Beiträge von Cattlefan


    Wenn man sich nun dazu überlegt, dass Fleisch im normalen Hunde-Fertigfutter oder als BARF nicht Lebensmittelqualität haben muss und entsprechend nicht streng rückstandsgeprüft ist, auch die Sache, dass bestimmte Medikamente nicht gegeben werden dürfen bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, fällt weg... möchte daher leider nicht wissen, was da so alles ins Futter wandert...

    https://www.dogforum.de/index.php/User/78192-DosVagabundos/

    Ähh.. und wo soll das herkommen? :???:

    Tiere, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen (also z.B. "ausgetragene" Equiden oder Kaninchen) dürfen nicht geschlachtet werden. Weder für Tierfutter noch für sonst irgendwas, die können nur den Weg über die TKB gehen.
    Es darf NUR und ausschließlich Fleisch der Kategorie 3 als Hundefutter verwertet werden. Kat 3 enthält zwar eine ganze Menge unappetitlicher Sachen, aber sie alle stammen von Tieren in "Lebensmittelqualität" (weshalb bei einigen Firmen die Werbung mit "Lebensmittelqualität" ziemlich witzlos ist, da eben NUR Fleisch in dieser in Tierfutter gelangen darf.)
    Also wird das Fleisch nicht verwertet werden können. Kranke Tiere werden auf dem Schlachthof in den Lebendbeschau aussortiert (ok... ich weiß, zumindest sollte das so sein!), allerspätestens nach der Fleischbeschau.

    Ein Fersensporn soll so fies weh tun können:

    Auf jeden fall gute Besserung! Und einen glücklicheren Verlauf des Restjahres!

    Ich war gestern das erste Mal seit Wochen wieder auf meiner 14,5 km Strecke, bisherige Bestzeit (im Dezember) 1.18,08.
    Über Winter habe ich ja vermehrt am Tempo gearbeitet, gestern ging es (ohne vollkommene Erschöpfung ;) ) in 1.14,36

    Im März geht es wieder an die 20 - 22 km, ich freu mich schon :)

    Wenn Du abwechslungsreich fütterst (also auch wertvolle Innereien wie Leber, optimaler Weise auch Blut (auch als Pulver = Blutmehl), verschiedene Obst/Gemüse-Sorten... solltest Du eigentlich alles drin haben, was Hund so braucht.

    Auf Blutbilder kann man sich in Bezug auf "gute Versorgung" leider so ziemlich gar nicht verlassen, da erstens viele Werte Schwankungen unterliegen und zweitens der Körper bemüht ist, das Gleichgewicht im Blut aufrecht zu erhalten. Wenn also etwas fehlt, wird es bevor im Blut irgendwas erkennbar ist, auf körpereigene Speicher zurück gegriffen (Ca-Mangel-> Abnahme der Knochendichte, z.B.)

    Es ist nicht wichtig, dass JEDEN Tag alles nötige im ausreichender Menge vorhanden ist im Futter, wichtiger ist, dass durch den Wechsel so innerhalb von 1 - 2 Wochen alles nötige zur Verfügung steht.

    Gesunder Hund vorausgesetzt natürlich!

    Obst gibt es bei mir i.d.R.frisch (gerne auch in Selbstbedienung vom Baum oder halbvergammelte Äpfel auf der Koppel von den Bäumen im Knick...) Gemüse gebe ich als Flocken (incl Kartoffeln).

    Jeden Tag für 4 Hunde pürieren ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig und Portionieren und Einfrieren, wäre klasse, aber das übersteigt dann doch meine Gefrierkapazitäten (für mehr als die vorhandenen 4 Gefrierschränke habe ich keinen Platz und einen davon brauche ich für mich ;) )

    Mit den Gemüseflocken kommen meine Hunde gut klar, dazu gibt es dann (neben Fleisch etc) noch Pseudogetreide, Reis, mitunter auch Getreide..... auch in Flocken und eingeweicht.

    Er war nicht dazu zu kriegen, Fleisch zu fressen und hungern lassen bis er´s akzeptiert war keine Option bei seinen Nieren (Tabletten eingeben oder zufüttern ist übrigens auch ein absolutes Ding der Unmöglichkeit, selbst wenn man es irgendwie schafft etwas, was er nicht will (mittels Maulspritze oder sonst wie in ihn hinein zu bekommen, dann erbricht er es eben wieder :ka: )

    Als seine Werte über 2 oder 3 Jahre ok waren, habe ich mich getraut :)

    Inzwischen mag er Fleisch. Aber nicht immer. Nur ist es jetzt kein Problem mehr, wenn er mal einen Tag fastet.

    Da mein Kater nach 8 Jahren RC Fütterung keinen Diabetes bekommen hat (ich aber andere Katzen kenne, die ohne RC Diabetes bekamen...) kann ich diese Bedenken für mich nicht teilen. Die NI hätte ihn mit weniger genau konzipiertem Futter umgebracht. Innerhalb weniger Monate. Mit diesem Futter hat er viele gute Jahre (8) und seitdem bisher noch weitere gute Jahre, denen hoffentlich noch viel folgen werden :) Ganz ohne Diabetes ;)

    Kann das nicht mehr editieren ;)

    Aber das was Du schreibst, ist das, was ich gesagt habe: Moderat HOCHWERTIGES Protein für den ERhalt der körpereigenen Proteinreserven (Muskeln, Gerinnungsfaktoren, Enzyme, Hormone, Antikörper,Taurin und was sonst so alles an Protein im Körper rum schwirrt, aber NICHT zum Energiehaushalt abdecken, das sollte man mit Fett (soweit vertragen) und Kohlenhydraten machen.

    Es kann durchaus passieren, dass der Hund dabei etwas "aus dem Leim geht" weil er einerseits ein bestimmtes Maß an Fett/ Kohlenhydraten im Verhältnis zu den notwendigen Proteinen bekommen muß, und andererseit in der akuten Krankheitsphase nicht übermäßig bewegt werden kann.
    Aber bei einem Niereninsuffizienten Hund ist etwas Übergewicht wohl ein vernachlässigbares Problem ;)

    @Cattlefan Es ist immer eine Frage der Dosierung. Nur weil ein Stoff in der Natur vorkommt heißt das noch lange nicht, dass der Hund bei zufälligem Kontakt daran sterben kann. Medikamente sind deutlich konzentrierter als es die meisten Pflanzen (oder Pilze) in der Natur und das macht das ganze für die Hunde so gefährlich.

    MDR1 -/- Hund zeichnet aber aus, dass sie bei extrem geringen Dosierungen Symptome zeigen. Und das ist unnötig, eine derartige Qual für Hunde in Kauf zu nehmen ( Und es IST eine Qual, plötzlich ataktisch zu sein, nichts mehr sehen zu können etc!)

    Zitat aus ClinTox:
    "1.1Minimal toxische Dosis von Ivermectin-Nicht empfindliche Hunderassen: 2.5 mg/kg Körpergewicht p.o.-Empfindliche Hunderassen: < 0.1 mg/kg; zu den empfindlichen Rassen zählen Collies, Longhaired Whippets, Sheepdogs, Australian Shepherds, McNabs, Silken Windhounds, Bobtails und andere Hütehunde."