Beiträge von Fusselnase

    Ich würde das Brummen nicht grundsätzlich unterbinden, sondern danach entscheiden, ob du es für angemessen hältst oder nicht.
    Wenn es in Stänkern ausartet, dann schon.

    Beispiel: Wenn deine Hündin in ihrem Körbchen liegt und die andere auch reinwill, worauf sie angebrummt wird, dann heißt das einfach: "Ich will hier alleine liegen".
    Das finde ich OK, vor allem, wenn die Neue das versteht und sich daraufhin verzieht.

    Wenn sie sich aber einfach nur normal im Raum bewegt und dafür angebrummt wird, dann würde ich den Brummer dafür tadeln (meist reicht ja ein Räuspern plus strenger Blick oder so etwas).
    Wenn es ärger wird, sezte ich den Stänkerer schon mal kurz vor die Tür (wer stänkert, fliegt raus).

    Das nur mal als Beispiel für den Unterschied zwischen "ich will das nicht" und "stänkern". Ich finde ja, dass auch Hunde Rechte haben, und das sollen sie auch sagen können. In einem gewissen Rahmen natürlich - angemessen eben.

    Wobei sie eigentlich gar nicht mehr wirklich stinkt und das sicher noch mal eine Tortur wird.

    Dann würde ich sie nicht baden. Ylvi habe ich noch nie gebadet, dabei war sie der schmutzigste Hund, den ich je hatte.

    Du musst es so sehen: Die arme Agata musste bei Menschen leben, die zu so einer Handlung fähig sind!
    Nun hat sie die Chance, bei normalen und vor allem netten Menschen ein schönes Zuhause zu finden. Das ist doch ein Grund zur Freude! Und wenn ich mir die Maus so ansehe, stehen ihre Chancen nicht schlecht!

    (die anderen Hunde, die diese Chance nicht haben, muss man verdrängen)

    Dem schließe ich mich an. Ich würde sie auch erstmal weitgehend in Ruhe lassen (hast du ja auch selbst schon geschrieben). Ab und zu mal hingehen und freundlich ansprechen, streicheln und Leckerli geben ist gut! Das würde ich dann aber immer nur ganz kurz machen und nicht erst aufhören, wenn es ihr unangenehm wird.
    Vielleicht kannst du ihr auch ein paar Handtücher danebenlegen, wenn du Glück hast, macht sie da rauf. Oder du legst Inkontinenzunterlagen auf die Decke, wenn sie das nicht stört - es gibt auch welche, die man festkleben kann.

    Sie hat Angst, aber es ist doch gut, dass sie auf ihrer Decke bleibt und sich nicht sonstwo verkriecht.

    Daher finde ich solche Anfragen hier im Forum auch immer schwierig. Der Hund soll nicht haaren. Der Hund soll eine bestimmte Größe haben. Der Hund darf keinen Jagdtrieb haben. Solche Hunde gibt es meiner Meinung nach nur im Spielwarengeschäft.

    Das finde ich auch - ich halte mich bei solchen Anfragen lieber zurück bzw. würde erstmal mit den Leuten selbst sprechen wollen, bevor ich einen Hund empfehle. Natürlich sind mir auch ein paar Kandidaten in den Sinn gekommen, ganz wunderbare, schöne Tiere - aber eigentlich kann ich von den Punkten nur eins garantieren: Die Größe.
    (Wobei, da habe ich auch schon lustige Geschichten erlebt, ebenso beim Geschlecht... :D ).

    Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass ich mit Resa auch so einen Hund hier hatte. Ich schreibe mal kurz auf, was die zuletzt verdrückt hat, ohne zuzunehmen, und Ylvis Ration dazu. Ylvi ist nur ein bisschen kleiner als Resa war.

    Resa, 12 Jahre, 18 Kilo, zu dünn, Ausschlussdiät:
    500g Frischfleich + 500g Quinoa + 2 EL Leinöl + 400g Nassfutter am Tag(!)

    Ylvi, 9 Jahre, 15 Kilo, etwas moppelig:
    150g Fleisch + 75g Milchprodukte + ~ 200g Kartoffeln/Gemüse

    Ylvi ist also so wie ich eher ein guter Futterverwerter, die Ärmste. ;)

    Aber ich muss dazu sagen, dass Resa nicht gesund war. Ich weiß nicht, was sie im Normalfall an Kalorien gebraucht hätte. Aber ich denke, dass die beiden trotzdem ganz unterschiedlich verwerten.
    Ich würde es trotzdem tierärztlich abchecken lassen, zumal es ja doch rapide runtergegangen ist!

    Ich kann meinen Hund gesichert mit Maulkorb und Halti und was weiß ich draußen theoretisch akribisch bei Fuß führen und trotzdem kann es passieren, dass so ein "Tutnix" in uns hereinbrettert und mein Hund (der durch die beengten Verhältnisse ohnehin vermutlich schon angepikst ist) nutzt die paar cm Spielraum um sich vor dem Überfall zu wehren und quetscht, drückt oder stößt so unglücklich, dass der andere Hund zu Schaden kommt. Möglicherweise ist dieses Szenario unwahrscheinlicher, als wenn mein Hund (ohne Maulkorb) an einer fünf-meter-Leine unterwegs ist, aber passieren kann es.


    Da hast du schon Recht. Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht sagen, dass es OK ist, wenn ein Tutnix (oder auch ein Tutwas) in einen anderen Hund reinbrettert. Ist manchmal schwer, sich das vorzustellen, wenn man selbst nur solche harmlosen Konfliktvermeider-Hunde hat.
    Ich hatte das allerdings weniger als Reinbrettern gelesen, sondern so, dass der andere Hund einfach schon etwas vor- und um die Ecke gelaufen war.
    Und wie gesagt - ich kann es auch verstehen, wenn man einen Hund nicht wie Fort Knox sichert, wenn so etwas noch nie passiert ist.

    Ich finde die Diskussion hier übrigens überhaupt nicht schlimm, sondern interessant (klar, bin ja auch nicht betroffen).

    Schrecklich was da passiert ist, und ich würde es vermutlich auch mehr als Unfall betiteln, aber generell gehören für mich unverträglich/agressive Hunde derart gesichert dass sie niemandem Schaden können.

    Manchmal ist man leider erst hinterher schlauer.
    Oder eigentlich immer - aber manchmal leider mit diesen gravierenden Folgen.

    edit: Ach, stimmt - die Daten dürfen sie natürlich nicht herausgeben. Vielleicht kannst du später noch das Gespräch suchen.

    Der Hund ist und bleibt ein Raubtier und vondaher können solche Situationen jederzeit
    und jeden passieren.

    Hm, wenn man das so sieht, dann dürfte doch eigentlich niemand einen Hund halten.
    Ich muss sagen, dass ich auch ein wenig schlucken musste, als ich gelesen habe, dass der andere Hundehalter eine Mitschuld trage, weil er seinen Hund ja schließlich auch hätte anleinen können.
    Ich möchte meine Hunde eigentlich schon frei laufen lassen, ohne damit rechnen zu müssen, dass sie von anderen Hunden umgebracht werden. Auch nicht, wenn sie sich ungebührlich verhalten oder eigentlich Leinenzwang besteht.

    Aber ich kann auch die Themenerstellerin verstehen, sie hat einfach nicht mit diesem schrecklichen Ausgang gerechnet.
    Aber abgesehen davon finde ich, dass es das Mindeste ist, das persönliche Gespräch mit den Haltern des toten Hundes zu suchen. Ein Karte oder einen Brief fänd ich nicht ausreichend. Wenn sie kein Gespräch wollen, kann man immer noch einen Brief schreiben.

    So würde ich das machen.