl fühlen - daher die Überlegungen.

    Und es geht wie gesagt lediglich um den ÜberNacht-ungsstall. Für alle anderen Eventualitäten ist anderweitig gesorgt.

    Ich bin hier ja eigentlich ein stiller Mitleser - aber um das vielleicht ein bisschen zu entschärfen, wäre es interessant sich die Frage zu stellen, ob es sich beim Halsruck (als doch etwas komisches Wort) nicht viellicht um einen Tippfehler von HalsDruck handelt - immerhin sprechen die Zeilen davor auch vom Druck der durch Zug am Hund entsteht. ;)

    Hmmm. Meiner Schwester sind bisher immer die gegenteiligen Infos begegnet. Es gibt Quellen die sich mit künstlicher Beleuchtung (v.a. in den Wintermonaten) beschäftigen, was aber wieder ein anderes Thema ist.

    Ehrlich gesagt hat uns eine "dunkle Box" bisher gedanklich nicht beunruhigt. Selbst Menschen benutzen lichtdichte Vorhänge oder komplett abdunkelnde Jalousien, da finde ich die Vorstellung bei den Hühnern jetzt nicht so befremdlich :ka:

    Aber wir werden uns auch über deinen Input nochmals Gedanken machen.

    Danke für die Ideen!

    Wir tüfteln jetzt an einem neuen Stall, der möglichst lichtdicht und etwas lärmdämmend ist und trotzdem ausreichend belüftet - mal sehen wie sich das umsetzen lässt.

    Resi282 ich hab den Verdacht, dass wir aneinander vorbei reden |) Es geht bloß um das "Nachtquartier", tagsüber dürfen alle sechs auf 1000m^2 natürlich tun und lassen was sie wollen, da ist der Stall offen. Geschlossen und abgedunkelt sein soll es nachts bzw. bis morgens wenn das Türdl aufgeht. :nicken:

    Danke für eure schnellen Antworten!

    Wie erreicht man einen möglichst schalldichten Stall?

    Es ist ein selbstgebauter Stall aus Holz. Eine Idee bzgl. lichtdicht und Belüftung war z.B. ein vergittertes "Fenster" mit blickdichten "Vorhängen" also dickem Stoff, aber auch da werden wohl kleine Ritzen bleiben.

    Ein Hallo an die Hühnerkenner!

    Vielleicht könnt ihr mir helfen: Meine Schwester hat seit kurzem 6 Hühner - 5 Hennen und einen Hahn.

    Der Hahn ist ein "Problem". Zu anfangs hat er bereits um 4 Uhr in der Früh geschrien, was nat. in der Nachbarschaft nicht sehr willkommen ist. Sie hat nun einen neuen Stall, weil sie den Tipp bekommen hat, dass er nicht schreien würde wenn es dunkel ist. Er schreit jetzt um viertel/halbsechs - immer noch zu früh für das Umfeld.

    Scheinbar sind im Stall doch noch kleine Ritzen, durch welche morgens Licht eintritt - bspw. an der automatischen Hühnerklappe. Wir sind nun am Überlegen nochmals in einen neuen wirklich 100% lichtdichten Stall zu investieren - allerdings stellt sich uns gerade die Frage ob das auch wirklich eine Lösung sein wird.

    Wie groß ist die Chance, dass er wirklich im Finstern ruht und nicht kräht? Liegt es tatsächlich nur am Licht oder spielt da nicht doch auch eine innere Uhr mit? Gibt es noch andere Aspekte die wir noch nicht berücksichtigen?

    Und ist es möglich den Stall so blickdicht zu bekommen und gleichzeitig noch eine ordentliche Luftzirkulation zu haben? Wie habt ihr das gelöst?

    Vielen Dank im Voraus!

    Hi Freulein!

    Ja, man braucht einen langen Atem - aber den braucht man bei jeder Methode =)

    Wenn du gefühlsmäßig mit deinem Hund verbunden bist und ihm mit Verständnis begegnest ist das nicht schwer.

    Er bellt ja nicht um dich zu ärgern, sondern weil er unsicher ist und er im Grunde deinen Support braucht um zu lernen sich nicht so leicht verunsichern zu lassen.

    Ich belohne nicht direkt jeden Schritt, weil ich nichts besonderes draus machen will und eigentlich möchte ich da gar nichts groß bestätigen, denn es gibt ja keinen Grund sich aufzuregen.

    Aber gestern hab ichs zum Beispiel selbst gehabt. Hund knurrt und ich sage ihm, komm, ist gut lass es bleiben. Im Hinblick auf - du brauchst jetzt nicht auch noch bellen. Im Nachhinein hätt ich gesagt, ach ja, da hört man was - jetzt komm und wir chillen weiter, knurren ist ok, aber jetzt brauchen wir dem keine Beachtung schenken.

    Also allgemein ist mein Fokus eher am rausholen des Hundes und vermitteln von Entspannung als am Loben oder Abbrechen.

    Vl. gar nicht so verkopft Abläufe einüben, sondern in der Situation schauen, wie kann ich ihn ruhig rausholen. Manchmal gebe ich auch dem Impuls nach gem. das bedrohliche Flugzeug zu beobachten und sag ihm dabei was wir sehen und dass das da fliegen darf. Für manche vl. verrückt... aber er kann dann entspannt daneben stehen und gucken.

    Wenn es kein Bett ohne Fensterplatz gibt, kannst aber evtl. an dem einen oder anderen Platz das Fenster schließen um die Außenreize etwas zu dosieren ;)

    Hallo Leafilemon!

    Ich kann deine Gedanken nicht so ganz nachvollziehen. In so einer Situation frage ich mich nicht nach der Schuld und wobei ich zahlen "muss". Wenn mein Hund einen anderen verletzt und ich das mitbekomme, dann stehe ich dafür grade (oder versuche zumindest wie bereits vorgeschlagen eine entgegenkommende, gemeinsame Lösung zu finden) egal wo das ganze stattgefunden hat und wer angefangen hat. Denn du hast in diesem Moment deinen Hund nicht ausreichend gesichert und den dazu führenden Handlungen zugestimmt. Künftig wirst du dich und deinen Hund vor solchen Situationen besser schützen.

    Ich würde mich bei der Besitzerin erkundigen, was genau für Verletzungen passiert sind. Ist es eine kleine Schramme oder ein Loch was ordentlich versorgt werden muss? Um welche Summe geht es denn überhaupt?

    In deinem Fall würde ich das auch aus dem Grunde schnellstmöglich tun, um da keine weiteren Probleme zu bekommen und am direktesten Weg die versäumte Versicherung und Anmeldung des Hundes nachholen. In Wien ist eine HPV verpflichtend und Voraussetzung für eine Anmeldung. Ich weiß nicht wie lange es diese Regelung schon gibt... aber es scheint so als würde da etwas nicht stimmen.

    Sei dankbar, dass nicht mehr passiert ist und habe es als dumm gelaufen ab ;-)

    Hi Freulein!

    Das klingt ein wenig als ob dein Hund grundsätzlich (zeitweise) etwas nervös ist. Ich würde mal beobachten ob du am Alltag was anpassen kannst. Also an welchen Tagen ist er nervöser und weniger ansprechbar? Was kannst du an diesen Tagen ändern um die Anspannung zu reduzieren?

    Wie ist denn Hund denn allgemein drauf? Schläft er gechillt in einem Körbchen und springt nur auf wenn er was hört? Oder tiegert er allgemein herum, ist angespannt und aufmerksam bei jeder "Störung"?

    Mein Pflegling hat auch lange bei jeder Gelegenheit gebellt. Wir haben es über Ruhe hinbekommen. Das Tagespensum an Input muss stimmen und dann bin ich mit der Bellerei bewusst entspannt umgegangen.

    Ich bin bei jedem Thema im Hundetraining überzeugt davon: wenn ich will, dass etwas als normal/entspannt hingenommen wird, muss ich es auch so behandeln. Also wenn ich einen lauten Abbruch mache, wir der Hund vl. irgendwann sein Verhalten einstellen, weil er deine unangenehme Reaktion vermeiden will, wird aber nicht entspannt sein und sich ruhig wohlfühlen..., wenn ich alles mit Leckerchen hervorhebe, mache ich ebenfalls was besonderes daraus.

    Wenn ich hingegen ruhig zu meinem Hund hingehe und ihn vom Ort der Aufregung entspannt weghole, im ruhig vermittle er soll sich doch wieder in sein Körberl chillen, weil es keinen Grund zur Aufregung gibt, glaubt er einem das auch mit der Zeit. Wichtig ist, dass da kein Druck drinnen ist. Also ohne bleib und angespannt beobachten, zurechtweisen... wenn er aufsteht. Sondern einfach immer wieder wiederholt entspannt zum entspannen animieren, ohne der Ablenkung zu viel Aufmerksamkeit zu schenken.

    Oft schnaufe ich auch bewusst durch, wenn ich was höre was ihn aufregen könnte und signalisiere so, dass es keinen Grund zur Aufregung gibt. Ich spreche auch mit ihm, dass alles ok ist und da jeder vorbei gehen darf etc.

    Am Idealisten reagierst du schon bevor er richtig loslegt. Also beim ersten aufhorchen, knurren, anspannen. Du kannst ihn in dem Moment schon loben und abholen.

    Wenn er sich schwer überzeugen lässt mitzukommen, hängst du ihm eine Hausleine um, wo du ihn ganz entspannt mitnehmen kannst.

    Nat. braucht diese Methode wie jede andere auch Vertrauen, dass es funktioniert und eine konsequente Umsetzung. Es ist vl. leichter oder vl. schneller einen starken Abbruch zu etablieren. Aber so baust du zusätzlich Beziehung und Vertrauen zu deinem Hund auf. Du hast mit der Zeit einen Hund der wirklich entspannt, weil er gelernt hat, dass er sich fallen lassen kann und keine Bedrohung ist was er hört. Dies wirkt sich auch in anderen Lebenbereichen aus und ist der Start in eine mitfühlende, liebevolle Beziehung, weil du die Gefühle (Unsicherheit, bedroht fühlen...) des Hundes ernst nimmst und ihn im wahrsten Sinn des Wortes abholst, wo er gerade ist.

    Um es deinem Schatz leichter zu machen und auch mal ein Abschalten zu ermöglichen, würde ich ihm vorerst auch einen Schlafplatz einrichten in einem Raum, wo die Fenster zu sind ;-)