Beiträge von Fusselnase

    Da fällt mir ein Spruch, ich glaube von Martin Rütter, ein: "Nein, ich hole mir keinen Hund aus dem Tierheim, ich verziehe ihn lieber selber!" :lachtot:


    Den Spruch habe ich noch nie verstanden - bei Rütter ist er mit einem Augenzwinkern gemeint, aber hier wird er ja oft vollen Ernstes als Argument gegen Tierschutzhunde verwendet.
    Wie kann man einen verzogenen Hund haben und noch selbst dran schuld sein wollen?
    Einer hat es hier oder im anderen Thread erklärt: Weil man damit dann besser umgehen kann. OK, das kann aber leider nicht jeder (sieht man ja am Hundetrainer und -ratgeber-Boom).

    Ich bevorzuge hingegen einfach unverzogene Hunde. :)

    Jahre im Tierheim = Hands-off-Haltung = unverdorbene Hunde. Hehe.

    Aaaah, "meine" Candy wäre ja DER Hund für euch gewesen! Aber nu isse vermittelt.
    Macht aber nix, gibt ja noch so viele! :)

    War Liebe auf den ersten Blick, sie hatte auch Leishmaniose, daher wäre es mir wichtig, dass der nächste Hund auf Mittelmeerkrankheiten getestet wird.


    Kasuar hat ja schon wunderbar ausführlich darauf geantwortet. Wenn ein Hund im Ursprungsland negativ getestet wird, kann einen das auch in falscher Sicherheit wiegen. Deshalb handhabt der Verein das so, ich finde das auch vernünftig.
    Bei einem kleineren Tierheim ist es natürlich schon sinnvoll, möglichst alle Hunde zu testen und dann sofort mit Parasitenprophylaxe zu versorgen, aber in einem Rifugio mit 700 Hunden ist das einfach nicht möglich.

    Das mit deiner Hündin tut mir sehr leid. Ich habe Ähnliches mit meiner Resa erlebt, die Weihnachten gestorben ist. Aber sie war schon 12 oder 13 (allerdings auch nur 2 Jahre bei mir, leider).

    Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht!

    Denk aber bei dem getrockneten Zeug daran, dass man sich da mengenmäßig echt unglaublich verschätzen kann! Wenn man es dann mal einweicht und sieht, wie groß so ein Stück eigentlich ist, dann kann man sich direkt erschrecken.

    Auf jeden Fall! Keine Erfahrungen sind schlimmer als schlechte Erfahrungen.
    Deshalb habe ich ja immer gesagt: Ich nehme keinen Hund, der schon als Welpe im Tierheim war.
    Naja, wie heißt es so schön: Sag niemals nie! :smile:

    Im Tierheim machen sie eben auch Erfahrungen, nur nicht so viele. Aber da ist Trubel, da wird geklappert und Krach gemacht etc. Richtig übel dran sind die Hunde, die nur in irgendeinem Verschlag gehalten werden. Am besten mitten in der Pampa. :/

    Ach ja, erwähnenswert ist vielleicht noch, dass gerade Langzeitinsassen in Tierheimen oft gar keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, zumindest nicht in ihrer Tierheimzeit. Auch nicht in ganz miesen Tierheimen. Sie machen die Menschen ja nicht für ihre Situation verantwortlich, und immerhin sind es die Menschen, die das Futter bringen (und umso toller, wenn es nicht jeden Tag was gibt).
    Das Ausspritzen der Zwinger ist vielleicht noch so ein Punkt, aber meiner Erfahrung nach entwickeln die dann eher Angst vor Wasser/Nässe als vor Menschen.
    Manche werden trotzdem verrückt, keine Frage. Und vor allem kein Wunder.

    Kommt ja aber auch darauf an, wie lange der Welpe dann im Tierheim saß..... meiner war so zwei Wochen im Tierheim.

    Ja, klar, da hast du völlig Recht. Ich nehme ja immer ältere Hunde auf, daher habe ich jetzt von älteren/erwachsenen Hunden gesprochen und erwartet, dass alle das wissen. :ops:
    Meine war 5 Jahre in dem Tierheim (was ein nettes Tierheim ist, aber arm und ohne Abwechslung/Hilfe), deshalb bin ich ja auch so positiv überrascht, wie toll die Kleine hier alles managt. Damit habe ich nicht gerechnet.
    Liegt möglicherweise auch an der Rasse - Dackel sind ja kompetent, wie es jemand sehr Nettes hier aus dem Forum mal ausdrückte.