Beiträge von Fusselnase

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    Das ist es ja. Die Vorstellungen der meisten Vereine ist völlig weltfremd.

    Die bevorzugen stets die Leute die statt einem Vollzeitjob nur einen Halbtagsjob haben. Dabei ist die qualitative Zeit doch viel wichtiger als die quantitive.

    Was ist denn daran weltfremd?

    Klar, wenn da zwei Interessenten mit gleicher Qualifikation daherkommen, der Hund bei den einen 9 Stunden allein ist und bei den anderen nicht, dann gebe ich den Hund natürlich lieber zu letzteren.
    Wenn jemand mehr Zeit für einen Hund hat, heißt das doch nicht, dass die Qualität dafür schlechter ist. :???:

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    Allerdings sind beide noch fit, sportlich aktiv und auch geistig auf einem Niveau dass das Alter nicht vermuten lässt.

    Das lass mal meinen Vater nicht lesen. :D
    (Der ist gerade 75 geworden und läuft in Nepal noch die Berge rauf und runter)

    Ich kann die negativen Erfahrungen mit den Tierschutzvereinen nicht so ganz nachvollziehen, zumal es so viele gibt, die da durchaus etwas genauer hinschauen. Aber wenn du dich für einen netten, jungen gesunden Hund interessierst, musst du davon ausgehen, dass sich auch andere für ihn interessieren, bei denen die Rahmenbedingungen vielleicht noch ein klein wenig besser sind. Dann ist man natürlich schnell aus dem Rennen. :|
    Ich würde es einfach weiterprobieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit diesen Voraussetzungen keinen Hund bekommst.

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    Ich schreibe hier natürlich nur für mich: ich möchte aus rein egoistischen Grund Hunde in meinem Leben haben. [...]

    Hätte ich den Eindruck, ihnen nicht gerecht zu werden, hätte ich keinen Hund aufgenommen.

    Egoistisch wärst du, wenn du in diesem Fall trotzdem einen Hund halten würdest.

    Mit der Frage "Muss man einen Hund halten" ist übrigens nicht die Zwanghaftigkeit gemeint, sondern die Frage, ob es sinnvoll ist. Google: > Pragmatik. :)

    Es gibt viele Grauzonen zwischen schwarz und weiß. Wenn z. B. wie bei LittleFelia mehrere Hunde vorhanden sind, jemand da ist, der die Hunde in den Garten lassen oder im Notfall einspringen kann, es um schwer vermitteltbare Hunde geht, die im Tierheim leiden und sonst niemals rausgekommen wären etc. hat das eine andere Wertigkeit als wenn sich jemand einen Hund (womöglich einen Welpen) anschafft, der dann jeden Tag 10 Stunden allein in der Wohnung herumsitzt.
    Grundsätzlich finde ich aber nach wie vor, dass Hunde nicht allzu lange allein bleiben sollten. Es besteht für mich ein Unterschied zwischen einer grundsätzlichen Haltung und der konkreten Umsetzung, die von vielen Faktoren abhängt.

    Wenn sich bei mir z. B. jemand meldet, der einen Hund aufnehmen will, aber voll berufstätig ist, dann frage ich nach, wie das genau aussieht und lege nicht gleich auf. Aber ich verstehe Tierheime/Tierschutzvereine, die täglich mit sehr vielen Interessenten zu tun haben, wenn sie schneller abwinken.

    Das ist ja ein süßer kleiner Wicht. :smile:

    Ich bin in Rosa verliebt, die würde ich sofort einziehen lassen:
    http://www.streunerherzen.com/Hunde/Steckbriefe/Rosa.html

    Die ist so toll, man muss sich nur das Video anschauen, um zu sehen, dass man mit dem Schneckchen absolut keine Probleme haben wird.
    Sie ist so wie meine Hunde immer sind. Lieb, ruhig, gelassen, total nett, unproblematisch, anhänglich, hübsch, und siehat das perfekte Alter... was will man mehr?

    Hoffentlich sieht sie mal jemand, der sich nicht von dem Augenproblem abschrecken lässt. Ich denke, dass es sicher besser ist, wenn es hier jemand mit viel Zeit und Aufmerksamkeit behandelt.

    Dem Hund wird´s nicht zu eng sein, aber den Menschen vielleicht.

    Den Vorschlag, den Hund reservieren zu lassen, kann ich nicht unterstützen, ein halbes Jahr ist viel für einen Hund, der gute Chancen hat, ein Zuhause zu finden.
    Nee, also wenn euch das zuviel ist, dann lasst es bleiben. Wie gesagt, Hunde in Not gibt es immer so viele, dass man auch immer fündig wird.
    Wenn es aber DER Hund für euch ist, dann findet ihr sicher auch eine Lösung für die stressige Zeit des Umzugs.

    Wir wohnen zu zweit mit 2 Hunden auf 66 m².

    Aber das müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Ist eben schade, da ihr schon einen Hund gefunden habt. Aber wie du schon sagtest, nette, hübsche Hunde finden immer was. Und es gibt auch immer andere, die ein Zuhause suchen. Das wird wohl niemals aufhören.
    Ein Umzug ist ohne Hund sicherlich auch entspannter.

    (Andererseits beginnt jetzt die schöne Zeit, wo das Spazierengehen noch mehr Freude mach als sonst ;) ).