Beiträge von YorkieFan

    Macht er das nur in der Wohnung oder auch draußen? Folgt er dir denn in der
    Wohnung überall hin wenn es möglich ist?
    Das mit dem abgesperrten Wohnzimmer und den Katzen, da verstehe ich jetzt den
    Zusammenhang nicht. Sollen die Katzen nicht ins Wohnzimmer? Machst du die Tür
    zu und er jammert dann im Wohnzimmer?

    Du schreibst, dass du keine Lust hast einen Hund zu erziehen. Dann solltest du auf einen Welpen lieber verzichten. Denn da wird es deine Aufgabe sein dem Kleinen die Welt zu
    erklären und ihm so die nötige Sicherheit zu geben in der Menschenwelt klar zu kommen.
    Du wirst ihm zeigen müssen was er darf und was nicht. Wenn du das nicht willst lass
    es, es ist absolut unfair dem Hund gegenüber.
    Dann kommt eigentlich nur ein älterer Hund in Frage, der das alles schon gelernt hat
    und hoffentlich bei dir nicht wieder verlernt ;)

    Ich finde du machst dir zu viel Gedanken über ungelegte Eier. Sprich doch erst mal mit deiner
    Kollegin über einen gemeinsamen Spaziergang und schaut wie die Hunde miteinander klar kommen.
    Dann macht ihr euch gemeinsam Gedanken über das weitere Vorgehen.
    Wer weiß, vielleicht ist deine Kollegin viel kooperationsbereiter als du jetzt glaubst oder die Hunde
    verstehen sich so gut, dass es auch im Büro keine Probleme gibt.

    Mag er keine Kinder? Oder kennt er Kinder nicht wirklich und kann sie nicht
    einschätzen und reagiert dann aus Unsicherheit so? Ohne den Hund zu kennen
    würde ich noch mit weiteren Baustellen im erzieherische Bereich rechnen. Hört
    sich so an, als hätte man bei dem Kinderproblem alles laufen lassen und nun wirds
    zu brenzlig, vor allem auch mit einem eigenen Kind.
    Mein Bungee kannte auch keine Kinder und war und ist einfach unsicher. Inzwischen
    ist es aber kein Problem mehr, wenn die Kinder nicht zu wild sind. Wird er unsicher
    bekommt er bei mir Schutz. Letztens waren wir z.B. hier im Stadion und da saßen
    in der Reihe vor uns zwei Mädchen, die haben ihm Zöpfchen geflochten :D . Und im
    Moment sind hier Waldjugendspiele und da ist er auch ganz gelassen an den Kindern
    vorbei gegangen.
    Man bekommt das hin, aber man hat die Verantwortung und muß seinen Hund kennen
    und rechtzeitig einschreiten.

    Viele denken sicher: Das braucht mein Hund doch nicht.

    Trotzdem kann man manchmal in Situationen kommen, wo auch der freundlichste, friedlichste Hund
    so auf Abwehr schaltet, dass es nötig werden kann. Habt ihr eure Hunde dran gewöhnt?

    Wie schnell das passieren kann habe ich selber erlebt, als mein Sandro eine üble Ohrenentzündung hatte
    und beim TA richtig gallig wurde. Nicht gegen mich, aber die TÄ hätte er gerne abgehalten in seine Ohren
    zu schauen :ops: .

    Blöderweise merkt man das erst im täglichen Gebrauch. Viele billige Mäntel neigen zum
    verrutschen und hängen dann auf einer Seite runter. Kommt also auch drauf an, wei
    bewegungsfreudig dein Hund ist.
    Bei meinen haben sich die Mäntel von Wolters bewährt, auch wenn man bei den Klettverschlüssen
    bei Langhaarhunden etwas aufpassen muß.

    Wieso dauert die Maulkorbgewöhnung so lange?
    Hinsichtlich des Verhaltens gegen andere Hunde kommt mir das sehr bekannt vor, ich
    habe hier auch so einen Kandidaten. Der hat an der Leine gekläfft, wurde richtig
    hysterisch, ohne Leine hat er andere Hunde angegriffen. Ich würde da trotzdem einen
    Trainer um Hilfe bitten, der sich das bei eurem Hund vor Ort anschaut und für gesicherte
    Trainingssituationen sorgt. Man kann das üben und selbst wenn euer Hund andere
    Hunde nie wirklich toll findet, kann sie sicherer werden in ihrer Kommunikation mit
    Artgenossen.
    Und eins sollte euch klar sein, ihr habt einen großen Anteil daran das Verhalten eures
    Hundes zu steuern. Vermutlich müßt ihr viel sicherer werden um ihr Sicherheit zu geben.
    Auch das kann man lernen, es muß einem nur erst mal bewußt werden.

    Zitat

    Nie wieder will ich sowas erleben! Daher halte ich bei bestimmten Hundetypen auch sowas wie Wegschicken für völlig falsch. Es mag sein, dass es Mensch-Hunde-Paarungen gibt, bei denen das funktioniert, aber ich glaube, dass die Gefahr, sich die Beziehung zu seinem Hund so zu versauen, ziemlich groß ist. Ich habe das auch mal probiert, und es hat auch funktioniert. Genau einmal. Danach nicht mehr, ich war dann wieder am Anfang und musste erstmal am Vertrauen zu meinem Hund arbeiten (damit meine ich, dass mein Hund mir vertraut!).

    Das wegschicken ist nicht emotionsgeladen und man muß das je nach Hund variieren. Wo bei einem ein
    Stirn runzeln reicht, braucht es bei einem anderen schon eine deutlichere Sprache. Nach und nach wird
    das Signal zum schicken immer feiner, bzw ist gar nicht mehr nötig.