Beiträge von Fusselnase

    Wenn es nicht schon am Samstag so weit wäre, würde ich dir raten: Such dir Hundebesitzer in deiner Gegend und unterhalte dich mit denen, versuch, dir ein kleines Netzwerk aufzubauen.
    Ich kenne solche Gedanken auch (wenn auch nicht so schlimm), aber ich bin auch nicht alleine, und immer wenn Zeifel kommen, holt mein Freund mich wieder auf den Boden.

    Mein zweiter Rat wäre: Nimm einen alten Hund (die sind sowieso die besten), dann legst du dich nicht gleich auf 15 Jahre fest.

    Aber du hast ja schon einen jungen Hund im Auge und es scheint ja schon alles fix zu sein. Dann kann ich dir nur sagen: Vorm ersten Hund habe ich mir die Hundehaltung zwar schön vorgestellt, aber nicht so schön. :smile:
    Ach ja, und wenn ich auf meine unwissende Familie gehört hätte, hätte ich großes Glück verpasst!

    Mit Katzen kommt sie gut aus und allein bleiben kann sie?

    Nein, Beruhigungsmittel sind Sylvester keine Lösung!
    Was passiert? Der Körper wird lahm gelegt, evtl. sogar Schmerz ausgeschaltet, der Geist aber nicht! Da liegt man bewegungsunfähig und kriegt alles mit - wie lebendig begraben! Schaltet man den Geist auch ab, wäre das eine richtige Narkose: da kann auch das Atemzentrum aufhören zu arbeiten.... Sylvester war seeeehr ruhig, der Hund ist tot....
    Kann auch böse nach hinten losgehen, wenn der Hund schon zu aufgedreht ist, dann gibt´s den gegenteiligen Effekt!


    Habe ich ja auch schon geschrieben. :ka:

    Ich höre mich mal um.

    Ansonsten: Wichtig ist, dass der Hund zu dir passt. Alles andere ist zweitrangig.
    Aber da du momentan in Frankreich lebst, bietet es sich natürlich an, einen Hund von dort zu nehmen. Ich glaube, die Tierheime dort sind randvoll mit Hunden, oder? Bzw. es wird auch viel getötet, soweit ich weiß.
    Mit der Situation in Frankreich kenne ich mich nicht so gut aus, wie du vielleicht schon gemerkt hast. :ops:

    Pustekuchen, du musst Folgendes bedenken: Wenn du einen Hund aus einer Pflegestelle nimmst, wird wieder ein Platz frei für so einen ganz armen Knopf aus dem Tierheim.
    Wenn man es nicht so ganz genau nimm, hilfst du damit sogar zwei Hunden, dem Pflegehund und dem Nachrücker! ;)

    Abgesehen davon kannst du natürlich auch einen Hund direkt aus dem Tierheim nehmen, es hängt eben davon ab, wie risikobereit und ggf. leidensfähig du bist. Oh, das klingt so negativ, in den meisten Fällen sind die Hunde einfach nett und bringen eben mehr oder weniger Baustellen mit wie jeder andere Hund auch.
    Ich habe meine Hunde immer direkt aus dem Tierheim geholt (ohne sie vorher kennenzulernen) und nur gute Erfahrungen gemacht. Aber ich habe auch keine Katzen, keine Kinder etc.
    Für mich ist erstmal nur wichtig, dass der Hund lieb, verträglich und eher ruhig ist.

    Ich habe seit Anfang des Jahres einen Rauhhaardackel-Mix vermutlich mit Jagdterrier aus einem ungarischen Tierheim. Jagdterrier standen immer ganz am Ende meiner Liste der Hunde, die ich haben will. :D
    Aber sie ist ein Engel! Ich kann es nicht anders sagen!

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    Im Tierheim galt sie als sehr ängstlich, sie heißt auch "Felöske", was "die kleine Ängstliche" bedeutet. Hier bei uns ist es aber kein Problem, die hat sich wunderbar herausgemacht. Nur wenn es knallt, reagiert sie sehr ängstlich. Daran müssen wir arbeiten.
    Oft geben sich Hunde im Tierheim anders als in ihrem Zuhause. Und das kann sich in beide Richtungen äußern, in die positive und in die negative. Das kann niemand voraussagen, man kann nur vage Prognosen ohne Gewähr abgeben. Ein Hund kann sich auch bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich verhalten.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Nichts Genaues weiß man nicht, außer dass es sehr viele sehr nette Hunde in den Tierheimen dieser Welt gibt!
    Das weiß ich ganz sicher! :smile:

    Wo in Frankreich lebst du denn? Ich kenne ein paar Vereine, die in Frankreich aktiv sind (nicht sehr viele), und ich meine, dass die auch Pflegestellen dort haben. Vielleicht kann dich da jemand bei der Suche unterstützen!

    Kathrin, ich habe ganz gute Erfahrungen mit L-Theanin gemacht. Gerade bei Hunden, die generell geräuschempfindlich sind, ist das erstmal besser als ein härteres Geschütz, denn letzteres kann man ja nicht über einen längeren Zeitraum geben.
    Aber wie immer muss man es individuell ausprobieren. Andere haben z. B. gute Erfahrungen mit L-Tryptophan gemacht, was bei Feli nicht geholfen hat.
    Aber das sollte nur eine flankierende Maßnahme sein, wichtig wäre da eine Verhaltenstherapie!
    Es kommt übrigens häufig vor, dass Hunde erst mit der Zeit eine Geräuschangst entwickeln. Wenn man die Disziplin dazu hat, ist es deshalb sinnvoll, auch mit coolen Hunden ein Training zu absolvieren.