Beiträge von Fusselnase

    Du musst auch bedenken, dass der Hund dann jeden Abend wunderbar ausgeruht sein wird, wenn du geschafft nach Hause kommst.
    Hm, vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass jemand den Hund mittags holt und ein bisschen bespaßt und du ihn abends dort abholst und das gleich mit der Abendrunde verbindest? Das ginge dann schon ein wenig in Richtung Dosharing und der Hund hat wenigstens was erlebt. Aber da muss man erstmal jemanden finden, der zuverlässig ist.
    Grundsätzlich würde ich dir auch zu einem älteren Tier raten. Aber es stimmt, was hier geschrieben wurde - gerade ein alter Hund kann u. U. überhaupt nicht mehr alleine bleiben.

    Also, ohne Betreuungsmöglichkeit und Plan B würde ich es nicht machen.

    Zitat

    Entschuldigt die Formulierung, aber die zwei sind so "hässlich", dass ich die schon wieder fressen könnte :fondof:

    https://www.facebook.com/media/set/?set…81375992&type=3

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    Hä? :???:

    Also, ich finde ja auch nicht alle Hunde schön, aber hier habe ich irgendwie was anderes erwartet! :lol:

    Bei Struvit ist es wichtig, dass der Urin angesäuert wird. Das erreicht man z. B. durch L-Methionin. Das gibt es teuer und relativ uneffektiv in Pastenform oder günstiger und effektiver in Tabletten- oder Pulverform.
    Eine Rolle spielen bei der Fütterung gegen Struvit vor allem Phosphor, Magnesium und Proteine. Wird hiervon langfristig zuviel gefüttert, kann dies zu Struvit führen.

    Phosphor und Kalzium solltest du bedarfsgerecht füttern (Knochen und Innereien lieber eine Weile weglassen oder wenig geben). Bei Magnesium besteht die Gefahr der Überversorgung eher nicht, aber ich wäre trotzdem zurückhaltend mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln (Nüsse, Haferflocken etc.). Bei Proteinen wäre ich vorsichtiger, davon bekommen Hunde schnell mal zuviel. Den Energiebedarf dann lieber über Fett decken. Ich würde durchwachsenes Fleisch füttern, im Verhältnis 60:40 mit Gemüse/Kohlenhydraten oder gar 50:50.
    Das weiß ich übrigens von der oben genannten Adresse an der Uni München. Da kannst du dir auch Rezepte erstellen lassen.

    Nach jeder Fütterung wird der Urin basisch, und das ist schlecht bei Struvit. Deshalb nicht zu häufig füttern!
    Trinken ist ganz wichtig, ggf. das Trinkwasser mit ganz wenig Joghurt/Kefir/Brühe/Honig o.ä. attraktiver machen.


    Also, du solltest:

    - möglichst nur einmal täglich füttern, möglichst keine Leckerlis zwischendurch (ich habe zweimal tgl. gefüttert)
    - Der Hund sollte viel trinken und möglichst oft pieseln! In aktuen Phasen alle zwei Stunden.
    - auf Phosphor, Magnesium, Proteine achten (nicht zuviel!)
    - mit L-Methionin ansäuern (natürlich vom Tierarzt verordnet)!!!

    Dann regelmäßig kontrollieren, logisch.

    Sind es wirklich schon Steine oder nur Kristalle?

    Zitat

    Alles. Aber dafür hast Du ausser dem Charakter des Hundes keine unliebsamen Überraschungen. Zum Beispiel dass er Fahrradfahrer anfällt, in Strassenlaternen und Hosenbeine beisst, Tapeten abreisst oder bissig wird wenn man eine bestimmte Art von Leine anlegen will (ich erfinde diese Beispiele nicht, alles bei Heimhunden erlebt).

    Waren die nicht auch mal Welpen? :???:

    Wie die anderen schon sagten, das kann man beim Tierheimhund weitgehend ausschließen, vor allem, wenn man ihn vorher kennenlernen kann.
    Mit meinen Tierheimhunden hatte ich jedenfalls keine derartigen Probleme, im Gegenteil.

    Aber: Manchmal zeigen die Hunde nach einer Eingwöhnungszeit ein etwas anderes Verhalten als beim Kennenlernen. Das muss gar nicht mal schlimm sein, manchmal ist es auch gut! Und wir wollen ja auch keine Roboter, sondern lebende Wesen mit individuellem Charakter. :smile:

    Mir wäre es wohl zu heikel, da er schon wegen seiner Lebhaftigkeit abgegeben wurde. Man kann vieles hinbekommen, klar, aber ich würde mit wohl einem einfacheren Hund anfangen.

    Hiermit reiche ich übrigens all die "Ls" nach, die ständig beim Russell fehlen (auch bei dieser Tierheimbeschreibung). Ist kleinkariert, macht mich aber ganz wuschig. ;) :D

    lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

    Ich sage ja, die Frage sollte nicht sein, ob Auslandstierschutz oder nicht, sondern was ist sinnvoll und was nicht.
    Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand es gut findet, wenn Hunde blind vermittelt werden, um es mal kurz zu fassen.
    Wenn jemand es grundsätzlich ablehnt, Hunde aus anderen Ländern zu importieren, aus welchen Gründen auch immer, dann ist das sein gutes Recht. Aber zu sagen "Ich bin gegen Auslandstierschutz, weil es so schlecht gemacht wird" ist doch sinnlos, denn man kann es schließlich auch gut machen.
    "Ich bin gegen Auslandstierschutz, wenn es schlecht gemacht wird", wird wohl jeder hier unterschreiben.

    Ich will dir diese Worte nicht in den Mund legen, ich will nur deutlich machen, was ich meine. :smile:

    Sinnvoll wäre es, wenn jeder, der sich einen Hund anschafft, ausführlich Gedanken darüber macht und sich mit Herkunft des Hundes, Arbeit des Vereins etc. so gut wie möglich vertraut macht.

    Ich finde es immer gut, wenn ein Verein
    - über die Situation vor Ort ausführlich informiert,
    - nicht nur Welpen und junge Hunde vermittelt, sondern auch alte/behinderte/kranke
    - für Tranzparenz sorgt,
    - mit Tierschützern vor Ort zusammenarbeitet, am besten mit einem eigenen Tierheim, und diese Tierschützer vor Ort auch ihr Möglichstes tun, die Situation allgemein zu verbessern,
    - gut erreichbar ist und Interessenten ausführlich berät
    usw.

    Da gibt es sicher noch etliche andere Punkte.

    Dieses Argument "Man muss mehr vor Ort machen, es hilft nichts, einzelne Tiere hierherzuholen", was so vehement immer wieder auftaucht, will einfach nicht in meinen Kopf. Und irgendwie scheinen Gegenargumente auch nicht zu fruchten, aber entkräftet werden sie auch nicht... :???: