Beiträge von Fusselnase

    Übrigens hatten wir schon mehrere Hunde in der Familie, die alle nur geringfügig bis gar nicht durch Silvesterfeuerwerk beeinträchtigt waren. Ein Teil des Problems scheint mir darin zu bestehen, dass panische Hunde einfach die Stimmung ihrer Menschen übernehmen.

    Wir auch.

    Berta war das völlig schnuppe, die wäre auch um Mitternacht mit mir rausgegangen.

    Fricka hatte etwas Angst, hat sich aber verkrochen und damit war´s gut.

    Alma war es egal, aber ein bisschen komisch fand sie es schon.

    Resa und Ylvi hat Silvester überhaupt nicht gejuckt, die waren beide erst 8 Wochen in Deutschland und sind trotzdem in aller Seelenruhe um 23 Uhr pieseln gegangen. Und das mitten in Berlin, wohlgemerkt. Sie haben nur ein bisschen komisch geguckt, klar, die Knallerei war ja auch ungewöhnlich.

    ...und Feli nun hat wirklich richtig schlimm Angst und will eigentlich gar nicht mehr raus.

    So kann´s gehen! ;)

    Wie ich schon schrieb, ich leine immer an und bleibe nett und freundlich. Aber es gibt auch manchmal Situationen, da kann ich es nicht ändern. Im Sommer waren wir auf einer Wanderung, ich saß auf einer Bank und meine angeleinten Hunde schnuffelten. Die Joggerin sah ich nicht kommen, erst als sie panisch schrie. Ich also meine Hündin vom Weg genommen und sie ins Sitz genommen, mein Rüde versteckte sich hinter mir, weil er genauso viel Angst hatte wie die Joggerin. Die schrie aber weiter " Nehmen sie die Hunde weg" Ich antwortete ihr , das sie angeleint sind. Sie "nein die waren gerade auf dem Weg, die leine ist so lang, gehen sie weg." Ja wohin, es war ein schmaler Wanderpfad, hinter uns ein steiler Berg, vor uns ein Abhang zum See runter. Am Ende habe ich meine beiden großen Hunde auf den Schoss genommen und die Frau rannte schreiend und schimpfend vorbei. Für mich gab es hier keine Lösung, egal wieviel Rücksicht ich nehmen würde. Die Frau tat mir schon leid, vorallem da in dem Gebiet viele Hunde unterwegs waren. Ich verstehe das auch, ich habe panische Angst vor Schlangen - aber was soll man tun.


    Sowas ist heftig. Ich hatte mal eine ähnliche Situation mit einem Mädchen - die geriet in Panik, versteckte sich aber hinter einem parkenden Auto. Also, ich habe sie nicht gesehen und deshalb auch meine Hunde nicht rangeholt. Die Mutter (etwas weiter weg) schrie und fuchtelte mit ihren Armen, und ich verstand gar nicht, was los war.
    Ich habe dann Berta sicherheitshalber angeleint, Alma war schon ein Stück weiter (mit meinem Freund). Die Situation war zu verworren, um die genau zu beschreiben, jedenfalls stand Berta kurz darauf angeleint am Zaun und ich hielt das weinende Kind im Arm. Ich sagte nur: "Es ist alles gut, Berta ist angebunden, es passiert dir nichts!" Die Kleine schluchzte und nickte, ließ sich auch beruhigen - aber sie tat mir so furchtbar leid!
    Wir sind dann sogar noch ein Stückchen zusammengelaufen, das ging dann auch. Die Mutter hat mich ziemlich angemacht, der war gar nicht klar, dass ich die Situation einfach nicht erfasst habe.
    Aber wir konnten das klären und dann war alles OK.

    Ich hoffe, dass die Mutter mit der Kleinen eine Therapie macht, das muss für das Mädel ja die Hölle sein, zumal hier in der Stadt ja überall Hunde herumlaufen.
    Auch die Dame in dem Zitat oben - wenn man so leidet, dann muss man doch was unternehmen. In ein Flugzeug muss ich nicht einsteigen, aber Hunde gibt es überall. :/
    Und Phobien sind doch eigentlich ganz gut therapierbar, oder?

    nd da macht man sich schon Sorgen, ob dieses Bein etwas sein wird/könnte, das nicht weggeht. Ich weiß, dass Spekulationen nichts bringen.

    Du musst bei einem alten Hund damit rechnen, dass nicht alles OK ist. Selbst wenn du nichts siehst, weißt du nicht, was im Verborgenen los ist.
    Ich würde ihn trotzdem nehmen (wenn er gut mit deinem Freund auskommt), denn wenn er was hat, braucht er erst recht ein Zuhause.
    Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ich kann es auch verstehen, wenn man ein offensichtliches Problem nicht "mitkaufen" möchte.
    (Deshalb will ich auch gar nicht immer alles vorher wissen)

    Alles Gute für die Entscheidung!

    Pstpst, Fusselnase, lies den Post von der Dächsin noch mal, auch in deinem zitierten Teil: sie schreibt "unterstellt". Wenn mich nicht alles täuscht, seid ihr einer Meinung.
    Wie im Märchen "Und die Dächsin und die Fusselnase waren sich einig."

    Jaja, schon - aber ich habe es so gelesen, dass Dächsin es so verstanden hat, dass hier dem TE unterstellt wird, er würde Hunde- und Menschenleben gefährden, dabei war das ja an die gerichtet, die vorgeschlagen haben, den Welpen einfach mitzunehmen und nicht an den TE.

    Jetzt klar? Nee? Vielleicht habe ich auch was überlesen! :ka:

    Auf jeden Fall ist es gut, dass der Welpe nicht illegal mitgenommen werden soll.