Beiträge von Cattlefan

    Mit dem Übertritt der Grenze bist Du auf anderem Staats gebiet und dieser andere Staat hat jedes Recht der Welt, SEINE Anforderungen durch zu setzen.

    Vermutlich würdet ihr einfach ohne Pass zurück geschickt werden, aber evt kann auch ein Hund vorrübergehend eingezogen werden zwecks Blutuntersuchung auf TW etc.

    Ich würde das nicht riskieren......

    Bei meinen Mädels bleibt die sichtbare Scheinträchtigkeit immer aus.

    Eine Blasenentzündung könnte Ursache sein, aber auch leichte Scheinträchtigkeits-Symptomatik.

    Lass beim TA auch Blut nehmen, anhand der Blutwerte kann er sehen, ob sich eine Entzündung anbahnt.
    Urin würde ich auch untersuchen lassen (NICHT nur per Stick, sondern im Labor!)

    Alles Gute Deinem Hund! :)

    Liebe Foris,

    vor zwei Jahren habe ich mir einen süßen Entlebucher zugelegt. Papiere waren astrein. Nach einem Jahr der Schock: die kleine Leni fing nach einem Spaziergang an zu humpeln. Verdacht auf Kreuzbandriss. Dieser stellte sich allerdings als Fehldiagnose heraus. Ein paar Monate später (Leni war 1,5 Jahre alt) der noch größere Schock: nach eingehenden medizinischen Röntgen- und CT-Befunden in verschiedenen Kliniken wurde der Kleinen mittelschwere HD diagnositiziert. Nach ärtzlicher Aussage keine Sportverletzung, sondern züchtungsbedingt.

    Daraufhin habe ich sämtliche medizinischen Unterlagen dem Züchter zugeschickt mit Bitte einer Stellungnahme. Keine Reaktion. Der Züchter war weder telefonisch noch postalisch für mich erreichbar. Heute weiß ich, dass hier einfach eine zwei-Jahres-Frist (Haftungsausschluss und Gewährleitungs-Klausel aus dem Kaufvertrag) ausgesessen wurde. Gewissenlose Züchter, wie diese aus dem bayrischen Wald, kann man nur durch sofortigen Amtsbeschluss vor dem zweiten Lebensjahr des Tieres haftungspflichtig machen.

    So wird nun meine aktive und lebhafte Hündin ihr Leben lang eingeschränkt sein. Von Operationen und Schmerzen ganz abgesehen.
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit anerkannten Züchtern gemacht und vielleicht Tipps für mich, wie ich hier weiter vorgehen kann?

    Zum Ersten:

    Wieso ist der Züchter gewissenlos?
    Er wird nicht unbedingt bewußt Hunde mit HD gezüchtet haben, zumindest geht das aus Deinem Posting nicht hervor.
    Auch beste Verpaarungen können Nachkommen mit HD C oder schlimmer haben. Beim Verkauf gewußt haben, dass der Hund HD bekommt, wird er sicherlich nicht.
    Was zu Deinem Irrtum mit der Gewährsfrist führt:
    Nach 6 - 12 Monaten (je nachdem ob gewerblicher Verkauf oder privater Verkauf) tritt eine Beweislastumkehr ein, das bedeutet, DU hättest zu dem gegebenen Zeitpunkt nachweisen müssen, dass dem Verkäufer entweder der HD-Befund bekannt gewesen wäre oder dass er bewußt eine HD in Kauf genommen hätte indem er beispielsweise 2 Hunde mit HD C oder mehr verpaart hätte.

    Zur HD selber: die Veranlagung ist erblich (wobei das Vererbungsmuster recht kompliziert und auch nicht vollständig bekannt ist. (Wie hier schon geschrieben wurde, werden auch oft mal Generationen übersprungen. Und auch bei HD A / HD A Verpaarungen können Hunde mit HD C rauskommen, das passiert gar nicht mal selten.)
    Ob sie dann bei einem Hund auftaucht oder nicht, hängt viel mit Haltung, Fütterung, Bemuskelung etc. zusammen.

    Was bedeutet "Mittelschwere HD" in Deinem Fall genau?

    Mich wundert einerseits der Diagnostik-Marathon ein wenig und zum anderen die Option OP bei einer mittelschweren HD.

    Ich würde bei einem Hund mit mittelschwerer HD auf guten Muskelaufbau achten (Joggen, Fahrradfahren, schwimmen), heftiges Rumtoben ggf reduzieren und in akuten Phasen mit Akupunktur und Physio-Therapie arbeiten bevor ich an OP denken würde.
    Es gibt ettliche Hunde, die mit mittelschwerer HD schmerzfrei durchs Leben kommen.

    Kastrationsbedingte Inkontinenz ist natürlich nicht generell in Deinem Fall aus zu schließen, aber ich denke, eher unwahrscheinlich.

    Es gibt ja eher einen DIREKTEN Zusammenhang mit dem Umzug (Stress, unwohl fühlen....?), außerdem würde ich wegen des vermehrten Trinkens im Zweifel ALLES organische abklären lassen (u.U. Sono Harnwegsorgane, Blutprobe incl. canines C reaktives Protein), als einfach vom "einfachsten" aus zu gehen.

    Nein, die Entstehung eines Tumors hat mit dem Füttern von etwas Schlund incl möglicherweise aufgenommener Hormone nichts zu tun.

    Ich füttere generell keinen Schlund, weil da einfach zu viel "wertloser Kram" Bindegewebe etc. dran ist und eben wegen möglicher Hormon-Belastung. Aber einen Tumor kann man sich dadurch nicht "ranziehen" :smile: