Beiträge von Fusselnase

    Kann ich ihn denn noch was "Gutes" tun? Ich dachte da an Öle, Fetter und so was? Oder muss ich mich wirklich nur an Pferd und S-Kartoffeln halten?


    Du kannst Leinöl dazufüttern! Pferdefett geht auch, klar, aber Martin Bucksch z. B. empfiehlt Leinöl in der Ausschlussdiät. Ist übrigens ein empfehlenswertes Buch:

    Bei Leinöl musst du halt drauf achten, dass es ganz frisch ist, und am besten bio. Vielleicht hast du ja eine Ölmühle in der Nähe!

    Nicht heute, aber am Wochenende habe ich drei Spinone Italiano getroffen. Hach, was waren die toll! Größer als Alma (die sicher auch nicht reinrassig war) und einfach wunderbar.
    Vielleicht finde ich ja mal einen "richtigen" Spinone, wenn mal wieder ein Platz bei mir frei ist. Oder einen Mix, der in die Richtung geht.
    Obwohl die echt haaren wie Hulle. Das war der einzige Punkt bei Alma, auf den ich hätte verzichten können.

    Aber sonst... :herzen1:

    Zur Tiertafel: Ich meine, dass dort nur Futter an Menschen abgegeben wird, die nachweisen können, dass sie sich das Tier vor ihrer finanziellen Notlage angeschafft haben.
    Oder wird da für Obdachlose eine Ausnahme gemacht?
    Das Futter sehe ich übrigens als geringstes Problem an.

    Ansonsten finde ich, dass Obdachlosigkeit hier etwas schöngeredet bzw. romantisiert wird. In den meisten Fällen hat sie einen Grund, nämlich dass diese Menschen nicht in der Lage sind, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Nicht selten sind psychische Probleme/Störungen und natürlich Suchterkrankungen vorhanden.
    Und das ist keinerlei Wertung, wie hier schon unterstellt wurde. Nur der Versuch einer realistischen Sichtweise.
    Nothilfe Mensch e. V. - GrÃŒnde der Obdachlosigkeit

    Trotzdem glaube ich, dass die Hunde für diese Menschen sehr wichtig, vielleicht sogar lebenserhaltend sind. Insofern finde ich es gut, dass sie sie haben.
    Aber ob es das perfekte Hundeleben ist - das ist die Frage!

    Ich glaube aber, die Frage "Vermittlung an Obdachlose" stellt sich in der Praxis nicht, da ich mir nicht vorstellen kann, dass es so viele Obdachlose gibt, die sich für einen Hund vom Züchter oder aus dem Tierheim interessieren. In der Szene gibt es sicher genug "Ups-Würfe", die den Bedarf an Hunden decken.


    Klar, das wird in der Realtität nicht vorkommen. Die Frage war eigentlich nur dazu gedacht, darüber nachzudenken, ob dieses Hundeleben tatsächlich so erstrebenswert ist, wie man es sich vielleicht ausmalt.

    Naja, du sollst dir jetzt natürlich vorstellen, du seist der Tierschutzverein und machst die Kriterien selbst. :smile:
    Und natürlich kennst du den Obdachlosen nicht, der meldet sich bei dir wie jeder andere Interessent auch.
    Und als Tierschutzverein kannst du natürlich keine Patenschaft für jeden einzelnen Hund übernehmen.

    Also - ich meine die Frage jetzt nicht als Einzelfall, sondern als grundsätzliche Frage.

    Würdest du das unter diesen Voraussetzungen machen?

    Ich überlege noch. Obdachlosigkeit bedeutet ja nicht nur, dass man kein Dach über dem Kopf hat.

    Zum Stichwort Patenschaft: Ich habe schon oft darüber nachgedacht, so ein System zu entwickeln, dass Hundehalter in einer Stadt Patenschaften für die Hunde von Obdachlosen übernehmen. Dass sie mit Futter aushelfen, wenn es mal knirsch ist, dass sie den Hund nehmen, wenn der Besitzer einen Termin hat oder ins Krankenhaus muss etc.
    Ob das umsetzbar wäre?