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Ich würde das, mal wieder , ganz anders sehen. Nicht du sollst dich um deinen
Hund bemühen un dir ein Bein ausreißen um die Aufmerksamkeit ihrer Hoheit zu
erringen. Andersrum soll es sein, dein Hund soll sich um dich bemühen. Ja um dich, nicht
um deine Kekse und nicht um irgendeine Spielzeug.
Im Grunde hast du deinem Hund beigebracht, dass sie nicht auf dich achten muß, wenn
ihr normal spazieren geht. Hat ja auch keine Folgen wenn sie deinen Ruf nicht befolgt.
Dass du ihr nicht egal bist, siehst du daran, dass sie eben am Fahrrad schon Anschluß
hält. Daran kannst du doch anknüpfen, rufst du sie und sie reagiert nicht gehst du
entweder schnell von ihr weg. Falls das in der Situation möglich ist. Oder du gehst
schnell auf sie zu wenn sie dich ignoriert, richtig forsch. Schaut sie dich dann an
bietest du ihr nochmal freundlich an zu dir zu kommen. Tut sie es nicht geh hin und
leine sie ohne Kommentar an und geh dann einfach. Dabei soll die Leine locker sein,
ist sie leinenführig? Das ist keine Strafe und tu auch nicht so als ob es eine wäre.
Was sehr hilfreich ist, wenn du ihr beibringst, dass sie dich anschaut wenn du sie
ansprichst. Das zuerst an der Leine üben, schaut sie, gehst du einfach einige Schritte
rückwärts und lädst sie so ein dir zu folgen. Achte dabei darauf, dass sie dich weiter
anschaut. Dann loben und einfach weiter gehen.
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Zitat
Wenn er mich angeht die Hausleine benutzen? Da komme ich nicht ran wenn er aggro ist:-
Das ist ja der Sinn, du brauchst ihn nicht anzufassen und achtest seine Individualdistanz.
Du machst ein leichtes Seil ans Geschirr, das schleppt er dann eben hinter sich her, aber
nur wenn du auch dabei bist. Wenn er alleine ist, ist die Gefahr, dass er irgendwo hängen
bleibt zu groß. Möchtest du ihn jetzt vom Sofa oder so runter haben brauchst du ihn
nicht berühren, du nimmst das Ende der Leine und führst ihn an seinen Platz. Dabei
nicht schimpfen sondern absolut ruhig und neutral bleiben.
Du kannst auch auf dem Boden mit ihm schmusen, knurrt er drehst du dich weg. Versuch
mal vorauszusagen was er als nächstes tun wird, das kann dir sehr helfen deinen Hund besser einzuschätzen.
Ob er bei der Begrüßung von Besuch aus Freude pinkelt ist fraglich, das ist eher eine
Beschwichtigungsgeste. Ich würde ihn erstmal vom Besuch fern halten und wenn sich
alle hingesetzt haben und er ruhig ist kann er auch hingehen.
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Als erstes solltet ihr aufhören die Sache zu verharmlosen und schönzureden. Ein
Hund der andere Hunde oder fremde Menschen angreift ist kein ganz lieber, ganz egal
warum er das tut. So einen Hund sollte man auch nicht frei laufen lassen, sondern
sichern. Dann braucht ihr einen Trainer der sich mit Aggressionsverhalten auskennt,
der kann euch dann auch beim Maulkorb helfen.
Irgendwelche Spielchen werden euch nicht helfen. Welche größere Stadt ist denn bei
euch in der Nähe? Vielleicht kann euch da jemadn hier aus dem Forum einen geeigneten
Trainer nennen.
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Zitat
Leine dran, sitzen lassen, Jogger vorbei, belohnen ... nach und nach Leine immer lockrer ...
Das habe ich bei meinen Hunden z.B. nie gemacht, das absetzen meine ich. Leine dran
ist sicher vorerst angesagt. Ich habe den Joggern, Walkern und Radlern nie so viel
Aufmerksamkeit gewidmet. Einfach dran vorbei gegangen und woanders hingeschaut.
Dein Hund folgt deinem Blick und merkt deine Anspannung beim Anblick der "Gefahr".
Nur kann man das nicht so einfach abstellen, aber sich selber überlisten. Schau woanders
hin, summe ein Liedchen, so in der Art.
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Was ist denn so schlimm am angeleinten Hund? Eigentlich kannst du ganz normal weiter
mit ihr arbeiten. Darauf achten sehr genau zu sein, und den längeren Atem haben.
So ein Zwischenfall wie mit dem Jogger wäre mir auch sehr peinlich, deshalb erst mal
an die Leine wo oft Jogger usw. unterwegs sind. In einsameren Gegenden dann Freilauf
gewähren.
Mag sie irgendein Spielzeug besonders gerne? Meine lieben z.B. alles was quietscht,
das könnte dann der Notanker sein. Klappt der Rückruf nicht, Quietschding drücken
und Hund ist da.
Ach ja, eine ordentliche Portion Humor ist auch hilfreich 
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Für meinen Geschmack machst du viel zu viel Druck. Der Hund muß dich erst
mal kennen lernen, laß sie kommen und hör auf sie so zu bedrängen. Mit deiner
Ungeduld und deiner Erwartungshaltung machst du ihr Angst. Und da du gleichzeitig
sehr unsicher bist, überträgst du das. Sie kann das riechen.
Hat sie denn auch einen Namen?
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Herzlichen Glückwunsch zur BH. Da hast du sicher viel geübt und genau da liegt ein Denkfehler den viele machen, sie verwenden viel Energie und Zeit um ihren Hund
auszubilden und vergessen darüber die Erziehung. So hört sich das auch bei dir an.
Statt z.B. den Sessel wegzuräumen wäre es besser den zu verbieten. Dein Hund darf da
nicht mehr drauf auch nicht ausnahmsweise. Ebenso ins Bett, oder aufs Sofa. Das ist
Tabu, immer, Ausnahmen gibt es nicht und setz das durch. Gewalt solltest du nicht anwenden, das hast du nicht nötig
Wenn er dich versucht anzugehen benutz eine Hausleine. Das ist immer eine elegante und
effektive Alternative, so kannst du ihn hinführen wohin du willst ohne ihn dabei anzufassen. Ganz, ganz wichtig nie ungeduldig werden und vor allem nie nachtragend sein. Selbst wenn du ihn korrigieren mußtest, sei immer sofort zur Versöhnung bereit.
Und denk dran, dein Hund spürt deine Stimmung.
Führe dringend Hausregeln ein, die du durchsetzen kannst. Das kann z.B. ein Ritual beim füttern sein. Dein Hund bleibt brav sitzen bis du den Napf frei gibst. Oder du erklärst einen Raum als Tabuzone die nicht betreten werden darf.
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Zitat
Ich wohne übrigens auch nur 10 Km von Bremen entfernt und empfinde das auch so.
Die Welt ist klein, ich wohne so 40 km von Bremen weg. Ein regionales Problem ist
das sicher nicht. Gedankenlosigkeit gibt es überall. Aber jedem dem etwas die Augen
für die Ängste und Nöte anderer geöffnet werden ist ein Gewinn für alle 
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Warum bleibt die Besitzerin nicht einfach mal einige Zeit der Hundewiese
fern? Dann hätte der "werdende" Rüde mal etwas Verschnaufpause und sie
die Möglichkeit erzieherisch tätig zu werden. In dem Alter schießen viele
Jungs etwas übers Ziel hinaus, das ist normal und gehört zum erwachsen
werden.
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Zitat
Allerdings glaube ich schon,dass man bei unterschiedlichen Größenverhältnissen von Natur aus ängstlicher reagiert-viele Kleinhundebesitzer wirken auf mich so. Das muss ja nicht sein-bei uns in der Spielgruppe gibts von 1,5 Kg bis 60 Kg alles.und da wird niemad umgerannt.Die Hunde können das meistens schon gut einschätzen,wer sich zum Spielen eignet.
LG
Du vergißt eins, es ist für Hunde eben nicht normal jedem Artgenossen jubelnd um den
Hals zu fallen. Die große rosa Hunde-haben-sich-alle-lieb Vorstellung ist menschlich. Das
Kleinhunde nicht automatisch kleine Brötchen backen im Zusammentreffen mit größeren Artgenossen sollte sich inzwischen rumgesprochen haben.
Was meinst du, was von einem 1,5 kg Hund übrig bleibt, wenn ein 60 kg Riese aus
versehen drauf tritt. Oder von meinem 3,5 kg Yorkie wenn ihm ein Schäferhund mal eben zeigt wer der Platzhirsch ist.
Wer meint er muß das haben, bitteschön. Ich nicht und ich denke viele andere Kleinhundebesitzer auch nicht.