Beiträge von Fusselnase

    Meine Lösung wäre: Ich würde einen älteren Hund nehmen, so ab 8 oder gerne noch älter.
    Ich weiß, dass dieser Vorschlag ungehört verhallen wird, aber ich finde das ideal!
    Ältere Hunde schlafen mehr und sind auch mal mit kleineren Runden zufrieden. Ich finde sie einfach pflegeleichter. Und: Man legt sich eben nicht auf 15 Jahre fest.
    Für mich gäbe es da nur zwei Dinge zu bedenken: 1. Man kann Pech haben und der Hund braucht im hohen Alter intensivere Pflege/Betreuung (was auch mit Kosten verbunden sein kann) und 2. man kann vielleicht nur noch 2 oder 3 Jahre anstrengendere Touren/Reisen unternehmen.
    Das ist dann eben die andere Seite der Medaille.

    Ich würde mir einen ca. 10-jährigen, mittelgroßen, coolen Jagdhund suchen. Die sind noch agil, in der Regel freundlich und eher ruhig (nicht alle, aber nach so einem Exemplar kann man ja suchen), man kann jede Menge Spaß mit ihnen haben, sie brauchen nicht viel Erziehung und ihre Ansprüche an Auslastung etc. sind überschaubar.

    Meine erste Hündin bekam ich als Studentin, mitten im Examen. Es war eine 10-jährige English-Setter-Hündin. Eine bessere Entscheidung konnte ich nicht treffen!

    Aufgrund eines aktuellen Falles mit einem Rassehund (eigentlich eine eher seltene Rasse, bei der ich davon ausgegangen wäre, dass die Besitzer sorgfältig ausgewählt werden, wobei hier wohl der Züchter eher Mist gebaut hat) beschleicht mich wieder mal der Verdacht, dass zwischen dem Ideal und der Realität oft (und eben nicht immer) Welten liegen.
    Ich unterscheide jetzt mal nicht zwischen "ideal" und "optimal".

    Und das gilt für den Tierschutz genauso wie für die Züchter.

    Vielleicht ist das der Grund, weshalb oft so aneinander vorbeidiskutiert wird. Die Zuchthundefreunde gehen vom Ideal aus, versuchen es entweder selbst so zu machen oder sind an Züchter geraten, die das tun.
    Den Tierschutzhundefreunden geht es ebenso. Und beide Seiten argumentieren auf der nicht-optimalen Grundlage, die eben auch oft Realität ist.
    Hinzu kommen die entsprechenden eigenen Erfahrungen, die auch immer unter einer bestimmten Haltung interpretiert werden, und meinem Empfinden nach leider auch viel nachgeplappertes Halbwissen.

    Ja eben, ich auch. Wobei diese ungünstigen Auswirkungen auch nicht schlimm sein müssen.
    Feli, die nichts als das Tierheim kennengelernt hat, bis sie 5 war, sitzt eben erstmal ne Stunde unterm Tisch und schaut sich von da alles an. Umso mehr freut man sich, wenn sie nach einer Weile auftaut und mittendrin herumwuselt. :)

    Schauu, das steht auf der voherigen Seite (54) im Beitrag 531.

    In Kombination mit der Aussage, dass das auf die meisten Tierschutzhunde zutrifft, finde ich das schon sehr extrem. Ich bin nicht sicher, ob es so gemeint ist - aber Fakt ist doch, dass "Päckchen tragen" allein doch irgendwie nicht viel aussagt.

    Ich meine, fällt z. B. darunter, dass ich Ylvi eine Ohrentropfen geben kann, ohne dass sie danach etwas verstört ist?
    Zwischen diesem Problem (das keins ist) und massiven Aggressionen gegenüber Menschen liegen ja Welten.

    aber ich habe Angst, wenn ich das tue, dass ich dann sofort sage ok, ich nehme sie.

    Wovor genau hast du da Angst? Dass du es später bereust?

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, sind deine einzigen Bedenken, dass du nicht mehr so frei bist wie vorher. Ja, das wird so sein. Die Frage ist, wie schlimm ist es für dich?
    Abgesehen davon kann man sich auch so organisieren, dass man auch mit Hund viel unternehmen kann bzw. mit enstprechender Betreuung auch ohne Hund.
    Es ist natürlich einfacher, wenn der Partner gleichberechtigt mitzieht, aber das kommt meist von selbst.

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    Kann man natürlich nicht so planen.

    Letztendlich ist alles eine Frage der Motivation und der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Beides muss stimmen bzw. einen gewissen Grad erreicht haben, dann wirst du dir auch einen Hund anschaffen. Mangelt´s deutlich an einem, dann wird es wahrscheinlich nichts.

    Ich würde mir an deiner Stelle (an meiner auch) einen nicht so sehr fordernden Hund anschaffen, auch hinsichtlich des Alleinbleibens.

    Ansonsten:

    Ich bin gerade einfach so verwirrt und weiß nicht, ob ich mir trauen kann.

    Wenn du das nicht weißt - woher sollen wir das denn wissen?
    :ka:

    Aber vielleicht hast du auch nur etwas Muffensausen - Angst vor der eigenen Courage. Das ist bis zu einem gewissen Grad normal.

    Es ist hilfreich, wenn man in dem Wunsch wirklich unterstützt wird und nicht alles auf einem allein lastet.