Dass Fette "besser" sind als Kohlenhydrate, würde ich so generell auch nicht unterschreiben.
Erstens gibt es mittlerweile ernst zu nehmende Studien, die belegen, dass Hunde im Verlaufe ihrer Domestizierung sich sehr wohl der Kohlenhydrat- Verdauung angepasst haben (sonst hätten sie Zeiten in denen auch für die meisten Menschen Fleisch sehr rar war (und auch das schauerlichste Stück eher selber gegessen als dem Hund überlassen wurde) nicht überstanden und sie wären längst ausgestorben!
Zweitens stimmt es, dass Fette für den Hund besser verdaulich sind und die Energieausbeute höher, aber zuviel davon belastet die Leber, ist also auch nicht so toll.... Wie bei fast allem, "macht die Menge das Gift"! 
Milchzucker (Lactase) ist ein bestimmtes Zucker (Kohlenhydrat) wo vielen erwachsenen Organsimen das entsprechende Enzym fehlt (Lactase), um es zu spalten. Daraus kann man auf GAR KEINEN Fall den Schluß ziehen, dass andere Enzyme (Amylase zum Stärke-Abbau z.B.) ebenfalls fehlen, dem ist nämlich nicht so :)
Weiterhin findet auch beim Hund eine gewisse mikrobielle Kohlenhydrat-Verdauung im Dickdarm statt, die ist im Vergleich zum Pflanzenfresser allerdings nicht sehr ausgeprägt und die Energieausbeute ist zugegebener maßen nicht all zu hoch :)