Beiträge von Cattlefan

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist die "Medikamenten -Unverträglichkeit" (die sich auf Medikamente, die aufgrund natürlicher Produkte z.B. von Pilzen) erstreckt, was bedeutet, dass diese für den positiven MDR-Hund giftigen Stoffe auch unter Umständen in der Natur aufgenommen werden können!) nicht das einzige Problem des MDR 1 Defektes es bestehen auch weitere Probleme, zumindest bei homozygoten Trägern!

    Meiner Meinung nach ist es absolut RICHTIG, das in einer Zuchtordnung insoweit reglementiert wird, dass homozygote Träger nicht mehr möglich sind. So wird dieses Gen über Generationen in den betroffenen Rassen ausgedünnt und wird irgendwann nahezu verschwinden.
    Ganz ausschließen sollte man sie Zucht mit Trägern nicht, da das einerseits zu einer heftigen Verkleinerung des Genpools führen würde (mit alles daraus resultierenden Nachteilen!) und andererseits die dann per Gentest VOR ABGABE an den Besitzer erkannt werden können (Gentest) so dass der Käufer eines Welpen dann weiß, worauf er sich einläßt!

    [quote='Quarus','https://www.dogforum.de/index.php/Thre…85#post12894085']
    Vor ein paar Seiten war diese gruselige Mischung aus Do Khiy und Deutschem Schäferhund zu sehen.
    Allein vom Aussehen, sagt mir da doch mein Verstand, dass das nicht gesund sein kann und nicht weiter damit gezüchtet werden sollte!
    Trotzdem wird es ja vielleicht Liebhaber dieser Rasse geben, die behaupten, dass es klasse Tiere sind.

    ...und diverse Leute, die sagen "MEINER kann eine Stunde am Fahrrad, hatte noch nie Hautprobleme und strotzt vor Gesundheit, ergo DIE RASSE ist toll und absolut gesund!" :(

    Das kann ich so leider nicht stehen lassen.

    Royal Canin und Hills Nierendiätfutter sind von der Zusammensetzung her beide nicht gut.

    Mal abgesehen davon das Schwein mit enthalten ist, Schweinefleisch ist anerkanntermaßen das allerbeste Futter für Niereninsuffiziente Hunde (und Katzen) Vom Aminosäuremuster und Fett-Gehalt her. Falls Du deswegen besorgt bist: AK-Viren sterben bei der Herstellung ab... (Meine Hunde bekommen auch rohes Schweinefleisch...) Mais, Weizen bzw allgemein Getreide haben in einem hochwertigen Katzenfutter nichts zu suchen, doch, in einem, das andere Energiequellen als nur Protein brauch, schon!

    aber das dann noch Zucker und Caramel drinnen ist, ist für mich der Höhepunkt von einem schlechten Futter.
    Nierenpatienten leiden oft an Übelkeit. Urämie-bedingt. Es ist absolut sinnfoll ihnen das Futter mittels leicht verdaulicher Energie, welche die Niere nicht belastet lecker zu machen!
    Was soll das bringen, da werden die Nieren durch das niedrige Phosphat geschont und dafür die Bauchspeicheldrüse belastet? Diabetes ist bei Katzen leider nicht selten.
    Bei einem (sub-)akutem Nierenpatienten steht die Niere im Vordergrund, denn, wenn diese ihre Funktion NOCH WEITER einstellt (Wenn Urea und Krea erhöht, sind bereits 75% irreversibel geschädigt!) ist es ziemlich egal, was die Bauchspeicheldrüse dazu sagt....

    Das Problem ist einfach das es keine vernünftige, als Nierendiätfutter deklarierte Alternative gibt.

    Im Prinzip richtig... Aber meine erste Hündin hat lange Zeit NUR Aldi-Futter gefressen, was anderes war nicht rein zu kriegen (und es ging ihr auch sehr gut damit!), Ich konnte sie mühsam auf Josera umstellen......
    Damit ging es ihr auch gut....

    Internet (und damit "exotischere" Futtersorten) hatte ich hier auf dem platten Land damals nicht....


    Was Royal Canin und Hill's angeht kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass mein Hund es nicht einmal kosten wollte...

    naja... meinem Nierenkranken Kater (akutes hochgradiges Nierenversagen im Alter von 1,5 Jahren mit komatösem Zustand und durch Harnstoffvergiftung nachfolgendem Leberversagen) hat die Nieren-Diät von RC das Leben gerettet. Er hat es jahrelang bekommen (weit über seine prognostizierte Lebenserwartung von 5 Jahren hinaus) seit 5 Jahren bekommt er Frischfutter und seine Nieren haben ihre Funktion noch bis heute (16 Jahre!) in Gang ;)

    Von dem "Normal-Futter" von RC etc. halte ich nichts, aber die diätischen Futtermittel sind SEHR gut.

    Dass es von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten in der Akzeptanz gibt, ist erstmal Krankheitsbedingt schon häufig so und es mag nunmal nicht jedes Tier das Gleiche.

    Ich habe gerade mal ein bisschen im Netz gestöbert....

    Zum einen fand ich irgendwo den Einwand, dass der Autofahrer den Halter eines in einen Verkehrsunfall verwickelten Hundes anzeigen könne wegen "gefährlichen Eingreifens in den Straßenverkehr" (Hund ist ungesichert auf der Straße gelaufen).
    Zum anderen auch den Hinweis, dass ein Autofahrer wegen eines (kleinen) Tieres (rechtlich gesehen einer Sache) gar nicht bremsen darf (offiziell) wegen potentieller Gefährdung des rückwärtigen Verkehrs.

    Ich bin der persönlichen Meinung, dass man als HH verpflichtet ist, dass der Hund keine Schäden verursacht. Dazu gehört auch das Überqueren einer Straße.

    Von daher wäre ich mit Forderungen äußerst vorsichtig und wäre einfach nur froh, dass der Hund den Unfall überlebt hat!


    Es ist toll, dass es deinem Mops so gut geht, aber für den einen dem es gut geht gibt es Unmengen an Möpsen die wirklich krank sind. Hier wurde ja schon einige Male bestätigt, u.a. von zwei Tierärztinnen und einer Studie, dass es dem Mops als Rasse nicht gut geht, egal wo er her kommt. Und da stellt sich für mich persönlich eben als erstes die Frage ob ich so eine Zucht, egal ob im VDH oder Vermehrer, überhaupt mit meinem Geld unterstützen wollte.

    That´s it!

    Du willst das, glaube ich, nicht verstehen....

    DEINEN scheinbar, nach Deinen Aussagen soweit wie möglich gesunden Mops kritisiert niemand. Das ändert aber nichts daran, dass diese Rasse, wie einige andere auch im Moment unter Qualzuchtrassen fallen, weil überdurchschnittlich viele Hunde "erschaffen" werden, die lebenslange Einschränkungen haben.

    Die meisten hier reden vom Mops generell, alleine Du redest von DEINEM Mops (und den paar, die Du noch so kennst....)