Beiträge von Fusselnase

    Das mit den Straßenhunden habe ich gar nicht mal auf Buddy bezogen, sondern allgemein auf einige Auslandshunde - aber da hast du natürlich recht, das es auf die Personen vor Ort ankommt und die weitere Vermittlung. Ich wollte auch niemanden angreifen oder die geleistete Arbeit schlecht machen etc., war eher "laut gedacht". :)

    Ich kenne diese Gedanken auch. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Frage auch ein stückweit umschiffe, indem ich Hunde nehme, die schon länger im Tierheim sitzen. Bisher waren das immer 5-8 Jahre, und mit dem Hintergrund kann ich es eigentlich immer vor mir verantworten, so einen Hund aufzunehmen. Denn ein Tierheim ist einfach keine Alternative für einen Hund.
    Also, das Tierheim prinzipiell nicht, und solche Tierheime schon gar nicht.

    Nochmal allgemein zum Thema: Ich habe ja seit kurzem den 6. Tierheim-Langzeitinsassen hier, dieses Mal ganz entgegen meiner Gewohnheit eine Ungarin! Und ich bin mal wieder begeistert und fasziniert, wie unkompliziert so ein kleiner Knopf sein kann.
    Anstrengend finde ich - wenn überhaupt - nur die ersten Tage. Aber ich liebe es, wenn sich Routine einstellt. Wenn die Neuen nach der Morgenrunde genauso bekloppt in die Küche rasen wie die anderen (als hätten sie tagelang gehungert), wenn sie nach dem Bürsten ihr Belohnungsleckerli einfordern, wenn sie abends zum gemeinsamen DVD-Gucken zu uns auf die Couch springen und sich da breit machen, als hätten sie nie was anderes gemacht, und wenn sie sich zur Nachtruhe in das Körbchen neben dem Bett kuscheln... ach, das ist einfach schön. :smile:

    Aber ernsthaft, ich glaube es gibt nicht wenige Hunde die lieber weiterhin auf der Straße leben würden, als unfreiwillig eine große Reise in ein fremdes Land machen zu müssen, um dort plötzlich den "Job" als Familienhund/Kindersatz oder sonstiges in völlig gegensätzlicher Umgebung ausüben zu müssen.

    Glaube ich nicht. Also, es gibt solche Hunde natürlich, manchen geht es auf der Straße durchaus gut, sie werden versorgt (zumindest mit Futter) und geduldet. Die würde ich auch da lassen, wo sie sind, es gibt ja genügend andere, denen es nicht so gut geht.
    Aber abgesehen davon, dass vermutlich nur ein Bruchteil der Tierschutzhunde aus dem Bereich "glücklicher Straßenhund" kommt, geht es den meisten Hunden hier doch wirklich gut, wenn sie sich erst eingelebt haben. Das Ganze hängt natürlich auch davon ab (oder genaugenommen steht und fällt es auch damit), wie gut die verantwortlichen Personen im Vorfeld differenzieren und wie gewissenhaft sie einen Hund vermitteln. Also nicht alles vermitteln, was nicht bei drei auf dem Baum ist, sondern genau hinschauen: Was für einen Hund habe ich da vor mir, was braucht der, ist das der richtige Platz etc.
    Und letztendlich bleibt einem manchmal einfach nichts anderes übrig, als es auszuprobieren, wie du ja auch schon geschrieben hast. Ich habe ja auch vor jedem neuen Hund solche Bedenken - oder besser gesagt Befürchtungen. Aber bisher haben die sich immer als unbegründet erwiesen.
    Wie auch immer - für Buddy war es jedenfalls ein riesiges Glück, dass du vorher nicht so genau wusstest, was dich erwartet, oder? :smile:

    Ich habe auch mal einen Hund in Pflege genommen, der etwas von seinem herkömmlichen Trofu mitbekam. Das Allerbilligste vom Billigen. Das war abartig, wie viele Haufen er gemacht hat.
    Bei Trofu machen meine Hunde generell mehr und häufiger als bei Frischfütterung.
    Schön, dass sie das Futter nun gut verträgt und sich das Problem erledeigt hat! :smile:

    Hier gibt es morgens um 11-12 Uhr

    Hihi... der Satz ist lustig. :D
    Studenten, ts....