Beiträge von Fusselnase

    Ich sehe das auch so wie viele andere hier. Ich bin auch darüber gestolpert, was BigJoy hier beschreibt:

    Die Hündin jetzt klingt für mich nicht "unkompliziert" (ist irgendwie ein blödes Wort für ein Wesen). Denn mit 9 Monaten finden Hunde andere Hunde eigentlich toll, wollen viele auch mit fremden Hunden noch spielen (ändert sich später oft, dann werden die Spielkontakte seltener und ausgewählter).

    Grundsätzlich denke ich schon, dass ein relativ junger Hund für euch gut geeignet wäre, da ihr Kinder habt, die auch etwas mit dem Hund anfangen wollen. Wie schon jemand schrieb, würde ich da auch bis 3 oder 4 hochgehen. Es kann natürlich auch ein jüngerer Hund sein.
    Ich will euch auch nicht diese Hündin ausreden, aber beim Lesen hatte ich nicht so ein gutes Bauchgefühl (s.o.).
    Aber es gibt ganz wunderbare, wirklich unkomplizierte Hunde, die in den Pflegestellen auf ihr eigenes Zuhause warten. Du scheinst ja auch unsicher zu sein, aufgrund eurer Erfahrung und der Beschreibung der Pflegestelle. Ich würde weitersuchen, bis du sicherer bist! :)

    Ich denke (nein, ich weiß es sogar), es gibt Tierheime, die so etwas machen und Tierheime, die immer ehrlich sind. Gleiches gilt für Tierschutzvereine.

    Man muss sich eben die raussuchen, bei denen so etwas nicht passiert bzw. bei denen man ein gutes Bauchgefühl hat. Genauer gesagt:

    Als Interessent/Adoptant muss man auch selbst die Augen aufmachen und alles hinterfragen, was einem erzählt wird. Wenn man das nicht kann, weil man z. B. Hundeanfänger ist, dann sollte man sich jemanden mitnehmen, der sich auskennt.

    Als Helfer: Selbst mitmachen! Wenn man sich gerne für Tiere in Not einsetzen möchte, kann man z. B. ein Tierheim in der Nähe unterstützen und sich als Gasigänger verdingen o.ä. Dann bekommt man schon Einblick in die Strukturen. Oder man hilft bei einem Verein aus, sei es als Pflegestelle oder als Ansprechperson. Auch dann bekommt man einen Einblick, kann aber darüber hinaus so etwas auch mitgestalten! Man kann also selbst die Art von Tiervermittlung betreiben, die man richtig findet.

    Denn Fakt ist ja: Irgendjemand muss den Tieren helfen, ein Zuhause zu finden.

    Den netten Kerl hier habe ich eben entdeckt: http://www.tino-ev.de/bowie.html

    Ich weiß nicht genau, ob eine Pflegestelle gesucht wird oder nur Tipps - aber Tipps und Hinweise brauchen die auf jeden Fall! Bowie soll nach
    Deutschland kommen, und es wird nach einem Sherlock-Holmes-Doc gesucht, der unbedingt herausbekommen will, was dem armen Kerl fehlt!

    Hier auch nochmal bei Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set…82848282&type=1

    Hallo Canchih,

    das ist echt interessant zu lesen, was du schreibst, ich kann das auch sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich diese Hunde nur nicht-jagdlich-geführt kenne. Schade, dass du noch keinen Franzosen hattest, es würde mich schon interessieren, wie die einzuordnen wären. Wobei die Griffons, die ich besonders mag, ja keine Vorsteher sind, zumindest nicht der Nivernais. Der Korthals ja schon (oder? Oh mann, ich bin echt ahnungslos - peinlich. Aber deshalb lese ich hier ja mit).

    So, jetzt nochmal mit mehr Zeit und ordentlicher Zitierfunktion. :)

    Meine Aussage bezog sich z.B. hauptsächlich auf ein "Warum reagierst du überhaupt auf solche Leute". Ich kam mir in dem Moment wirklich so vor als müsse ich mich jetzt rechtfertigen, warum ich mich rechtfertige, aber auf der anderen Seite wird direkt darauf angesprungen, wenn man nur mal erwähnt, dass man nun mal dem "Tierschutz" und vor allem der Gesamtsituation vor Ort keinen Gefallen getan hat, wenn man einen Hund von der Straße holt.

    Zum ersten Teil: Das sollte kein Vorwurf sein, sondern eher ein Rat, der aber nicht so oberlehrerhaft rüberkommen sollte. Manchmal hilft es, darüber nachzudenken, warum einen eine Sache so nervt. Mir geht das ganz oft so!
    Es gibt einfach viele dumme Menschen auf der Welt, deren Bemerkungen kann man auch ein stückweit an sich abprallen lassen.
    Gelingt mir bei weitem nicht immer, aber ich arbeite daran.
    Verstehst du - ich meine, dass es einen Unterschied zwischen Menschen gibt, denen man sein Handeln gerne erklären möchte und solche, bei denen man sich die Mühe sparen kann. Die, die eine Rechtfertigung verlangen, gehören zu Letzteren. Ich wollte dich damit also eigentlich unterstützen.

    Zum zweiten Teil: Warum soll ich denn nichts dazu schreiben? Du hast ein Argument angebracht, dass meiner Meinung nach faktisch falsch ist. Ich habe auch kein Problem damit, mein Handeln zu erklären. Ich habe allerdings nicht immer Lust dazu, und nicht in jeder Situation und nicht gegenüber jedem Menschen. Aber hier, in einem Forum, kann man doch drüber diskutieren.


    Hier im Thread ging es aber nun mal um die Vorwürfe die man sich anhören darf, wenn man einen Welpen holt und das sind eben ganz oft "Warum denn einen Welpen vom Züchter, wenn es so viele Hunde gibt, die auf "Rettung" warten?". Wurde ja sogar hier von mindestens einer Person gefragt. Darauf bezog sich dann auch mein erster Post.

    Schon klar. Wir haben ja auch schon festgestellt, dass das genauso nervt und überflüssig ist, wie die Frage "Warum einen Hund aus dem Ausland, wenn die Tierheime hier so voll sind?" oder "Warum einen Hund aus dem Tierheim, die sind doch alle verkorkst".
    Was nicht heißt, dass man nicht so denken kann! Muss ja a) nicht stimmen und b) muss man den anderen damit nicht behelligen.


    Ich habe ausgeführt warum ich mich für meinen Weg entschieden habe und durchaus auch provokant erwähnt, dass man es auch anders herum darstellen kann, wenn man möchte.

    Das macht deine Behauptung aber nicht richtiger.

    Deshalb: Nein, du musst dich nicht rechtfertigen.
    Aber wenn ich ein Argument gegen Tierschutzhunde lese, das meiner Meinung nach falsch ist, dann will ich natürlich was dazu sagen.

    [QuoteMeine Aussage beg sich z.B. hauptsächlich auf ein "Warum reagierst du überhaupt auf solche Leute". Ich kam mir in dem Moment wirklich so vor als müsse ich mich jetzt rechtfertigen, warum ich mich rechtfertige[\Quote]

    Ich glaube, das hast du in den falschen Hals bekommen. Ich kann jetzt nicht mehr schreiben, weil ich gerade auf Arbeit bin.

    Ich soll mich rechtfertigen, warum ich mich rechtfertige, aber alle Besitzer von Auslands-Straßenhunden springen direkt auf die Barrikaden, wenn man nur erwähnt, dass sie nicht "ganz so toll" sind, wie sie vielleicht dachten und das ohne direkte Vorwürfe zu machen?

    Also, wenn du das so siehst, dann hat es wohl keinen Sinn, weiter zu diskutieren. Zumal dir hier ja gar keiner Vorwürfe gemacht hat.

    Du wirfst hier gerade die, die dich mit blöden Sprüchen nerven und die, die deine Argumente richtig finden, in einen Topf.