Also, ich bin ja sehr offen, was Vorkontrollen und dergleichen angeht, aber eine Frage danach, warum ich überhaupt einen Hund haben will, fänd ich unangemessen. Das geht nun wirklich keinen was an. Sich selbst kann man so eine Frage natürlich stellen!
Für mich gibt es allerdings wichtigere Fragen als diese.
Ich weiß ja nicht ob ich mit der Ansicht alleine da stehe, aber ich finde die Argumentation: ich habe x grundlegende Zweifel und Argumente gegen einen Hund, will aber trotzdem unbedingt einen - sich ziemlich widerspricht und dann doch eher gegen die Anschaffung spricht.
Wenn mein Bauchgefühl mich so zweifeln lässt, dann entscheide ich mich dagegen oder vertage es
Man muss aber unterscheiden zwischen Ängsten und Zweifeln und einem unguten Bauchgefühl.
Ängste und Zweifel sind oft unbegründet, es gibt Menschen (so wie mich), die sich phantasiebegabt alle möglichen "was wäre wenns" ausmalen. Und da ist es gut, wenn man das mit anderen bequatscht, und oft relativieren sich diese Dinge dann ganz schnell.
Ein ungutes Bauchgefühl hat man glaube ich eher, wenn oberflächlich betrachtet alles dafür spricht, man aber eigentlich gar nicht will.
Also, ich kenne beide Varianten, bei ersterer habe ich Redebedarf, bei zweiterer lasse ich es sein.
Überreden will hier glaube ich keiner! Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass das hier nötig ist.
Ich sage nur: Wenn man wirklich einen Hund will, dann sind alle aufgezählten Punkte hinfällig. Denn hier geht es nicht um Rahmenbedingungen, sondern um die eigenen Wünsche.
Bei Geld- /Zeitmangel etc. wäre das nicht ganz so einfach.