Wir haben frisch gefüttert (unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte) und den Urin mit L-Methionin in Pulverform angesäuert. Dazu bekam sie, wenn ich mich recht entsinne, Antibiotika wegen der Bakterien und ein Medikament, das die Blasenwand schützt. Allerdings hatte Berta auch große, scharfkantige Steine, die die Blasenwand gereizt haben, die Bakterien konnten sich dort einnisten und wiederum weiter für Struvit sorgen...
Nebenher bekam sie Akupunktur, weil bei ihr ja alles ein bissl "verzogen" war. Sie bekam auch irgendwelche Globuli, aber ob die nun den entscheidenenden Ausschlag gegeben haben...glaube ich eigentlich nicht. Schwer sagen, was hier nun wirklcih geholfen hat, vielleicht alles zusammen. Jedenfalls ist der Arzt in der Tierklinik fast vom Stuhl gefallen, als die Steine plötzlich weg waren. "Was haben Sie mit dem Hund gemacht?", hat er mich gefragt. :)
Aber: Der Fall kann bei deinem Rüden ganz anders gelagert sein, also z. B. eine andere Ursache haben, etwa stoffwechselbedingt sein. Außerdem hat er ja keine Steine, sondern nur Kristalle, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Steine können aber erstaunlich schnell wachsen!
Also finde ich es auch richtig, da mal einen Ultraschall zu machen und sonstwie zu versuchen, eine Ursache zu finden. Ansonsten eben alles beachten, was hier schon geschrieben wurde und die Sache engmaschig beobachten.
Du könntest dir auch einen Barfplan erstellen lassen, z. B. bei Futtermedicus. Oder dir das Ergänzungspulver von dort bestellen, das man bei Kristallen geben soll. Ich glaube, dass da auch gleich eine Fütteranweisung dabei steht (ist zumindest bei dem normalen Pulver so). Das ist es wohl, was ich machen würde (in Absprache mit meinem Tierarzt!).