Beiträge von YorkieFan

    Zitat

    Nun möchte ich diesmal beim Training einen neuen Weg gehen. Da mein Hund gerne schaut was ich in der Hand habe und dann entscheidet ob er kommt oder nicht, möchte ich den RR ohne Leckerchen aufbauen...

    Im Grunde hört sich das nach einem typischen Problem an, es wurde vergessen die Kekse wieder auszuschleichen.
    Vom Keks für jeden befolgten Rückruf, über hin und wieder Keks bis zu keinen Keks mehr.

    Über wegschicken und wieder einladen mache ich das ja auch. Allerdings hat das nichts mit ignorieren zu tun,
    der Hund wird aktiv von mir weggschickt und wenn er sich auf mich konzentriert und das durch seine Körper-
    sprache signalisiert wird er durch Änderung meiner Körperhaltung eingeladen wieder zu mir zu kommen.
    Mal in Kurzform :D

    Ich kann dir jetzt nur sagen wie das bei uns im Agi läuft. Mit zunehmender Übung lösen sich die Hunde auch leichter. Vorrausgeschickt wird anfangs nicht über Hürden sondern durch einen Tunnel, das fällt den Hunden in der Regel leichter. Ausserdem werden die
    einzelnen Hindernisse benannt. Es kann dir z.B. im Parcours passieren, dass unter der
    A-Wand ein Tunnel liegt, Aufstieg A-Wand und Eingang Tunnel sind dann nebeneinander.
    Da soll Hund dann nicht nur voraus laufen, sondern auch nach Ansage Tunneleingang
    oder Aufstieg A-Wand nehmen.
    Anfänger müssen aber leider mehr mitlaufen und den Hund genau führen.
    Besteht bei so einem Galgen am Ende nicht die Gefahr, dass der Hund sich nicht auf
    die Hindernisse konzentriert sondern nur die Beute am Ende im Blick hat und so
    Fehler macht?

    Meine Hunde verlieren bei dem blossen rumgewerfe auch schnell das Interesse. Wenn ich den Dummy
    aber verstecke und sie den richtig suchen dürfen ist das was ganz anderes. Da sind sie mit Eifer dabei.
    Trotzdem mußten sie zuerst lernen das Teil zu mir zu bringen. Dabei sollten sie eben gar nicht erst die
    Erfahrung machen, dass sie damit auch abhauen können oder ihn einfach irgendwo hinfallen lassen.

    Du hast doch selber geschrieben, dass sie mit dem Spielzeug einfach wegläuft, was denn nun, schleppt
    sie das Spielzeug weg oder nicht?

    Zitat


    Deswegen nun das Training. So fixiert sie normalerweise auf ihr Spielzeug ist, so egal ist es ihr wärend des Trainings. Ich werfe das Spielzeug immer nur so ungefähr 'n Meter von mir weg. Sie guckt mich dann auch die ganze Zeit an und ich schicke sie dann los. Werfe ich das Spielzeug weiter rennt Scarlett hinterher, deswegen beschränke ich es grade auf "vor die Füße werfen". So 2 mal klappt das auch, sie bleibt sitzen und ich schicke sie los. Ihr macht das aber üüberhaupt keinen Spaß. Sie läuft dann mit dem Spielzeug einfach weg, schnüffelt im Garten herum, frisst Gras. Ich mache mich schon total zum Affen, manchmal kommt sie dann auch wieder zu mir. Das Interesse ist aber direkt wieder verschwunden.
    Also, wenn ihr Spielzeug nicht anständig fliegt, dann ist ihr das scheinbar zu doof. Wie mache ich ihr das Training denn jetzt schmackhaft?

    Ist dir schon mal die Idee gekommen, dass dein Hund nicht die geringste Idee hat was du von ihm willst? Wieso
    läßt du sie mit dem Spielzeug wegrennen?

    Das ist schwierig so aus der Ferne. Fragt doch mal den Züchter wie dessen Erfahrungen
    mit der weiteren Entwicklung seiner Welpen ist. Oder ist es der erste Wurf aus der
    Verpaarung?
    Rein von dem was du schreibst würde ich zu dem zweiten Welpen tendieren. Wie ist
    denn euer Gefühl, wenn ihr mal alle Theorie aussen vor lasst? Auf seinen Bauch zu
    hören ist nicht das schlechteste.
    Meinen ersten Welpen habe ich damals ausgesucht, weil er er war der auf meinen Schoß
    geklettert ist und dort eingeschlafen ist. Und Bungee, da habe ich mir einen anderen Hund
    bei der Züchterin angeschaut, ich habe den bunten Kerl gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick. Sandro war einfach der knuffigste und immer vorne dabei. Er war
    sofort "meiner". Das hilft dir jetzt nicht wirklich, aber ich habe es bei keinem meiner
    Hunde bereut auf mein Gefühl gehört zu haben.