Beiträge von physioclaudi

    Naja jedenfalls änderte sich das dann und sie sucht definitiv mit der Nase. Das merke ich unter anderem daran, dass sie zb wegen einer Verwehung vom Geruch schon an uns vorbei getrailt ist zum Beispiel - das ist super faszinierend.

    Wir hatten mal nen Trail, der unter einer Steinbogenbrücke durch ging. Die VP stand direkt hinter der Brücke rechts, an der Wand der Brücke. Lucifer lief durch den Boden, dann schnurstracks nach links, obwohl er die VP rechts ja auch hätte sehen können und versuchte verzweifelt da jemand zu finden, ging auf die Hinterbeine und streckte die Nase ganz weit hoch. Hat wirklich gedauert, bis er sich nochmal umgedreht hat. Dann ist er erstmal weiter geradeaus, also an der Brücke vorbei, da kam rechter Hand ne hecke. Er stutzte, schnüffelte weiter, drehte um und lief dann erst zur VP. Erklärung war, der Wind wehte durch den Bogen, nahm den Geruch der VP weiter mit, pustete in die belaubte Hecke und es entstand eine Verwirbelung, die den Geruch zur anderen Seite der Brücke getragen hat. Daher hat er wie wild da gesucht. Und wenn Luci sucht und gerade unsicher wird, dann weiß das JEDER im Umkreis von 3km, da bin ich sicher.

    Ich staune auch immer über Lucis Art zu suchen. Seine Trainerin hat auch mal getestet, ob er der Spur folgt, oder direkt dem Geruch. Es ging durch eine Wohnsiedlung, zwischen Häusern durch eine Strasse geradeaus, dann hinter einem Haus 180 Grad in die Gegenrichtung und quasi parallel zum ersten Teil des Trails wieder zurück. Zwischen den einzelnen Häusern war immer wieder Platz, wo ja auch Wind und damit Geruch durch kam. Lucifer lief den ersten Teil des Weges immer mal 1-2m in diese Verbindungswege rein, ist aber jedes Mal Zurück, ja, lautstark und hat das U komplett ausgearbeitet. Immer der Spur nach, die VP hätte er flotter mit einer Abkürzung gefunden. Und auch da hat er jedem deutlich verbal gezeigt WIE ANSTREGEND das jetzt ist.

    Aber es liegt ihm total. Und ich freue mich jedes Mal daran, wie toll er das macht und wieviel Spaß es ihm macht.

    Unter den Hütis gibt es aber auch große Nasenunterschiede :rolling_on_the_floor_laughing:.

    Lucifer wusste beim ersten Trail seines Lebens sofort, was Sache ist. Nix Aufbau. Allerdings ist er auch in der Freizeit ein passionierter Schnüffler. Leider ja auch jagdlich gesehen. Geht auf Spur und weiß genau, wo Wild ist.

    Emil stellt sich an, wie ein Mondkalb beim Trailen. Er versteht auch nicht warum er jemand suchen soll. Menschen, die fremd sind, sind doch doof. Kein Verlust, wenn man den einen nun nicht findet.

    Body ging bei Lucifer gar nicht. Der ist ja so ein ewig langes Tier und nix hat wirklich gepasst. War die Länge passend hat es geschlabbert und er kam irgendwie dran, saß er schön an, war das Ding zu kurz. Ausserdem war es ihm unangenehmer als der Kragen.

    Das war das zu kurze Modell.

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    Wir haben jetzt die Kastra schon ne Weile hinter uns, so langsam pendelt sich das Teufelchen ein. Eine anfängliche Unsicherheit war schnell wieder vorbei. Gerüche sind wieder interessanter als es unter dem Chip war, markieren und schnüffeln sind jetzt ungefähr auf dem Niveau wie beim unkastrierten Emil.

    Lucifer ist zwar nach wie vor reizoffen, aber mir war ja klar, dass die Kastra da kein Allheilmittel ist, auch wenn es einem von Trainern und TÄ so verkauft wird.

    Ich bin froh es gemacht zu haben, er ist jetzt ein fröhlicher, freundlicher, arbeitsfreudiger .... Irrer :lol:

    ich staune auch immer, was Lucifer alles beim Zwerg darf. Emil und Fiete, das hat ja oft gekracht bis zum ultimativen No-Go. Aber mit Lucifer klappt es prima. Meist hat Emil schon die Hosen an, aber ich hab auch schon gesehen, dass Emil weicht. Ganz selten mal. Eigentlich erkunden sie alles zusammen. Futter ist keine Ressource, ich schon eher. Lucifer mag weder meinen Mann, noch mich gerne teilen. Aber das ist subtil und niemals mit Gezicke verbunden, kann man sehr einfach regeln.

    Kontaktliegen tun sie nicht und Emil spielt auch nicht mit dem Teufel (zu dynamisch, da hat Emil Angst, was aufgrund seiner körperlichen Probleme verständlich ist, auch wenn Luci sich sehr zurück nimmt).

    Körperlicher Kontakt ist aber dennoch häufig, wenn wir alle zusammen kuscheln.

    Egal ob zuhause

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    Oder im Womo, nicht immer sieht man wer wo anfängt und wer wo aufhört.

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    Bei ihm bin ich mir einfach noch unsicher, ob es die "falsche" Art von Beschäftigung ist, die ich ihm anbiete (Mantrailing oder sowas gibt's hier leider nicht um mal was komplett anderes zu probieren). Oder ob er einfach mehr Typ Couchpotato ist, der es zwar toll findet mal hier und da 5 Min was zu machen, dem aber einfach der richtige Arbeitseifer fehlt.

    Wie ist das bei Euren so?

    Emil wollte ich eigentlich fürs Agi haben, aber da ist er mir dermaßen um die Ohren geflogen damals. In der Huschu wo ich angefangen habe, wurde aber einfach auch nicht genug Augenmerk drauf gelegt, dass der Hund zwischendurch wieder runter kommt. Und das hängt uns bis heute nach.

    Dogdance liebt Emil. Er fährt da auch mal hoch, wenn es dynamischer wird, aber im Großen und Ganzen klappt das hervorragend. Und es liegt ihm sehr, etwas in meiner direkten Nähe zu machen. Auf Entfernung lässt er sich nicht gern schicken.

    Zum Trailen hat er ganz offensichtlich nicht die Nase, oder/ und er findet es einfach doof. Lucifer ist ne Granate im Trailen, arbeitet selbstbewusst, schnell und konzentriert. Total toll. Emil denkt sich eher, dass fremde Menschen ja eh blöd sind, warum soll man die suchen und nicht einfach froh sein, dass die weg sind. Er ist auch, was das angeht, einfach zu sehr auf mich fokussiert, das ist ihm beim Trailen im Weg. Verliert er kurz die Witterung, wo Lucifer dann aktiv (und laut) suchen würde, setzt sich Emil hin, guckt mich an als wollte er sagen "Tja, nicht zu ändern, der ist weg. Können wir jetzt nachhause gehen?" :lol:

    Also, dass sie ihr Laute Repertoire gesteigert haben?

    Ich hoffe nicht 🤣 er hat jetzt schon ein recht großes Repertoire 🤣

    Emil ist ja auch sehr gesprächig. Kläfft, hat aber auch sonst einiges an Tönen drauf. Aber nix gegen Lucifer. Der kläfft zwar sehr selten, aber jodelt, brummelt, stöhnt, labert, quietscht, fiept, ach und alles an Zwischentönen, was man sich vorstellen kann.

    Und er hat so eine quietschige Stimmlage.... Meine armen Ohren!

    Emil glücklicherweise nicht. Er hat eine leicht heisere Stimme. Wenn schon Kläffer, dann ist das doch noch recht erträglich. Meine Alte hatte eine furchtbar schrille Stimme, da hab ich sofort ein Piepen in die Ohren bekommen, die hat aber so gut wie nie gebellt :gott:

    Ich bin... Also gelinde ausgedrückt, mega frustriert. Vllt tue ich dem Teufelchen auch Unrecht, aber meine Güte, der wird bald drei und heute ist er mir dermaßen abgedreht...

    Ich bin für vier Tage mit meiner Schwester auf Fehmarn. Viele Menschen, noch mehr Hunde, er ist aufgeregt, verstehe ich. War so semi bis heute mittag. Wir wollten eine Wanderung machen. Sind auf dem Deich unterwegs. Es kommt wie es kommen muss, auf dem Deich sind Schafe unterwegs. Auf der linken Seite vom Deich. Ich habe den steif werdenden Hund ans HB genommen, gehe mit beiden Hunden rechts den Deich runter, Lucifer fängt das Jodeln an, er riecht die natürlich. steigert sich immer mehr rein, schreit irgendwann wie angestochen. Glücklicherweise ist Emil in solchen Situationen ruhig.

    Ein Schaf ging dann noch über den Deich auf uns zu, war aber auch schon egal, mehr abdrehen ging eh nicht. Kilometer weit entfernte Leute haben sich noch nach und umgedreht.

    Bei nächster Gelegenheit bin ich mit den Hunden vom Deich runter und hab meine Schwester allein weiter gehen lassen. Bin dann 5km an kurzer Leine an der Landstraße zurück. Das ging größtenteils dann auch gut, aber einmal sah er auf einer parallel etwa 4km entfernten Straße Autos und begann sein frustiges Jagdkläffen. Noch nie haben Autos ihn getriggert, der war sowas von durch.

    Mich frustriert das jetzt endlos. Ich investiere schon ordentlich Zeit und Hirnschmalz in meine Hunde. Warum kriege ich bei Lucifers Aufregung keinen Fuß in die Tür? Ich hab in der Situation dann auch schlicht den Eindruck, er vertraut mir einfach nicht. :loudly_crying_face:

    Bonadea du ich bin auch nicht der meinung, dass ein Collie solche Massen an Fell braucht. Aber irgendwer schrieb das wäre kein funktionales Fell und das stimmt einfach nicht.

    Emil und Lucifer brauchen auch länger zum nass werden, aber Fiete halt da einfach den rekord. Unfreiwillig ausprobiert :rolling_on_the_floor_laughing:.

    Fiete mag leider den Blower so gar nicht. Der stresst ihn dann schon. Das bürsten und schnippeln danach nimmt er gelassen. Aber er ist eh nicht so ein Hibbel wie die anderen.

    TanNoz oh wie niedlich. Das kenne ich auch gut von meinen. Leidet er noch unter Mädelsstress?

    Also nochmal zum Fell... Fiete steht der Hündin im Video ja in nichts nach, er hat eher mehr Fell. Und niemals hab ich solche Platten und Filz da raus geholt. Das geht anders.

    Und zur Funktionalität, Fiete hat funktionales Fell. Er ist der einzige meiner (naja, jetzt ja nicht mehr meiner) Hunde, der zwei Std in strömendem Regen Gassi geht und nicht nass wird. Seine Haut bleibt trocken. Und für einen Hund, der ursprünglich an den Schafen war, ist das ja nicht verkehrt.

    Klar, man kann argumentieren, daß ein solch plüschiger Hund ohne menschliche Pflege nicht überlebensfähig ist. Aber das ist ja auch bei weniger extremen Langhaarhunnden der Fall.

    Lucifer ist für einen Collie ja eher nackt, aber der filzt ziemlich flott, wenn man da nicht dran bleibt, Emil, der viel wolliger aussieht filzt nur hinter den Ohren gelegentlich.

    Es kommt ja auch auf das Fell selber an. Fiete hat ganz anderes Deckhaar, als die anderen beiden. Sehr harsch. Daher wetterfest. Emil trotzt einem mäßigen Regen auch noch ganz gut, am schnellsten ist Lucifer nass.

    Und Fiete ist zb kaum hitzeanfällig. Trotz Fellmassen. Lucifer macht Hitze viel mehr zu schaffen. Emil inzwischen auch, aber das hat ja gesundheitliche Gründe.