Beiträge von Fusselnase

    Ach, es gibt auch in Österreich gut Tierheime und gute Vereine, insofern kann man da natürlich den perfekten Hund finden! "Perfekt" bedeutet ja nicht unbedingt, dass man einen Automaten erwartet.

    Ich finde auch, dass alles sehr gut klingt! Aber zweimal eine Stunde plus noch eine große Runde muss wirklich nicht sein, da brauchst du dich nicht so sehr unter Druck zu setzen. Bzw. du musst dir ja nicht unbedingt einen jungen Setter aussuchen, der nach dem Pensum gerade mal warmgelaufen ist.

    Viel Spaß bei der Hundesuche! Ihr findet bestimmt einen passenden Hund für eure Familie! :smile:

    Ich finde, dass "artgerecht" fälschlicherweise bzw. viel zu sehr mit "supertollem Hundeleben mit allem, was das Hundeherz begehrt" gleichgesetzt wird. Die Bezeichnung "artgerecht" beschreibt doch erstmal nur die artspezifischen Bedürfnisse.
    Das heißt meiner Meinung nach (andere wissen das bestimmt besser), dass ein Hund ausreichend soziale Kontakte haben muss, hundegerechtes Futter, ausreichend Bewegung und Beschäftigung und einen sicheren Schlafplatz.
    Das heißt: Nicht artgerecht sind z. B. Kettenhaltung, den Hund hauptsächlich allein zu halten (z. B. als Einzelhund im Zwinger oder den ganzen Tag allein in der Wohnung), zu wenige Ruhephasen etc.

    Das bedeutet für mich aber auch, dass ein Hund sowohl in der Stadt als auch auf dem Land sehr gut artgerecht gehalten werden kann.

    Dazu muss man natürlich individuelle Besonderheiten berücksichtigen, die können in der Rasse, im Charakter oder in der individuellen Geschichte begründet sein.
    Und wenn man sich anschaut, wie wenig artgerecht viele, viele Hunde auf der Welt leben müssen, dann brauchen wir uns glaube ich wirklich nicht künstlich ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Oh Mann, ich hoffe, der Kerl kann noch irgendwie dingfest gemacht werden. :verzweifelt:

    Sein Aussehen wurde dem feschen Spanier zum Verhängnis...
    Ich bin traurig und wütend...
    Verdammt nochmal! Nur einmal zuhören! Nur einmal ehrlich die eigenen Fähigkeiten einschätzen!
    Und zu erkennen, daß man so einem Hund mit Liebe alleine nicht hilft.
    Aber nein- ich will einen Hund! Sofort! Diesen da! Ich habe mich schließlich verliebt!


    Du bringst es auf den Punkt, genau so ist es!

    Wir wissen zwar nicht, ob der Hund tatsächlich an die Themenerstellerin vermittelt wurde (kann man aber wohl von ausgehen), aber solche Geschichten habe ich schon so oft erlebt. So oft! Es ist zum Mäusemelken.

    Ja, mir ist auch mittlerweile schon alles egal, Hauptsache, ich kann die Mädels weiterhin unbescholten im Grunewald laufen lassen!
    Alles andere werde ich weiterhin so handhaben wie bisher - und den Blockwarten und Hilfsherrifs zeige ich dann meinen selbstgebastelten Hundeführerschein, den ich mir noch machen muss. :smile:

    Dabei ist es doch eher so: Es gibt rücksichtlose Menschen und die, die nicht unangehm auffallen wollen, sich in andere hinzuversetzen versuchen und Rücksicht nehmen, vorausschauend sind etc.

    Oh, hier war ich noch gar nicht fertig, merke ich (Mist, wa?).

    Also, die Rücksichtslosen bleiben auch weiterhin rücksichtslos, z. B. in der Hinsicht, dass sie sich natürlich nicht um den Leinenzwang scheren werden.
    Was aber im Umkehrschluss nicht heißen soll, dass die, die sich nicht an den Leinenzwang halten, automatisch rücksichtslos sind.

    Wenn ich mitten in der Stadt wohne, rechne ich mit Einschränkungen. Wenn ich mir mitten in der Großstadt, ohne Ausweichmöglichkeit einen Hund zulege, naja, selbst Schuld. Die Situation ist ja nicht seit gestern so.

    Doch, das ist erst seit gestern so (bzw. seit etwas über zwei Wochen).

    Wieso müssen denn Hunde auf dem Fußweg frei laufen?
    Die meisten haben ihre Hunde nicht unter Kontrolle, die Hunde laufen 50m vor und sind zuerst um die Ecke, rennen über Straßen, laufen vors Rad, springen Leute mit Essen an, kacken überall hin, besonders gern in Vorgärten und Herrchen sieht es nicht, pissen an die Hauswand, Fahrräder und Zäune. Da wird der Fußweg zum Auslaufgebiet und alle anderen sollen sehen wo sie bleiben wenn die Hunde dann auf dem Gehweg neben der Hauptstraße erst mal spielen müssen. Im Übrigen gibt es genug Leute die Angst vor Hunden haben, auf die wird auch keine Rücksicht genommen. Wieso nicht einfach auf dem Fußweg anleinen oder den Hund im unmittelbaren Umfeld behalten, sodass man noch einwirken kann?


    Das Problem ist meiner Meinung nach Folgendes: Du setzt unangeleinte Hunde mit rücksichtslosem Verhalten gleich.
    Dabei ist es doch eher so: Es gibt rücksichtlose Menschen und die, die nicht unangehm auffallen wollen, sich in andere hinzuversetzen versuchen und Rücksicht nehmen, vorausschauend sind etc.
    Erstere sind allen ein Dorn im Auge, auch und vielleicht sogar ganz besonders anderen, normal netten Hundehaltern.

    Meine Hunde bzw. einer davon läuft meist ohne Leine, aber sie läuft nicht weit voraus (im Gegenteil), würde niemals jemanden anspringen, kackt nicht mehr irgendwo hin als wenn sie an der Leine wäre, pisst auch weder an Hauswände, noch an Fahrräder oder Zäune.
    Also, nur weil man seinen Hund auch mal in der Stadt frei laufen lässt, heißt es nicht, dass der sich verhält wie eine Wildsau.


    Aber keiner kann mal Gründe dafür liefern warum Hunde auf dem Fußweg mitten in der Stadt, an Hauptstraßen etc. ohne Leine rum rennen müssen.

    Die rennen ja nicht unbedingt herum, die laufen da einfach ganz normal ihres Wegs.

    Also, ich habe hier einen reizarm aufgewachsenen Hund mit Geräuschangst, und die würde die Stadtwohnung Haus mit Garten auf dem Land vorziehen. Bzw. das tut sie auch. Wir haben ein Häuschen mit 2000 qm Garten, aber sie kann in der Stadtwohnung viel besser entspannen!
    Im Dorf gibt es viel zu viel "draußen", sie muss immer gucken, wo ich bin und es ist ruhiger, da fallen verdächtige Geräusche viel eher auf!
    So erkläre ich mir das jedenfalls.

    Ylvi hingegen liebt den Garten, aber auch nur bei gutem Wetter, bitteschön.
    Tja - das ist wohl ein Interessenskonflikt.
    Also fahre ich im Sommer hin und her. :D

    Was habt ihr eigentlich gegen Asphalt?
    Kann man doch wunderbar drauf laufen, viel besser als auf Bucheckern oder anderen pieksigen Sachen.
    Wenn wir im Park sind, will Ylvi immer auf den Wegen laufen. War bei meiner ersten Hündin übrigens genauso, ich bin immer über den Rasen gelaufen und Berta parallel dazu auf dem Weg.

    Zwei von sechs Hunden, die ich bisher hatte, fühl(t)en sich in der Stadt sogar wohler als in Haus und Garten au
    Dorf, aus verschiedenen Gründen.


    Ich habe ja beides und damit auch den direkten Vergleich.

    Sorry wegen der Fehler, mein Handy spinnt.