Zitat
Ich frage mich nur, ob Hunde aus solchen Heimen nicht die vielen anderen Hunde vermissen, wenn sie plötzlich alleine sind.
Das ist ganz unterschiedlich! Bei drei meiner Hunde hatte ich eher das Gefühl, dass sie erleichtert waren, anderen Hunden nun aus dem Weg gehen zu können (Resa hat überall Bissnarben und ihr wurde der Schwanz abgebissen!). Die drei hätten auch keine anderen Hunde im Haus gebraucht.
Aber erstens waren die auch alle älter und zweitens hatte ich außer in den ersten 1,5 Jahren ja auch immer zwei Hunde. Bei Ylvi tut es mir schon manchmal leid, ich glaube, die hätte gern noch mehr Hundefreunde, auch mal einen, mit dem sie kuscheln kann. Aber ich weiß es nicht, vielleicht auch nicht. Fremden Hunden geht sie aus dem Weg.
Aber im Tierheim bleiben ist eben auch nicht wirklich eine Alternative, das ist das Problem. Es sind Zwangsgemeinschaften (nicht immer), oft muss ums Futter gekämpft werden etc. Es gibt auch Hunde, die gemobbt und unterdrückt werden und schon allein deswegen schleunigst da raus müssten.
Ich glaube aber, dass für es so einen menschenbezogenen Hund wie Elvis am allerwichtigsten ist, seinen Menschen zu haben, der sich um ihn kümmert. Es klingt nach Wunschdenken, aber es ist tatsächlich mein Gefühl, dass Menschen für diese Hunde wichtiger sind.
Schlimmer ist es u. U. für die, die zurückbleiben! Deshalb tut mir der Giovanni auch so leid. :/