Beiträge von physioclaudi

    Du gehst ja hin um die Dinge zu trainieren und nicht, weil er eh schon alles kann. :ka: also stress dich nicht.

    Nene, mach ich nicht. Die Trainerin meinte, sie würde gerne direkt nächstes Mal Luci mal selber führen und mir ein paar Dinge zeigen, ob er mit ihr wohl arbeiten würde. Mit Emil geht sowas eher nicht, aber Luci geht mit dem, der die Kekse hat xD .

    Sie will sich nächstes Mal etwas intensiver dann mit uns beschäftigen, abchecken was Luci so kann und auch was ich so kann |) und ihr Hovi hat dann Sendepause. Sie sagt, das tut ihm dann auch gut. Sie läuft demnächst ne Prüfung mit ihm und meint nen bissel Triebstau vorher passt ganz gut.

    Nur "Flitzekumpel" würde ich mit meinen Hunden meiden (wenn damit gemeint ist, dass hier dauerhaft nur gerannt wird, die Hunde nach mal mehr, mal weniger kurzen Rennspielen nicht von sich aus zur Ruhe kommen, und in dieser "Rennspirale" drin sind.

    Ne, das mein ich nicht. Luci mag halt Rennspiele, also isses schön, wenn er jemand findet, der immer mal wieder ne Runde mit ihm flitzt und dann wird halt ansonsten geschnüffelt.

    Sind die Jungs in der Huta, dann guckt die Dame dort immer, dass sie was Aktives für Lucifer dabei hat. Da krieg ich dann sehr süße Bilder, wenn dann nach einer Flitzerunde nebeneinander im Gras gewälzt und gechillt wird, oder sie wichtige Markierarbeiten vornehmen.

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    Spreewald, SUP fahren mit Hund. Mal unabhängig davon, dass gefühlt jeder Zweite ungefragt Fotos von uns gemacht hat, wenn Menschen gaffen und paddeln fahren sie dahin wo sie hinglotzen. So oft gekentert wie an diesem Tag sind wir nie. Ich habe dem Hund irgendwann erklärt Autoscooter war früher lustiger, den Nächsten darf sie beißen. Schlimmer geht immer, mal wieder gerammt worden, das Wasser war besonders sauber nicht, der Boden so richtig schön morastig, wer badet da nicht gerne, besonders wenn man angepöbelt wird, dass Baden just hier verboten ist. So sind sie die Brandenburger :herzen1:

    Bezeichnend auch die Radtour mit Einkehr. Ich erkläre meiner Begleitung, dass ich gar nicht verstehe was sie hat. Hier sind doch alle freundlich. Ihr trockener Kommentar: wir sind ja auch in Sachsen Anhalt.

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    Als gebürtige Berlinerin bin ich rotzige Antworten gewöhnt und störe mich da eher nicht dran.

    Bin ich in NRW, oder gar in der Schweiz, werde beim Gassi freundlich gegrüßt, in Geschäften ebenfalls freundlich gefragt, ob man mir helfen kann, man winkt mich im Berufsverkehr mit meinem dicken Womo freundlich rein und lässt mir Platz, dann bin ich abgrundtief irritiert und weiß gar nicht so recht, wie ich darauf wohl reagieren soll.

    Emil hat mit, ich glaube etwa 7 Jahren beschlossen Fremdhunde sind kacke. Er war vorher sehr sozial, dann eher zurückhaltend. Er würde jetzt nicht aktiv Aggro werden, aber Hunde, die ihm zu nah kommen werden weg geschickt. Leider kommen viele immer wieder und irgendwann gibts nen Gong vom Zwerg. Ich find das total ok und auch noch immer sozial, er will halt seine Ruhe.

    Daher waren wir in Lucis Jugend mit ihm viel allein im Auslaufgebiet, mal ich, mal mein Mann. Lucifer sucht sich potentielle Rennfreunde nach einmal gucken aus. Der weiß dann, ob es passt oder nicht. Größe ist egal. Da er mit Emil und Chica aufgewachsen ist, passt er auf, wenn Hunde klein sind. Das war dann mit knapp drei Jahren vorbei. Er lief meist einfach neben uns vorbei.

    Nach dem Umzug haben wir in der Nachbarschaft eine Aussiehündin, die er ganz cool fand. Und die war dann auch schon bei uns auf dem Grundstück mit Herrchen. Luci wollte mit ihr rennen und obwohl sie 1,5 Jahre jünger ist als er, war es ihr zu anstrengend. Sie ist aber auch ziemlich moppelig, mag daran liegen. Maulrangeln fanden dann beide wieder ok.

    Luci und Emil rennen immer mal zusammen, Emil beendet das dann oft, wenn es ihm zu wild wird, Luci nimmt das auch an.

    Generell wären so Flitzekumpel immer mal sicher nicht schlecht. Luci rennt aber auch gerne allein mit einem Spieli und findet das ziemlich geil.


    Emil findet das auch nur so semi, ich mit ihm auch, weil danach hab ich Rücken :dizzy_face:

    Luci findet das MEGA. Und neben unserem stümperhaften Fußlaufen nutze ich es halt auch um ihn durch blöde Situationen zu führen. Er bleibt an der Hand, auch wenn Katzen um uns herum hüpfen. Ich hab den Eindruck er ist froh, wenn ich ihm das anbiete, dann braucht er nicht auf was auch immer zu reagieren.

    Gestern war ich das erste Mal in dem empfohlenen HSV und hab ohne Hund zugeschaut. UO unter Ablenkung hieß das. Mit dem Hund der Trainerin waren nur drei da, weil halt Ferienzeit. Und nicht etwa drei Schäfis, sondern ein Elo, ein Beagelmix und der Hovawart der Trainerin. Die Elohündin braucht auch noch recht viel Hilfe, dennoch wäre Luci das Schlusslicht, was Können angeht. Fuß an der Futterhand kann er, auch Sitz/ Platz und ich gehe weg, aber Eindrehen ins Fuß und so Geschichten kann er noch nicht wirklich. Nächste Woche ist Luci dabei, ich hab dort den Gebrauch von Oropax empfohlen |) .

    Morgen ist noch ein Kurs zum Begleithundetraining, den gucke ich mir ebenfalls zunächst ohne Hund an. Ist eine andere Trainerin.

    Heute Abend ist ein Social Walk von der hiesigen Huschu, da geh ich auch mal hin. Mit beiden Hunden, denke ich. Auch da ist man vorgewarnt, was Lautstärke angeht :hear_no_evil_monkey: .

    Hier kam ja auch die Idee, dass lange Runden vllt zu viel fürs Teufelchen sind. Ich hab drüber nachgedacht und kann das nicht bestätigen. Klar, es kommt auf die Strecke an. Gehe ich hier durch den Ort, kommen Katzen, Hunde die am Zaun bellen, so Sachen, an denen er sich hoch fährt, das sind aber eh eher kleine Strecken, die wir da gehen, unsere Abendrunde.

    Im Wald kommt immer irgendwann der Punkt, wo der Aussenfokus nachlässt (vorausgesetzt da latscht kein Reh über den Weg, versteht sich), er in einem Radius von 1,5m um mich herum latscht und immer mal nach nem Keks fragt. So wie ich das inzwischen auch von Emil kenne. Bei sehr kurzen Runden stellt sich das entspannte Nebenherschluffen eher selten ein. Daher werde ich die langen Morgenrunden beibehalten, zumal ich danach auch echt drei Std seeliges Schnarchen ernte.

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    Wenn mein Emil nicht mehr ist, also in 20 Jahren :smiling_face_with_hearts: dann möchte ich eine Colliehündin zum Luci dazu. Er ist der erste meiner Hunde, wo ich sicher bin er will kein Einzelhund sein. Wahrscheinlich aber kein Welpe, mein Mann will ja an sich gar keine Hunde mehr, sondern was älteres. Gerne ein bisschen zarter als Luci der Klopskopf und gerne im sable. Aber an sich hat ein guter Hund keine Farbe. Hab auch noch nie einen Hund nach Farbe ausgesucht.

    Wie gut klappt das bei euch mit der Klimatisierung im Sommer?

    Ich hab eine Box auf dem Beifahrersitz für Emil, den pustet damit die Klimaanlage direkt an. Lucifer ist mit Geschirr und Ruckdämpferleine am Sockel des Beifahrersitzes angeleint. Er lag sehr ungern hinter dem Sitz, warum auch immer. Die letzten Male hat er die Dehnfähigkeit der Leine genutzt und sich auf den Teppich zwischen den Sitzen gelegt. Fühlt er sich wohler und die Klima bekommt er auch ab. Bis zu meinen Füßen vor kommt er nicht. Das hatte ich im alten Womo mal, dass der Vogel mit seiner Nase unter dem Gaspedal lag :roll: .

    Wenn ich stehe und nicht im Womo bin, sind beide Oberlichter offen und eins der Fenster (je nachdem, wo ich stehe, aber meist kein Problem). Ist es sehr warm, dann hab ich noch ein Schattiernetz. Das geht nicht über den ganzen Camper, ich befestige es mit Magneten halt an der Seite, wo die Sonne drauf scheint.

    Das ist ziemlich sicher nicht die Art Trainer die ich meine

    Das ist mir schon klar. Ich kenne es aber durchaus, daß Trainer auch privat mit Einzelstd helfen. Wenn dort also jemand ist, wo mir der Ansatz gefällt würde ich ihn darauf ansprechen.

    Hinterher starren oder fixieren ist für mich Jagdverhalten.

    Jegliches Jagdverhalten das auf Tiere oder Fahrzeuge gerichtet war, hab ich die ersten zwei Jahre abgebrochen.

    Ist nicht seins, geht ihn nichts an.

    Da frag ich mich halt gerade, ob das immer so ist. Bei Emil war es, wie du das beschreibst. Hab ich auch unterbunden.

    Bei Lucifer ist es anders, weil er ruhig guckt. Dass er daraus versucht los zu preschen hatten wir dabei noch nicht.

    lurchers2 ah ok, dann spreche ich momentan eher von reizen.

    Mein Bauchgefühl sagt mir halt, ne der geht nicht los. Er guckt aufmerksam, aber nicht übermäßig angespannt. Manchmal sehe ich den Auslöser auch, manchmal halt nicht. Er rennt nicht los, aber er guckt halt erst zu mir, wenn er fertig geglotzt hat.

    Übrigens finde ich es interessant, dass bei euch ganz andere Aussagen aus dem Test gekommen sind.

    Hier hatten wir sowas auch mal. Reize die gar nicht zur Reaktion geführt haben, weil sie einfach laaaaangweilig waren gab es auch. Aber Reize die sie gruselig fand sorgten dafür, dass der Hund sich zu uns orientiert hat und Unterstützung gesucht hat. Hunde die geglotzt haben oder selbst versucht haben Lösungen zu finden, wurden hier erstmal in Richtung Beziehungs- und Bindungsarbeit geschickt.

    Er kam nach jedem dieser Trigger kurz zu mir, aber hat sich auch mit jedem Reiz neu beschäftigt.

    Es war auch ein LZ DSH dabei, der sich das Auto geschnappt hat und es knurrend erlegen wollte. Die Reaktionen der Hunde waren vielfältig und wahnsinnig spannend.

    SheltiePower ne genau. RR meine ich nicht. Da erwarte ich prompte Reaktion.

    Tja, Bindung. Das war damals bei Micha halt auch meine erste Reaktion, das die fehlt. Aber er meinte eben ich soll dem Hund Zeit zum gucken lassen. Das ist kein Emil.

    Na ok, danke für Eure Herangehensweisen und bonitadsbc morgen bin ich im HSV und gucke, wie das Training da so läuft. Donnerstag bin ich auch eingeladen für ein weiteres Training, andere Trainerin. Also ich bin dran. Das war halt ne Frage, die ich mir heute Morgen im Wald gestellt habe, als Luci halt geglotzt hat.