Beiträge von YorkieFan

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    Ich sehe es ganz ähnlich.

    Du machst dir UND deinem Hund das Leben wesentlich leichter, wenn du nicht mehr so ein Gewese machst und Hundebegegnungen als etwas Normales oder gar Nettes siehst. Das kann man auch trainieren! Die allerwenigsten Hunde sind reissende Bestien, die deinen Hund fressen möchten, selbst wenn sie von ihren Haltern ungenügend erzogen wurden. Es wird immer Leute geben, die ihre Hunde zu angeleinten Hunden lassen zum "Hallo sagen". Also übe, gelassen mit der Situation umzugehen - dein Hund scheint dir da einiges voraus zu haben. Lerne die Körpersprache von Hunden lesen, lass die Leine locker und fang nicht an, hektisch herumzuwedeln. Denn wie gesagt, das sendet die falsche Botschaft an beide Hunde.

    Coole Ansicht. Wenn die Hunde ungefähr gleich stark sind mag man das locker sehen. Wenn man aber einmal
    erleben durfte wie sein Kleinhund von einem Großen fast getötet wurde ist Schluß mit "Die regeln das schon".
    Da kann auch ein ansonsten harmloses kurzes runterdrücken für den Kleinhund lebensgefährlich werden.

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    Hier steht nirgends, daß ich das erwarte. Ich hatte bislang nur Hunde, die vom Temperament her ruhiger waren, und außerdem erwarte ich nicht, daß er vorbildlich bei Fuß läuft (steht auch nirgends), aber ich würde vielleicht erwarten, daß er nicht bei jeder Begegnung total am Rad dreht. Und deshalb fragte ich, ob ich da mehr dran arbeiten muß oder ob das - wie Deiner Meinung nach scheinbar - normal ist und sich von selbst gibt oder so.

    Deswegen bin ich nicht gleich :headbash: !

    Du hast Recht, von alleine gibt sich das sicher nicht. Hast du mal versucht, ob du seine Aufmerksamkeit mit
    irgendwas auf dich lenken kannst, wenn euch z.B. ein Rad entgegen kommt? Schaffst du es zwischen Hund
    und Radfahrer zu kommen, so dass du deinen Hund abdrängen kannst? Manchen Hunden hilft es auch, wenn sie
    hinter dem Halter gehen. Das muß man aber erstmal ohne Ablenkung üben. Mit vier Monaten ist die Welt noch
    so aufregend und will entdeckt werden, außerdem ist die Konzentrationsfähigkeit noch gering. Also hilft letztlich
    nur Geduld und dran bleiben.
    An lockerer Leine kann aber auch ein Hund in dem Alter schon laufen, auch da gilt Ablenkung möglichst langsam
    steigern. Ist nicht immer einfach.
    Wie lang ist denn die Schleppleine die du benutzt?

    Solche Zweifel sind völlig normal, finde ich. Und gerade in der ersten Zeit kann es
    sein, dass du dich fragst ob das alles so richtig ist :D , es ist richtig so.

    Und es ist auch nicht schlimm, wenn mal was schief läuft, das kann man alles
    korrigieren. Hunde sind nicht nachtragend, das ist eher menschlich. Versuche auch
    auf dein Bauchgefühl zu hören bei dem was du tust, was sich falsch für dich anfühlt
    ist es meist auch. Für Kopfmenschen zunächst gewöhnungsbedürftig, aber das kriegst
    du hin.

    Zu deiner Frage mit der gewöhnung an die Decke. Das geht gut, wenn du ein Leckerli
    hinwirfst und auf die Decke zeigst. Erst wenn sie darauf sicher reagiert, dann das Wort
    Decke einführen. Anfangs ohne Ablenkung üben und immer nur kurz auf der Decke
    lassen, dann das Kommando auflösen und sie zur dir locken.

    Ich glaube, ich würde es viel ruhiger angehen lassen. Kennst du den Hund schon
    länger und hast ihn übers WE in Pflege?
    Ich würde noch gar nicht großartig was üben. Geht ruhig kurze Runden spazieren,
    kuscheln und kraulen ist auch gut. Einfach erstmal einen Draht zueinander bekommen.
    Sie muß ja wieder weg, und sie weiß doch nicht, dass du ab Sommer dann eine besondere
    Stellung in ihrem Leben einnehmen wirst.

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    Wir dachten uns auch schon, dass er meint uns "verarschen" zu können.

    Ihr habt es ihm so beigebracht. Nimm wqas ins Maul, lass es fallen und es gibt nen Keks. Nimmst du nichts
    auf gibts auch nichts. Das hat nichts mit verarschen zu tun.

    Das mit dem vom Boden aufnehmen mußt du üben, üben und nochmal üben. Leg am besten Köder aus und
    führe ihn so oft daran vorbei, bis er nicht mal mehr hinschaut. Zunächst würde ich was nehmen, was er nicht
    einfach verschlucken kann. Dann hast du eine Chance es ihm abzunehmen. Kausachen sind da ganz praktisch,
    später darfs dann auch Wurst oder sowas leckeres sein.

    Was ich z.B. nicht machen würde ist Leckerli ins Gras werfen und ihn suchen lassen. Wird ja oft als Beschäftigung
    empfohlen, finde ich aber nicht so ne gute Idee.

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    Heute morgen nimmt sie mir so ziemlich die Bude auseinander. Hab ihr schon ihr Spielzeug weggenommen und sie mit einem Nasenspiel und Kaustange abgelenkt, das ist aber ja nur von kurzer Dauer.

    Eines jedenfalls kannst du daraus mitnehmen, dein Hund muß noch lernen Ruhe zu halten. Auch ohne
    Bespaßungsprogramm ruhig zu bleiben. Langeweile zu ertragen :D

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    Das Ganze klappt auch ganz prima - sie spuckt Steine, Stöckchen, Glasscherben, Taschentücher, etc. prima auf Befehl wieder aus und schaut mich wedelnd an. Man kann also annehmen, sie hat begriffen, um was es geht.

    Dabei mußt du jetzt aufpassen, dass du keine Handlungskette konditionierst. Nämlich
    dein Hund lernt nimm irgendwelchen Müll ins Maul, dafür gibts dann ein Leckerli. Da kannst
    du jetzt anfangen variabel zu belohnen, d.h. es gibt nicht jedesmal ein Leckerli.

    Mein Sandro hatte als Welpe eine Vorliebe für Papiertaschtücher, ich habe dann Tücher
    ausgelegt und da geübt dran vorbei zu gehen. Erst im größeren Abstand, dann immer
    kleiner werdender Abstand und ganz doll gelobt wenn er vorbei gelaufen ist. Aber nicht mit Keksen ablenken, dein Hund soll das was da liegt durchaus wahr nehmen.
    Und was ich gar niemals machen würde ist dieses leidige Kekse ins Gras werfen und den
    Hund die suchen lassen. Alles, aber wirklich alles, was auf dem Boden liegt ist tabu.
    Bei deiner Maus könntest du zum üben was nehmen, was sie mag, aber nicht gleich
    verschlucken kann. Kausachen z.B., da hast du dann eine Chance ihr das zur Not
    abzunehmen bevor sie es verschluckt.

    Dann versteck den Dummy so, dass er ihn nicht sieht. Unter einer Wurzel, grab ihn ein,
    in einer Astgabel, sei kreativ und machs ihm nicht zu leicht. Er soll auch nicht zusehen
    wo du ihn versteckst, also ausser Reichweite.

    Bei uns im Verein kann man z.B. Agility machen ohne im Verein zu sein, man zahlt dann
    3 Euro wenn man teilnimmt. Einzige Voraussetzung für Anfänger ist einen Anfängerkurs
    zur absolvieren, bei dem der Hund die einzelnen Hindernisse kennenlernt. Und der Halter
    verschiedene Möglichkeiten den Hund zu führen. Wenn du übrigens denkst, dass du dabei
    rumstehst, dann irrst du dich. Der Hund läuft den Parcours nicht alleine :D .

    Ich lasse meine Yorkies Futterdummy suchen. Inzwischen verstecke ich den Dummy längst ausser Sicht, auf die Idee dabei meiner Spur zu folgen sind die beiden von alleine
    gekommen. Du kannst auch im Abstand Leckerli auslegen und achtest darauf, dass dein
    Hund deiner Spur folgt, falls du ihn vom Boden fressen läßt.
    Frag doch mal in den Vereinen bei dir, ob die Kurse anbieten. Für den Einstieg und Aufbau
    ist eine Anleitung nicht schlecht. Danach kann man gut alleine weiter machen und die
    Schwierigkeit steigern. Fragen kostet ja nichts ;)