Das ist nicht wertend gemeint
Ich wollte damit nur sagen, dass , solange die Käufer bereitwillig 2000Euro oder mehr bereit sind auszugeben, dem Züchter ja kein Vorwurf gemacht werden kann, diese Preise auch anzuheben...
Ok.
Ich finde schon, dass die "Preisverantwortung" (sofern es so was gibt - es ist völlig legtitm, einfach das knallharte Angebot-Nachfrage-Modell zu fahren und dementsprechend anzunehmen, es gibt keine Preisverantwortung, -moral, wie auch immer man es nennen mag!) bei Käufer und - sogar in erster Linie - Verkäufer liegt. Denn letzterer macht die Preise am Ende des Tages. Und "Vorwurf" ist vielleicht ein hartes Wort, aber doch, ich würde mir schon wünschen, dass sich Verkaufende (wovon auch immer) schon Gedanken über faire Preisgestaltung machen und nicht nur so viel nehmen, wie zu bekommen möglich ist. Aber ich weiß, dass das eine Utopie ist.
Ich denke, gute, seriöse Züchter würden das vll sogar so sehen wollen, aber ich denke da an die Pom Besitzerin aus der ARD Doku, die dachte, wenn man viel für einen Welpen bezahlt, bekommt man auch einen gesunden Hund....
Wenn dieses Denken mittlerweile weiter verbreitet ist außerhalb dieser Bubble hier, kann sich ein Züchter theoretisch normale Preise gar nicht mehr erlauben ...
Va wenn dann auch noch gewisse, utopische Preisaufstellung in sozialen Medien kursieren, wo man sich ja heutzutage am allerliebsten informiert. Der influenzer wird es schon wissen...