Beiträge von physioclaudi

    Tannenbaum123 :

    Mein früherer Hund brauchte z.B. einen Maulkorb beim Tierarzt nur auf dem Tisch. Da das meist nur ganz kurz war, hat da die Schlaufe gereicht. Vor oder nach dem Tisch, hat er mit dem Tierarzt geknuddelt und sich Leckerlies geholt :rolling_on_the_floor_laughing: . Im Wartezimmer hat er unterm Stuhl gelegen und mit seinem Schicksal gehadert, ging auch ohne MK.

    Wir haben ja nur Fiete als MK Hund beim TA. Schlaufe geht bei dem auch nicht für 5 Minuten, weil der bei Sichtung der Praxis mit Stresshecheln anfängt. Und da finde ich es unfair den Stress zu erhöhen, weil der Hund beim Atmen die Gusche nicht aufmachen kann.

    So wie eine Schlaufe sitzt der MK der TE ja nicht. Ich denke auch, dass der mal kurz schon ok ist, aber eben nicht für 24/7.

    Kann auch an seiner Körpersprache liegen, die Neva nicht gut lesen kann oder ihr bedrohlich vorkommt.

    Möchte ich auch nochmal unterstreichen, kenne ich bei meiner Tochter, ihrem Mann und ihrem Hund ähnlich. Mein Schwiegersohn wird immer mal angeknurrt, weil er sich in den Augen des Hundes falsch verhält. Seine Familie hatte nie Hunde und er ist ein bisschen polterig. Dennoch mag der Hund ihn und ich würde auch sagen, sie haben eine gute Bindung. Hauptsächlich geht er mit dem Hund raus und macht mal kleine Suchspiele, etc. Wird aber eben immer mal angeknurrt. Bei meiner Tochter knurrt der Hund nicht.

    Ansonsten die Frage hier: kann man Hüft Bilder mitmachen, wenn wegen Zähnen in Narkose gelegt wird? Whrsl Entscheidung der TÄ?

    Ja das geht! Erst kürzlich in der Theorie besprochen, in der Praxis dann doch nicht getestet. Wo man bei Zähnen aufpassen muss sind weitere OPs, da die Keimbelastung bei Zahnreinigungen im Raum sehr hoch ist. Also offene Bauch-OP plus Zähne machen, eher nicht.

    Ich hab letztens während Emils Kastra seine Zähne mitmachen wollen. Der Zwerg hat halt Herzprobleme, daher so wenig Narkosen wie möglich. Die TÄ sagt sie macht es, aber klärt mich halt über die Risiken auf, eben die keimbelastung durch die Zahnsanierung. Zwergi hats gut überstanden.

    victorian Wenn Du mit Welpi und Althündin getrennt gehen willst, was machst du denn mit dem Welpen, während du mit der Hündin raus gehst? Meine mich zu erinnern, dass du allein lebst?

    Ich hab die Welpen immer mitgenommen zu den großen Gassirunden. Zwischendurch halt getragen. Ich konnte das Welpi auch mal zuhause lassen, wenn ich arbeiten war, oder mit einem anderen Hund unterwegs, habe das Glück einen Mann im HO zu haben. Der macht dann halt die Terrassentür auf, wenns Baby quengelt.

    Ich glaube, der Post und auch meiner zielen allgemein darauf ab, dass man nicht alle Rüden über einen Kamm scheren kann. Nach dem Motto "Da brauchts halt nur mal nen Freiflug und dann ist das Thema durch".

    Was kannst du denn als Kauholz empfehlen? Olivenholz?

    Ich lasse sie oftmals auch einen Birkenast mitnehmen, den sie dann fröhlich im Wohnzimmer an- bzw. knabbert.

    Ich hab hier Kaffeeholz. Aus dem Wald würde ich eher nix mitnehmen lassen, das splittert zu sehr. Die Kauhölzer splittern gerade am Anfang auch gelegentlich, dass die mal so nen längeren Span absprengen, aber mEn nur so die erste Zeit. Dann ist alles, was splittern möchte weg. Also ganz frei von der Gefahr des Splitterns sind Kauhölzer nicht, aber deutlich weniger gefährlich als Äste aus dem Wald.

    Positiv daran, Lucifer hat mit seinen 4 Jahren blitzeblanke Zähne. Das ist halt der Vorteil, wenn sie gerne kauen.

    Hier hat von drei intakten Rüden nur einer ein absolutes Fass aufgemacht. 24/7 quietschen, nachts stand er wie ein Wolf heulend vor meinem Bett, nicht mehr geschlafen, nicht mehr gefressen, bekam ständig Ärger mit Emil, weil er in seinem Ausnahmezustand dem Zwerg auf die Rute getreten ist, oder ihn angerempelt hat. Als es ganz schlimm war und er bestimmt 4 Tage nicht mehr geschlafen hatte, hab ich ihn meiner TÄ vorgestellt, da bekam er Vetranquil. Und hatte bis dahin zusätzlich eine schmerzhafte Hodenentzündung entwickelt. Er wurde nochmal gechipt und unter dem Chip kastriert.

    Emil wurde jetzt mit 9 Jahren aufgrund einer Prostatahyperplasie kastriert, der ist 100% genauso wie vor der Kastra. Ansprechbar war der immer. Klar fand er läufige Hündinnen immer spannend und musste dann mal ermahnt werden, aber alles im Rahmen. Fiete liegt irgendwo dazwischen. Deutlich interessierter als Emil, gelegentlich muss ne Leine dran, weil er sich spontan verliebt und einen dann ausblendet, aber auch den kann man abbrechen und er ist recht langsam in allem, was er tut. Dass der einem mal flott ausbüxt passiert eher nicht.

    Ob irgendwer Lucifer das hätte beibringen können? Keine Ahnung. Ich konnte es nicht. Und der Zwonkel bekam ständig Ärger mit mir, mit den anderen Rüden, es ging ihm körperlich schlecht, er konnte nicht schlafen.... also ich kann mir vorstellen, dass man ihn hätte so weit deckeln können, dass man es händeln kann. Aber wofür. Gut gegangen wäre es ihm definitiv nicht. Und ich glaube auch nicht, dass man das in den Griff bekommen hätte.