Beiträge von Fusselnase

    Ja, man muss halt gucken, was dem Hund gut tut. Natürlich soll man nicht selbst hysterisch werden, das ist ja ganz klar. Aber "social support" ist doch in solchen Fällen wichtig. Das machen die Hunde zum Teil auch untereinander!
    Wahrscheinlich, weil die keine Hundebücher gelesen haben.

    Ich dröhne meine Hunde auch nicht unnötig voll, aber ich verstehe auch nicht, weshalb manche Menschen sich so vehement gegen Psychopharmaka wehren. Ich meine, wenn der Hund eine OP hatte, bekommt er auch für ein paar Tage Schmerzmittel, oder?
    Für mich ist das nichts anderes.

    Man sollte es (wie immer) im Einzelfall genau abwägen, und auf jeden Fall ist eine Verhaltenstherapie immer der sinnvollere Weg, vor allem, wenn der Hund das ganze Jahr über Ängste hat.
    Aber es nutzt ja nix, wenn a) entweder die Therapie nicht so gut hilft oder b) Silvester einfach "zuviel" ist.

    Den Artikel finde ich ganz hilfreich:
    tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de/download/silvesterangst.pdf


    Muss noch anmerken: Den Punkt, dass man einen Hund bei Angst nicht streicheln sollte etc., sehe ich anders.
    Hilft vielleicht nicht immer deutlich erkennbar, aber es macht die Angst sicher nicht schlimmer. Vorausgesetzt, der Hund hat kein Problem mit menschlicher Zuwendung, aber in unseren Fällen wird das ja nicht so sein.

    Ich würde, wenn das wirklich nur auf Silvester beschränkt ist und der Hund so panisch wird, auf Psychopharmaka zurückgreifen. Auch da hat man keine Gewissheit, dass es hilft, aber ich würde es probieren.
    Klar, es hat Nebenwirkungen und es kann abhängig machen, aber wenn letzteres würde mich nicht schrecken, weil man es nur ein paar Tage gibt und ersteres auch nicht, weil so ein massiver Stress auch krank machen kann.

    Den Artikel finde ich ganz hilfreich:
    http://www.tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de/download/silvesterangst.pdf

    Die letzten beiden Hunde waren cool: Resa und Ylvi. Die kamen Ende Oktober/Anfang November 2012 zu uns, und wir haben uns Sorgen gemacht, wie es wohl Silvester sein wird.
    Die sind dann aber rausgestiefelt wie immer, waren schon etwas erstaunt, aber eher so: "Hä, was ist denn das für ein Krach hier? Seltsam, aber naja...". Haben beide brav gepieselt und das war´s.

    Ach ja, das war schön. Nun habe ich ja das Felösken (= "Ängstlilein") und kann mich hier prima einreihen. :|
    Wir verziehen uns in die Sächsische Schweiz, dort wird zwar auch geknallt, aber nicht so wie hier mitten in Berlin. Und dann hoffen wir das Beste!

    Geht die Leinenpflicht von eurer Gemeinde aus? Ich dachte eigentlich, dass in Brandenburg keine generelle Leinenpflicht außerhalb von bebautem Gebiet etc. besteht? Aber kann mich auch irren.

    Nein, du hast Recht, das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt. Im Wald herrscht allerdings generell Leinenpflicht.

    Ich würde auch das Gespräch suchen, und wenn es nur darum geht, die Gassizeiten aufeinander abzustimmen. Das müsste ja auch in ihrem Interesse sein, denn sie will ja sicher nicht irgendwann für etwaige Tierarztrechnungen aufkommen.