Ist ja wohl klar, dass das einem faktischen Verbot gleichkommt, da das Auslaufgebiet ohne Seeufer praktisch keinen Nutzen mehr hat.
Warum nicht? Wir gehen (fast) immer abseits der Seen, und immerhin wird der Grunewaldsee ausschließlich von Hunden belagert. Aber ist vielleicht leicht zu sagen, wenn man wasserscheue Hunde hat.
Ich finde es trotzdem schade, und vor allem für die Hundebesitzer, die das bisher gerne genutzt und sich vermutlich auch anständig verhalten haben. Ist ja schon sehr schön, vor langzugehen, und ich finde, dass man das wenigstens außerhalb der Badesaison weiterhin zulassen könnte.
Und der Vorwurf, dass die Hunde in den See pinklen, ist etwas seltsam (habe ich öfter gehört), denn ich habe noch gesehen, dass ein Hund in einen See pieselt. Oder machen die sowas?
Was ich nicht verstehe: Bisher war es doch so geregelt, dass die West-Seite der Seen im Hundeauslaufgebiet lag. Sicher baden da auch Leute, aber wer freiwillig im Hundeauslauf baden geht, braucht sich doch nicht zu wundern, wenn da auch Hunde schwimmen.
Gut, wenn man hochrechnet, wie viele Menschen ohne Hund und wie viele Menschen mit Hund diese Seen nutzen wollen könnten, dann ist es vielleicht schon gerechtfertigt, dass nur ein See den Hunden vorbehalten bleibt. Immerhin - das gibt es anderswo nicht unbedingt.
Blöd ist es aber auch für Menschen, die mit ihren Hunden gemeinsam schwimmen wollen. Das geht jetzt überhaupt nicht mehr.