Beiträge von Cattlefan

    Es ist keinesfalls Aufgabe des einzelnen Züchters, mal eben die Rasse zu "verschlimmbessern".

    In jedem Hundezucht verein gibt es Jahreshauptversammlungen, von Zeit zu Zeit gibt es sogar Außerordentliche Vollversammlungen.

    Da sollte es machbar sein, einen generellen Plan für Einkreuzungsprogramme zu besprechen, grundsätzliche Anforderungen an die eingekreuzte Rasse an sich, an die Individuen speziell, die eingekreuzt werden sollen im besonderen (man will sich ja keine neuen Probleme einfangen!), die Anzahl der zugelassenen direkten Einkreuzungen etc, etc. zu erstellen. Und die Anzahl der vorläufigen Einkreuzungen. Für ALLE Züchter dieser Rasse in diesem Verein!

    Nachzuchtkontrolle und vernünftige Auswahlskriterien für die Weiterzucht können und sollten dabei ebenfalls mit festgelegt werden.

    Es geht ja nicht um 120 Einzelzüchter, sondern um die entsprechende Rasse und das betrifft alle ihre Züchter!

    Nur muß dafür erstmal die Erkenntnis vorliegen, dass die entsprechende Rasse genetisch und gesundheitlich am Ende ist!

    Wie so sollte der Mopszüchter auch. Es gibt bis heute kein schlüssig formuliertes Gesetz was Qualzucht ist und solange es nicht verboten ist....


    Ist es nicht unsagbar traurig, dass es erst Gesetze braucht, um menschlich zu handeln (in diesem Fall: zusehen, dass man nicht sehenden Auges kranke Hunde züchtet!)? :ka: :verzweifelt:

    Dieses "professionelle Töten" schockiert mich gerade ein wenig...

    Selbst Wildtiere lernen erst das effektive Töten, Jungtieren und auch erwachsenen begegnet eine ganze Menge Frust, bis sie es "drauf" haben, ein Tier schnell zu töten oder zumindest wehrlos zu machen (in der freien Wildbahn werden Beutetiere nicht immer erst dann "verspeist", wenn sie tot sind, dass die sich nicht wehren können, z.B. wegen gebrochenem Rückrad, reicht den Beutejägern vollkommen!) Und Zusammen als Team jagen ist noch mal höhere Schule.

    Die Ansätze sind natürlich genetisch verankert (Instinkt), aber die (perfekte) Ausführung ist eigentlich eine ziemlich lange Lehre.

    Deine Freundin sollte die Hunde auch auf eigenem und umzäunten Grundstück nicht frei und unbeaufsichtigt lassen, vielleicht war es "Anfängerglück", aber wie gesagt: Das "Können" ist sehr irritierend!


    Bei den anderen Sorten bin ich verunsichert, da immer bei der Zusammensetzung "Geflügelfett" steht, obwohl es z.B ein Single-Protein Futter mit Hirsch und Kartoffel sein soll. :???: Heißt das, dass in diesem Futter dann doch irgendwie Huhn mit drin sein könnte? Ist das dann bedenklich?

    Single PROTEIN beinhaltet, dass es nur PROTEIN von einer Tierart gibt, Fett ist kein Protein. Der Grund ist, dass Allergien sich meist gegen Proteine richten. Bei Unverträglichkeiten wäre ich da etwas vorsichtiger.....

    So wie Du das schilderst, ist es ja (zum Glück!) eher eine Unverträglichkeit als eine Allergie, denn ein immunologisches Geschehen braucht schon etwas länfger als einen Tag, um ausgebremst zu werden.

    Ich würde erstmal bei Pferd und Kartoffel bleiben, damit der Organismus sich etwas erholen kann (ca. 4 Wochen) dann vielleicht "exotischere Dinge (Känguru, Fisch, Schwein... testen aber immer schön nach und nach über mindestens 2 Wochen.

    Wenn Du Ferigfutter fütterst, solltest Du keine Mangelerscheinungen bekommen (da sind auch Innereien mit Vitaminen und Mineralstoffen drin und was fehlt, wird zugesetzt), also teste in Ruhe, was Dein Hund verträgt :)

    Ich bin immer wieder erstaunt, was für unmögliche Menschen es gibt...

    Ich denke nicht, dass man SO ETWAS auf den Tierschutz insgesamt verallgemeinern kann, (Ich würde mich offiziell, schriftlich bei der Orga über diese beiden sog. Damen beschweren) Vorkontrollen generell incl. leicht unangenehmer Fragen sind sinnvoll, aber ein gewisses Maß an den Regeln des menschlichen Miteinanders sollten auch von "Tierschützern" eingehalten werden ( In "", weil ich solche Extremisten nicht für wahre Tierschützer halte!)

    Wende Dich au eine andere Orga, ich glaube kaum, dass Dir so etwas noch mal passieren wird!

    Und ja, Du hast Recht: Vermeide Orgas, die auf die Tränendrüse drücken!

    Ein Grund für Kastra eines Rüden wären (für mich!):

    -heftigste Rivalität mit Geschlechtsgenossen, wenn ein Chip positive Auswirkungen zeigt.
    -extremer Stress (Sabbern, Futterverweigerung über mehrere Tage, absolute Unansprechbarkeit....) ebenfalls nach Chip-Kontrolle
    -Kryptorchismus (Hoden in der Bauchhöhle)
    - deutliche Veränderungen der Prostata
    -Krebs (NICHT prophylaktisch!)
    _ Halten von getrenntgeschlechtlichem Rudel, wenn es entweder zu extremen Stress der läufigen Hündinnen (ständiges Bedrängen = automatisch auch Stress für den Rüden) kommt oder mn sich als Halter nicht in der Lage sieht, einen ungewollten Deckakt zu verhindern.

    Ich denke ml, die Hündin war auch kastriert und nicht sterilisiert und Tierschutzhunde werden oft nur kastriert abgegeben, weil a) die Haltung vor der Abgabe sonst kaum möglich wäre und b) die Tierschützer scho zu viel Hundeelend gesehen haben als dass sie sich auf Aussagen der Halter ("WIR passen auf!" "NIEMALS soll sie Welpen bekommen!") verlassen würden!