Beiträge von Fusselnase

    Wir sind am Samstag gerade erst aus Frankreich zurückgekommen, und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt!
    Alle waren begeistert von den Hunden, vor allem von Ylvi (ist ja auch eine französische Rasse, und es war wohl recht ungewöhnlich, dass jemand so einen "chien de chasse" als Familienhund hat).

    Also - Frankreich immer wieder! Das nächste Mal wollen wir auch in die Normandie oder in die Bretagne.

    Es schwingt zwischen den Zeilen immer diese beliebte Einstellung mit, das ein "geretteter" Hund so dankbar ist.
    z.B. "Wie schön, dass er herkommen durfte, nun wird alles gut! " oder "und das Leben nun dem Leben im Paradies gleicht."

    Das finde ich z. B. nicht, aber es ist wirklich so, dass es solche Hunde gibt, bei denen man den Eindruck hat, dass sie es einfach nur - sorry - geil finden, dass sich endlich mal jemand um sie kümmert und sie über die Wiese fetzen und auf dem Sofa pennen können.
    Bei meinen Hunden hatte ich diesen Eindruck am allermeisten bei Alma, aber auch bei Berta (die man evtl. auch Punkt 1 zuordnen könnte).
    Die kamen hier an und sagten (fast) sofort: Oh, super, hier wohne ich jetzt!
    Es ist in den Texten etwas extrem dargestellt, und natürlich kann man das überhaupt nicht erwarten! Aber es gibt solche Hunde.

    Hm, der Anteil der Hundehalter liegt - soweit ich weiß - bei ca. 10% der Wahlberechtigten. Das ist schon nicht zu vernachlässigen*.

    Wobei ja nicht alle Hundehalter gegen die Verschärfung des Gesetzes sind, manche finden das ja rundum gelungen.
    Andererseits gibt es auch Nichthundehalter, die es nicht unterstützen.

    *müsste man zumindest meinen

    So, nochmal gelesen. Also, ganz so negativ wie du sehe ich es nicht, aber ganz unbegründet ist deine Kritik auch nicht. Gerade so ein Satz wir (aus Punkt 5) "Dieser Straßenhundetyp ist derjenige, der am Meisten Zeit brauchen wird, sich einzuleben und Vertrauen zu fassen. Schafft er es jedoch, wird er die treuste Seele sein" kann vom wohlwollenden Interessenten zu positiv gelesen werden.

    Dass wir diesen Text so unterschiedlich lesen, liegt vermutlich daran, dass meine Hunde quasi alle in dem Bereich 2 und 3 einzuordnen sind (und damit weitgehend unkompliziert sind) und ich mich daher auf diesen Bereich konzentriert habe.

    Aber genau deshalb habe ich das hier ja eingestellt, um meine Sichtweise zu erweitern. :smile:

    Ähm nein!? Wie kommst du jetzt darauf? Ich weiß nicht was du jetzt falsch aufgefasst hast.

    Ah, das war jetzt gar nicht böse gemeint oder so, ich hatte das eher so verstanden, dass du sagst: Ist witzig, aber unbrauchbar. Das habe ich dann wohl falsch verstanden! :smile:

    Ich finde das auch ehrlich irgendwie unseriös.
    Es werden zwar mögliche Probleme dargestellt, aber in witziger Form.
    Und mit Hundeschule und Trainer ist das alles fröhlich in den Griff zu kriegen.
    Und wenn dann Hund oder Neu-besitzer nicht klar kommt????
    Haut das Rezept, das auf solchen Eingruppierungen beruht nicht hin oder sind Hund/Mensch zu doof?

    Hm, ich muss mir das daraufhin nochmal durchlesen. Ich habe es nicht so empfunden.
    Ich finde eben nur, dass der Fokus immer viel zu sehr auf die schwierigen Fälle gelegt wird und dass es viel zu sehr in den Hintergrund, dass es ganz verschiedene Typen gibt, eben auch die, die sich gut in ihr neues Leben einfügen.

    Das heißt, du findest es derartige Unterteilungen grundsätzlich unsinnig?
    Ich eigentlich nicht, denn es regt erstens dazu an, über die eigenen Hunde nachzudenken (auch wenn man zu dem Schluss kommt, dass sie sich nicht klar zuordnen lassen) und zeigt zweitens, dass es nicht den Auslandshund gibt.

    Inwiefern anders? Also, das mit den Straßenhunden stimmt natürlich, aber macht das tatsächlich so einen Unterschied bei dieser Einteilung?
    Es ist ja keine prozentuale Aufteilung, das heißt, es sagt keiner, dass soundsoviele Prozent der Hunde in die und die Kategorie gehören.

    Ich finde vllt. dass die Beschreibungen etwas in die "Extreme" gehen und ein bisschen das Zwischendrin fehlt.

    Klar, aber das haben solche Einteilungen immer an sich. Wenn man Menschen z. B. in Choleriker, Sanguiniker, Melancholiker und Phelgmatiker untereilt, heißt das natürlich nicht, dass jeder Mensch nur dies oder das ist.

    Ich habe keine passende Rubrik gefunden (es gibt gar keine allgemeine Rubrik über das Thema "Tierschutz", oder? Warum eigentlich nicht?), falls ich etwas übersehen habe, bitte diesen Thread dorthin verschieben!

    Das habe ich vor ein paar Tagen entdeckt:
    Die 5 Typen der Auslandshunde | Seelen für Seelchen – Gemeinsam für die Hunde in Rumänien

    Ich fand die Idee ganz nett, auch wenn die Beschreibung wie erwähnt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Aber es eine ganz gute Übersicht, die zeigt, wie unterschiedlich Auslandshunde sein können, und dass bei weitem nicht jeder in irgendeiner Form schwierig oder traumatisiert, aber natürlich auch nicht jeder total einfach ist.

    Und natürlich will man seine Hunde gleich da einordnen :smile: . Alma war der Prototyp eines Optimisten, Berta würde ich ebenfalls da einordnen und Ylvi eigentlich auch, Fricka und Resa eher bei den Schüchternen. Feli kann ich schlecht einordnen, weil sie je nach Gemütslage ganz unterschiedlich sein kann. Aber eigentlich ist sie eine Mischform aus "Optimist" und "ängstlich".

    Wie sieht das bei euch aus, und findet ihr, dass bei der Einteilung etwas Entscheidendes fehlt? :smile:

    Brauchst du doch gar nicht erlangen, du musst einfach bloß angeben, dass du die letzten drei Jahre Hunde gehalten hast. Hast du doch, oder nicht?


    Ja, aber ist ja nur exemplarisch gemeint. Und beim nächsten Hund kann es ja genauso sein, oder wie ist die Regelung da?
    Ich muss wohl doch nochmal die letzte Fassung lesen, ich war die letzten zwei Wochen ja glücklicherweise in einer nachrichtenfreien Zone (das hat mir so unglaublich gut getan!).

    Eine Befreiung kann erlangt werden

    Das ist halt die Frage, ob sie erlangt werden kann. Feli würde ein praktischen Test z. B. niemals bestehen, und - je nachdem, was da überhaupt verlangt wird - Ylvi vermutlich auch nicht.
    Aber wie gesagt, der Punkt ist mir mittlerweile wurscht, darüber rege ich mich erst weiter auf, wenn es irgendwann mal Details dazu gibt.