Dazu noch mal ergänzend: Wenn ich Verhaltensberatung mache und mir die Hundehalter im Vorgespräch sagen, der Hund könne ein Abbruchkommando, dann ist das zu 90% nicht der Fall. Meistens funktioniert es unter geringer Ablenkung schon nicht ohne zusätzliche Korrektur. Der Hund kann es nicht wirklich. Daher ist es natürlich unter höherer Erregung nicht abrufbar. Und die Korrektur müsste dann sehr heftig und massiv sein. Aber es ist so rum nicht sinnvoll.
Das kann ich mir auch vorstellen, dass Lucis Abbruch nicht sitzt.
Würdest Du den dann komplett neu aufbauen mit anderem Abbruchwort quasi?
Ich kenne halt auch nur den Aufbau der Huschu mit Keks in die Hand und Hund darf nicht dran. Hab das dann ausgeweitet, auf zb Pipistellen, wo er jetzt nicht dran darf, oder ein Spieli, was er jetzt nicht haben darf. Das ist auch alles kein Thema. Kommt aber eben Dynamik rein isses durch.
Einzig wenn ich WIRKLICH angepisst bin (also generell, von Grund auf weil der Tag beschissen lief oder so, nicht wegen dem was der Hund da grad tut), merk ich dass da was rattert im Hundehirn von wegen "oh oh ich glaub ich mach mal lieber das was sie sagt".
Das hat bei Lucifer auch keinen Effekt
. Wenn ich mies drauf bin, oder mich mit dem Gatten fetze, läuft Emil kreuzunglücklich herum und beschwichtigt, Luci verläßt genervt den Raum .
Wenn Micha sich nicht massiv geändert hat, dann ist physioclaudi bei einem Trainer, der sehr wohl korrigiert und das auch kann. War zumindest früher so, als er noch in einer anderen HuSchu gearbeitet hat (nennen wir es mal so).
Ja, deshalb bin ich da auch immer wieder. Vor 6 Jahren das erste Mal. Bei Emil war es DER Gamechanger, bei Luci bislang noch nicht.
Ist das ähnlich wie bei Luzifer?
Luci ist lauter und muss beim Motzen immer den Schnabel in die Luft strecken.
Hier mal nonverbal, aber so sieht er dann aus
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Ja, ich habe diesen Ratschlag, einfach warten bis er aufhört auch bekommen. Zwei Std hab ich nicht gewartet, war mir unangenehm. Nach einer Std bin ich mit echauffiertem Hund und eingezogenem Kopf nachhause geschlichen.
Ich erlebe häufiger Hundeschulen als Teil des Problems, als das der Lösung - ich weiß nicht, ob du das machst, aber vielleicht passt dann Einzeltrainig besser
Ja, viele viele Stunden, gebracht hat es nur bei Micha was und da auch nur bei Emil.
Ermüdend, wenn man dann mit einer Trainerin spazieren geht um das Problem zu zeigen, Lucifer brüllt über die Straße, wegen weiß der Geier und die Trainerin sagt: "Du bleibst jetzt einfach ruhig stehen und sprichst ihn an" Wir standen .... lange. Der Hund brüllte. Irgendwann warf er uns einen Seitenblick zu und das sollte ich dann sofort loben und weitergehen. Aber dieser Seitenblick war keine Umorientierung, wie ich sie möchte, sondern einfach ein "Ey Alte willste Wurzeln schlagen? Ich hab fertig gemotzt."
Und tatsächlich kenne ich diese Ansätze inzwischen alle von mehreren Trainern, es kommt immer dasselbe und ich hab keinen Bock denen für nix Geld hinterher zu werfen. Ich bräuchte da schon einen konkreten Trainer, wo man weiß, dass er einem hilft Grenzen zu setzen. So wie mir Micha ja hier von Hummel empfohlen wurde und ja, vorher KANNTE ich keinen deutlichen Abbruch.
Aoleon ne, ich hab absolut keine Sorge, dass er mich tackert. Er schnappt ab, wenn ich ihm in die Seite greife. Aber auch nur das. Zugebissen hat er seit Welpentagen nicht mehr. Abschnappen dann auch nur, wenn er sehr drüber ist. Und da er mich dabei nicht beißt, weiche ich auch nicht zurück.