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Nein, es ging mir darum, ob sehr gefällige Hunde das tun (die "Hallodris" sozusagen). Vielleicht allgemein: woran man die Bindungsfähigkeit erkennen kann. Welche Charaktermerkmale die Bindung begünstigen.
Bei einem Hund, der den Anschein macht, als sei es ihm völlig egal, wo und bei wem er ist (Hauptsache Mensch) äußerte ich Zweifel. Wer diese Zweifel nicht teilt, den bat ich um die Nennung von Anhaltspunkten, woran er die Bindung denn erkennt.
Er kann im Tierheim an keinen bestimmten Menschen gebunden sein, weil er keinen bestimmten Menschen hat.
Dass diese Hunde sich trotzdem eng an einen oder mehrere neue Bezugspersonen binden, haben ich und viele andere Menschen schon x-mal erfahren. Ob das nun der wissenschaftlich definierten Bindung entspricht oder nicht, weiß ich nicht, ist für mich auch nicht wichtig.
Woran man es erkennt? Naja, der Hund geht halt draußen mit einem mit und nicht mit anderen. Das ist wie bei jedem anderen Hund auch. 
Und das betrifft alle Hunde gleichermaßen, die Hallodris und die Mobbingopfer, die Lauten und die Stillen. Auch wenn die Hallodris vielleicht besser im Tierheim klarkommen. Also, es gibt alles Mögliche, was man nicht voraussagen kann, aber dass ein Hund keine Bindung mit seinem neuen Herrchen/Frauchen eingeht, kommt eher selten vor. Wenn ein Hund Probleme damit hat bzw. es länger dauert, dann sind das eher die Ängstlichen oder Stillen.
Das ist meine Erfahrung.
Gut möglich, dass das bei Papageien und Katzen ganz genauso ist - hier geht es aber um Hunde.