Das stimmt, die 40% sollen ja auch nicht nur aus Gemüse bestehen. Ich wollte dir hier keinen Diätplan einstellen, sondern nur ein paar Tipps geben (nach denen du ja auch gefragt hast). Ich meine, irgendwas kann ja nicht stimmen, wenn dein Hund seit einem Jahr dieses Problem hat, auch wenn es zwischenzeitlich (?) wieder weg war.
Ich kann dir sagen, was ich machen würde: Ich würde (neben weiteren Untersuchungen) mir einen Diätplan erstellen lassen, der genau auf meinen Hund ausgerichtet ist. Man kann nämlich schon eine Menge falsch machen, z. B. auch zu wenig Magnesium und Phosphor füttern.
Ich würde ihm ein vernünftiges Futter geben, vielleicht sogar frisch, wenn er es mag. Es ist nie zu spät für gesunden Mampf. Dazu einfache, nette Spaziergänge, die an seine Bedürfnisse und vor allem an seine Fähigkeiten angepasst sind, vielleicht ein bisschen Arbeit für den Grips (Nasenarbeit) und dann wird sich das alles schon einpendeln.
Gesundes Futter in angemessener Menge, etwas mehr Bewegung, ein bisschen Grips anstrengen - dann braucht´s kein Diätfutter und keinen Dauerlauf am Fahrrad.
Ja, es sind 500 g Futter + das, was nebenbei so abfällt. Mal nen Würstchen, Stück Käse, Möhrchen, gurke, etwas zum kauen- also hungern müssen die Hunde nicht.
Das ist nicht so günstig. Jedes Mal, wenn ein Hund was frisst, wird der Urin basisch, und genau das will man bei Struvit ja vermeiden. Das heißt, einen Struvithund sollte man möglichst nur einmal am Tag füttern, und das gilt auch für Leckerlis (ist schwer, ich weiß!).
Bist du sicher, dass Vitamin C zum Ansäuern ausreicht? Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber ich meine, dass das keinen großartigen Effekt hat - aber es kann auch sein, dass sich das nur auf Cranberries bezog. Auf jeden Fall sollte es nicht zu lange gegeben werden.
Innereien solltest erstmal weglassen, das Fleisch sollte eher durchwachsen sein, also nicht zu mager, am besten im Verhältnis 60:40 (Fleisch und Gemüse (Kohlenhydrate, aber keine Haferflocken).
Grundsätzlich gilt:
- auf Phosphor, Magnesium und Proteine achten bzw. bedarfsgerecht füttern (also nicht zuviel!) - viel trinken und - ganz wichtig - dann auch häufig Blase entleeren lassen - möglichst nur einmal am Tag füttern
Auf jeden Fall finde ich es gut, wenn du ihn nochmal gründlich durchchecken lässt. Vielleicht hatte er ja auch öfter mal Blasenentzündungen, von denen du vielleicht gar nichts mitbekommen hast. Alles Gute!
Kann mir jemand den Sinn davon erklären, sich einen Hund mit enormen Jagdtrieb ins Haus zu holen und ihm dann diesen Trieb, auf den wir Menschen über Generationen eben verstärkt gezüchtet haben, durch Training wieder wegzuprügeln?
Z. B. weil Tausende davon im Tierheim verrotten.
Allerdings ist die Frage natürlich berechtigt, wenn es um Zuchthunde geht, die nicht für den Jagdgebrauch gezüchtet wurden. Ich nehme an, dass die sonstigen Eigenschaften viele Vorteile haben. Und es hat ja nicht jeder Hund so einen ausgeprägten Jagdtrieb. Aber was soll man mit denen machen, die nicht für die Jagd geeignet sind?
Oh ja, das wäre suuuper... Wir haben seit Ostern einen Dackel-Pekinesen-Mischling und ich versuche gerade herauszufinden, was überwiegt - der Dackel oder der Peki...
Jemand schrieb mir vor kurzen: Der Dackel setzt sich immer durch!
Ich kann eigentlich nicht mitreden, weil ich ja auch nur einen Mix habe und nicht weiß, was da noch mitgemischt hat. Aber den Rauhaardackel kann sie nicht leugnen!
Ihre Dackelpersönlichkeit ist ihr Glück. Sie ist reizarm im Tierheim aufgewachsen, war schon als Welpe dort und blieb da 5 Jahre lang. Von dort kam sie direkt zu mir - in die Innenstadt. Nie im Leben habe ich damit gerechnet, dass sie sich hier wohlfühlen kann, daher habe ich sie auch zunächst in Pflege genommen und wollte ihr einen ruhigen Platz in einer ländlichen Umgebung suchen.
Ja - das war mein Plan. Aber nicht Felis (Anmerkung: Ihr Name "Felöske" bedeutet "die kleine Ängstliche"). Anfangs musste ich sie raustragen und war froh, wenn sie überhaupt ein paar Schritte gelaufen ist. Jetzt, nach vier Monaten, hat sie hier alles und jeden um den Finger gewickelt, jagt Enten, geht schwimmen, macht Flächensuche, ist super ableinbar, passt auf etc. Sie ist in vielen Dingen mutiger und entschlossener als Ylvi.
Ein Beispiel: Ylvi hat es nach 2,5 Jahren endlich geschafft, die Arbeitszimmertür mit der Nase ein bisschen weiter aufzustupsen, um durchzupassen. Bei den anderen Türen klappt das noch nicht, da sitzt sie dann davor und fiept. Und Feli - die macht halt einfach die Tür auf. Wo ist das Problem?
Kasuar Friday hier aus dem Forum sagte mir vorher, als ich Schiss hatte, ob es die richtige Entscheidung ist, einen ängstlichen Hund in Pflege zu nehmen: "Sie wird das packen. Dackel sind kompetent!"
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Stur ist sie übrigens überhaupt nicht - aber wie gesagt, auch nicht reinrassig. Und wie die anderen schrieben, ist diese "Sturheit" eigentlich eher Eigenständigkeit.
Wow! Bildschön, praktische Größe, guter Charakter, kommt langsam ins angenehme Alter...die ist ein 6er im Lotto. Ich weiß das, da kenn ich mich aus (auch wenn ich sonst von nüscht ´ne Ahnung habe).
Ich sage jetzt was total Ketzerisches in der Hoffnung, dass ich nicht aufgeknüpft werde: Ich werde es nie begreifen, wie jemand sagen kann, dass er keinen Hund im Tierschutz gefunden hat.