Beiträge von Cattlefan

    Meine Hunde bekommen seit 4 Jahren kein Fleisch aus Massentierhaltung, ich selber esse zwar wenig Fleisch, aber das, was ich esse kommt aus Freilandhaltung von mir bekannten Landwirten mit kurzen Wegen zum Schlachter etc....

    Von dort beziehe ich auch ein Teil meines Hundefutters (Pansen vom Galloway -Rind z.B.) den Rest Fleisch über Internet, eben von Tierarten, die nicht klassisch in Massentierhaltung gehalten werden. Wild, Lamm, Rentier, Hirsch, Wildhase, ab und an mal Fisch, mal ´n Ei von den Hühnern meines Nachbarn.

    Mengenmäßig füttere ich ca. 50 : 50 Prozent pflanzlich / tierisch, das Pflanzliche ist Pseudogetreide, selten auch mal Getreide, Gemüse, Kartoffeln, Kräuter, Obst, Nüsse....

    Weniger Fleisch für meine Hunde könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn ich es aus ideologischen (wenn auch löblichen) Gründen nicht hin bekommen könnte, dass meine Hunde einen ausreichenden Fleischanteil bekommen könnten, würde ich das nur dadurch lösen können, mit der Hundehaltung auf zu hören. Denn wegen meines Weltbildes müssen meine Hunde nicht ein Futter bekommen, das ihrer Natur VÖLLIG widerspricht.

    Ich sehe den Denkfehler da, dass man mindestens 50% Futter tierischer Herkunft füttern sollte.

    Und so ein Futter wie das von Dir eingestellte (mit der Zusammensetzung: Erbsenprotein, pflanzliches Protein, hydrolisiert (welche Pflanzen?) Kartoffeleiweiß, Erbsenstärke....) würde bei mir nicht in die Näpfe kommen.

    Wo genau im / am Knie?

    Ich hatte letztes Jahr Probleme an der Außenseite 1 - 2 cm unterhalb des Kniegelenks, fühlte sich an wie ein "Tennisarm". Das Wadenbein hatte sich verkanntet, eine osteopathische Behandlung und das Thema war gegessen, vorher fing es immer so um und bei km 7 an zu nerven......

    Es hat schon seinen Grund, weshalb Futter für ältere Hunde weniger Protein im Verhältnis zu Kohlenhydraten hat. Ob es aber auch WIRKLICH SINN macht???

    Ich würde auch eher mal einen kompletten Blut-Check (incl kompletter Schilddrüse) machen lassen, denn sooo groß sind die Unterschiede im Futter ja eigentlich auch gar nicht....

    Dunkles Horn enthält ein Pigment, wodurch das Horn fester ist. Wird dadurch gerne mal bei Trockenheit spröder und kann dann eher einreißen, ist aber stabiler gegen Abrieb.

    Aber es ist absolut NICHT so, dass "weicheres" weißes Horn furchtbar instabil wäre, so, dass es Sinn machen würde, züchterisch ein zu greifen!

    Bei Friesen (Pferde) geht es dabei auch nicht um die Hornqualität (ein Weißer Fleck macht da nicht wirklich was schlimmes...) sondern um die rein schwarze Optik. (Farbzucht)

    Streich das "autoritäre" das ist absolut unnötig (was nicht bedeutet, dass Hunde keine Grenzen kennen lernen müssen und auch meine bekommen von Zeit zu Zeit mal ein heftiges Donnerwetter ab, aber nicht, um meine "Führungsrolle" klar zu machen!), dann liegst Du ganz richtig! :gut:

    Natürlich muß man seinem Hund eine gewisse Führung geben, aber die sollte durch gegenseitiges Vertrauen und nicht auf alberne "Machtspielchen" aufgebaut sein. Eine Autorität bist Du für Deinen Hund durch Deine Ausstrahlung, Deine Zuverlässigkeit, Deine Zuwendung.....

    Meine Hunde haben ein Recht auf ihre eigene Meinung. Warum sollte ich sie jedes Mal ignorieren, wenn sie Bock haben, mit mir zu spielen oder sonstigen Blödsinn zu machen? ;)
    Wenn´s mir passt, gehe ich drauf ein, wenn nicht, werden sie eben weg geschickt, ins Kommando genommen... wie´s gerade passt.

    Dein Hund wird schlau genug sein, Dich als "Nicht-Hund" zu erkennen, deswegen gibt es auch keine Frage zur "Hierarchie" unter Euch

    Meine Hunde dürfen z.B. auf´s Sofa, schlafen in meinem Bett, essen vor mir ...... und haben trotzdem noch nicht die Weltherrschaft an sich gerissen ;)

    Zur ersten Frage:

    Ob Du zuerst durch die Tür gehst oder der Hund, spielt für die (eh nicht vorhandene) Rangordnung absolut keine Rolle.
    Sinnvoll ist es dann, wenn der Hund beim Raus- oder Reingehen sehr aufgedreht ist, ihn warten zu lassen, bis er (per Kommando) durch die Tür DARF. Aber mit "Rudelführer" hat das GAR NICHTS zu tun ;)

    Zur zweiten Frage:
    Ich würde meinen ruhig dösenden Hund weder ranrufen zum Spielen noch für Aktion zu ihm hingehen.
    Drinnen ist bei mir eh Ruhe angesagt, draußen ist es meist so, dass sie mich fragen, was ich jetzt denn mit ihnen unternehmen möchte und dann wird gespielt, gelaufen, langsam gegangen, wobei sie schnüffeln, markieren... können, wie sie wollen.


    Zur 3. Frage:

    Warum solltest Du eine Kontaktaufnahme von seiten des Hundes unterbinden wollen? Ist doch schön, wenn er kommt, um sich Streicheleinheiten ab zu holen!

    Fazit: Vergiss dieses "Rudelgedöns" und mach Dir mit Deinem Hund ein schönes und entspanntes Leben ;)