Ich sage ja, die Frage sollte nicht sein, ob Auslandstierschutz oder nicht, sondern was ist sinnvoll und was nicht.
Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand es gut findet, wenn Hunde blind vermittelt werden, um es mal kurz zu fassen.
Wenn jemand es grundsätzlich ablehnt, Hunde aus anderen Ländern zu importieren, aus welchen Gründen auch immer, dann ist das sein gutes Recht. Aber zu sagen "Ich bin gegen Auslandstierschutz, weil es so schlecht gemacht wird" ist doch sinnlos, denn man kann es schließlich auch gut machen.
"Ich bin gegen Auslandstierschutz, wenn es schlecht gemacht wird", wird wohl jeder hier unterschreiben.
Ich will dir diese Worte nicht in den Mund legen, ich will nur deutlich machen, was ich meine. 
Sinnvoll wäre es, wenn jeder, der sich einen Hund anschafft, ausführlich Gedanken darüber macht und sich mit Herkunft des Hundes, Arbeit des Vereins etc. so gut wie möglich vertraut macht.
Ich finde es immer gut, wenn ein Verein
- über die Situation vor Ort ausführlich informiert,
- nicht nur Welpen und junge Hunde vermittelt, sondern auch alte/behinderte/kranke
- für Tranzparenz sorgt,
- mit Tierschützern vor Ort zusammenarbeitet, am besten mit einem eigenen Tierheim, und diese Tierschützer vor Ort auch ihr Möglichstes tun, die Situation allgemein zu verbessern,
- gut erreichbar ist und Interessenten ausführlich berät
usw.
Da gibt es sicher noch etliche andere Punkte.
Dieses Argument "Man muss mehr vor Ort machen, es hilft nichts, einzelne Tiere hierherzuholen", was so vehement immer wieder auftaucht, will einfach nicht in meinen Kopf. Und irgendwie scheinen Gegenargumente auch nicht zu fruchten, aber entkräftet werden sie auch nicht... 