Zitat
Ich habe einfach Angst, dass auch mit der Hilfe eines Hundetrainers ich nicht mit ihm klarkommen werde und nur gezwungen mein Leben mit dem Hund weiterführe. Ich weiß genau, dass ich dem Hund gerecht werden würde, so gut es geht, aber ich weiß einfach nicht, ob ich dabei dann noch mir selber gerecht werde.
Davon mach dich mal frei. Niemand zwingt dich, einen Teil deines Lebens mit einem Hund zu verbringen, mit dem du unglücklich bist.
Aber du hast schon viele sehr gute Hinweise und Tipps bekommen. Der Kleine ist ein Außerirdischer! Er ist sicher überfordert mit allem und weiß sich nicht anders zu helfen. Schau, wenn ich es richtig gelesen habe, was er immer mit anderen Hudnen zusammen, und auf einmal sind alle weg! Alles, was er bisher kannte, gibt es nicht mehr.
Die einen schlafen erstmal fast ununterbrochen, die anderen drehen auf, wieder andere schnappen oder liegen vorsichthalber nur im Flur.
Die ersten zwei Wochen kann man getrost aus dem Protokoll streichen, vielleicht auch die ersten vier.
Es ist auch völlig normal, dass ein Hund seine bisherige Stubenreinheit erstmal "vergisst", wenn er in eine fremde Umgebung gekommen ist. Das wird schon.
Ruhe bedeutet für mich: So wenig neue Eindrücke wie möglich, immer die gleichen Gassirunden (und kurze) und den Hund von selbst kommen lassen.
Wenn er genug Ruhe hatte, dann gib ihm noch mehr Zeit. Wenn du in ein oder zwei Wochen immer noch todunglücklich mit ihm bist, dann würde ich doch über eine Abgabe nachdenken.
Lies doch mal den Thread "der bissige Fidel", vielleicht kannst du da noch was für dich rausziehen.