Ich kenne das tatsächlich auch. Meine Tochter war im Sommer vor drei Jahren etwa mit meinen Hunden Gassi, die haben getobt (hätte es so bei mir in der Intensität bei Hitze nicht gegeben, da ich damals schon wußte, dass Emil ne Herzinsuffizienz hat) und Emil ist bellend herumgerannt und brach dann zusammen. Meine Tochter dachte, er stirbt. Tat er nicht. Sie saß heulend mit dem Hund auf dem Feld, kein Handy mit gehabt, nach etwa 2 Minuten kam er wieder zu sich. Er war dann ein bisschen gedämpft auf dem Rückweg, als er wieder zuhause war, hat man kaum noch was gemerkt.
Ich achte sehr darauf, dass der Zwerg sich nicht überanstrengt und weiß inzwischen auch, was zu viel wäre. Aber in Watte packe ich ihn nicht. Es ist bislang nicht wieder vorgekommen.
Emil ist jetzt 9,5 Jahre und die Diagnose Herzinsuffizienz aufgrund einer Lungenfibrose haben wir mit knapp 6 Jahren bekommen.
Es geht ihm gut.
An diejenigen, die das schon mal haben machen lassen - wie kooperativ/entspannt müssen Hunde sein, damit es ohne Betäubung gemacht werden kann? Müssen die Hunde liegen? Falls ja, kann ich mich direkt auf die Betäubung einstellen, das wird meiner nämlich definitiv nicht mitmachen.
Die Praxis in der ich das machen lasse, macht das in Seitenlage und geht von unten durch ein Loch im Tisch mit dem Schallkopf an den Hund. Emil hasst es wenn Fremde ihn anfassen, aber ich bin mit drin und dann lässt er halt alles über sich ergehen. War nie ein Drama. Entspannt würde ich Emil dann nicht nennen, aber er duldet es eben, weil ich da bin.