Beiträge von Fusselnase

    Bevor ich mit so einem Hund arbeiten würde/könnte/wollte müsste er allein mit mir Angstfrei sein.

    Es geht hier, denke ich, darum, das Du den 5. Schritt vor dem 1. machen möchtest. Aber - das alles wird kontraproduktiv enden. Erst einmal muss der Hund entspannen können, wenn er mit Dir allein ist. Alles andere wird eher dazu führen, das ihr Rückschritte macht.


    Das glaube ich auch. Man kann nicht lernen, wenn man Angst hat.

    Sie ist noch jung, sie hat noch viel Zeit! Hab kein schlechtes Gewissen, dass ihr langweilig sein könnte. So viele andere Hunde werden in dieser Phase in einen Käfig gesteckt und kommen da sehr lange oder nie wieder raus. Verglichen damit hat sie ja so schon den Himmel auf Erden.

    Ich habe mir zwei Tabletten aufschwatzen lassen. Feli habe ich sie gegeben, bei Ylvi habe ich mich nicht getraut.
    Feli habe ich seitdem eine Zecke aus dem Fell geklaubt, aber die war tot. Ich weiß nicht, ob sie schon gebissen hatte.

    Ylvi suche ich lieber ab, mir ist das nix. Sie reagiert schon auf Spot ons empfindlich, und auch auf das Comfortis (was Resa den Rest gegeben hat).

    Also, wenn jemand das Bravecto ausprobieren möchte, kann er gerne Ylvis Tablette haben (10-20 Kilo). Sonst geht sie in ein Tierheim - auch gut! :)
    (also, die Tablette, nicht Ylvi!)

    Die Tierarztkosten sind echt schwer kalkulierbar. Aber wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass der Hund nichts Gravierendes (nur für die Rechnung), dann komme ich auf weniger als 100 Euro im Monat.
    Bei Futter nehme ich die Fausformel: 1 Euro pro Tag und 10 Kilo Hund.

    Ich rechne mal für Feli.

    Fleisch: 15 Euro
    "Beilagen", Zusätze: 15 Euro
    Hundesteuer: 15 Euro (hey, ist ja alles gleich!)
    Routinesachen Tierarzt: Keine Ahnung - sagen wir mal 15 Euro (:D)
    Sonstiger Schnickschnack/Puffer: 15 Euro (was sonst)

    Macht 75 Euro, ist aber schon recht hoch gegriffen.

    Oder habe ich was Wichtiges vergessen?

    OK, ich mache keine Hundeschule, will aber demnächst so etwas in die Richtung machen.
    Dann kommt monatlich noch was aufs Hundesparkonto (25 Euro, also insg. 100).

    Ich finde, für einen mittelgroßen Hund kann man 100 Euro im Monat ansetzen, muss sich aber bewusst sein, dass "außerordentliche" Kosten - allen voran der Tierarzt - hinzukommen können. Und das nicht zu knapp!

    Zubehör braucht man ja meist nicht so viel wie man hat. Das ist dann Kür!

    Also, ich bin ja sehr offen, was Vorkontrollen und dergleichen angeht, aber eine Frage danach, warum ich überhaupt einen Hund haben will, fänd ich unangemessen. Das geht nun wirklich keinen was an. Sich selbst kann man so eine Frage natürlich stellen!
    Für mich gibt es allerdings wichtigere Fragen als diese.

    Ich weiß ja nicht ob ich mit der Ansicht alleine da stehe, aber ich finde die Argumentation: ich habe x grundlegende Zweifel und Argumente gegen einen Hund, will aber trotzdem unbedingt einen - sich ziemlich widerspricht und dann doch eher gegen die Anschaffung spricht.
    Wenn mein Bauchgefühl mich so zweifeln lässt, dann entscheide ich mich dagegen oder vertage es

    Man muss aber unterscheiden zwischen Ängsten und Zweifeln und einem unguten Bauchgefühl.
    Ängste und Zweifel sind oft unbegründet, es gibt Menschen (so wie mich), die sich phantasiebegabt alle möglichen "was wäre wenns" ausmalen. Und da ist es gut, wenn man das mit anderen bequatscht, und oft relativieren sich diese Dinge dann ganz schnell.
    Ein ungutes Bauchgefühl hat man glaube ich eher, wenn oberflächlich betrachtet alles dafür spricht, man aber eigentlich gar nicht will.

    Also, ich kenne beide Varianten, bei ersterer habe ich Redebedarf, bei zweiterer lasse ich es sein.

    Überreden will hier glaube ich keiner! Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass das hier nötig ist.

    Ich sage nur: Wenn man wirklich einen Hund will, dann sind alle aufgezählten Punkte hinfällig. Denn hier geht es nicht um Rahmenbedingungen, sondern um die eigenen Wünsche.
    Bei Geld- /Zeitmangel etc. wäre das nicht ganz so einfach.

    Aaaaaaaaber: Ich will unbedingt einen Hund und habe

    Wenn das tatsächlich so ist, dann sind alle "Gegenargumente" hinfällig.

    Vor allem Punkt 3. Also wirklich... *kopfschüttel*

    Richtige Gegenargumente wären etwa:

    1. Ich habe keine Zeit für einen Hund
    2. Ich habe kein Geld für einen Hund
    3. Ich geh nicht gern spazieren
    4. Ich mag Hunde nicht
    5. Ich habe keine Lust, ständig zu saugen
    6. Ich will auf keinen Fall einen Hund haben, der ein gesundheitliches Problem mitbringt/entwickelt
    7. Ich habe niemanden, der mich unterstützt, wenn mal etwas sein sollte, keine Familie, Freunde und Fremden vertraue ich nicht
    8. Ich will eigentlich gar keinen Hund, sondern nur mein Sohn/meine Tochter/mein Mann
    9. Ich darf keinen Hund in meiner Mietwohnung halten

    etc.

    Also - ran an den Speck! :bindafür:

    Und ich finde, an Züchter "gerät" man nicht, die kann man sich aussuchen.


    Ja, da hast du natürlich Recht. Aber genauso wie im Tierschutz ist das in der Realität nicht immer so einfach, wie man sich das wünschen würde, bzw. nicht jeder hat dafür das Wissen oder informiert sich ausreichend.

    Aber es sollte natürlich der Ansatzpunkt sein, damit es gut geht! Und auch das gilt wieder für beide Bereiche.