Beiträge von Cattlefan

    Natürlich ist eine massive Überversorgung riskant. Nur sehe ich die Gefahr eher darin, aus Angst vor der Überversorgung (Eklampsie!!) lieber eine Unterversorgung in Kauf zu nehmen. Siehe Beitrag von Sarah1 mit dem Calzium-Depot, das die Hündin doch aufbrauchen kann. Es kann nicht förderlich für den Wurf sein, wenn die Hündin ihre Reserven angreifen muß.

    Das jedes Kind der Mutter einen Zahn kostet - aus dieser Zeit sind wir doch wohl raus.

    Das "Calcium Depot" ist vor allem das Skelett.....

    Natürlich reicht das mengenmäßig aus, aber ob das so gut ist, wenn die Knochen demineralisiert werden???

    Eine Eklampsie entsteht auch bei Überversorgung a.p. @Sarah1 , weil dann das Hormonsystem sich darauf eingestellt hat und "träge" geworden ist. Dann wird das Ca plötzlich in die Milch "verfrachtet" und es kommt zu einem relativen Mangel, eben WEIL vorher ein Überschuß vorlag.

    Eine hochtragende Hündin braucht je nach Anzahl der Welpen natürlich mehr Ca, wie sollen sonst die Welpen ein Skelett bilden ohne dass die Hündin ihres verliert. Aber alles mit Sinn und Verstand.

    Meine Hündinnen bekommen nach der Geburt täglich ganze Eier, gewolftes Fleisch mit Knochen.....

    Vor der Geburt mind jeden 2 Tag gewolftes Fleisch mit Knochen.

    Bei 50 mg/kg braucht man eine Überversorgung wohl nicht zu befürchten.

    Das bezog sich auch nicht auf die 50 mg sondern darauf:

    Die Folgen einer Calcium-Unterversorgung bei der säugenden Hündin sind weitaus schlimmer als eine temporäre Überversorgung!

    Das stand direkt vor meinem Posting, weshalb ich aufs Zitieren verzichtet hatte. Ich dachte, das ist ersichtlich, wenn man den Thread verfolgt.

    Da ich glaube, dass der Ursprung seiner höchstagressiven Futterverteidigung einfach der war, dass er 1 x mit Knurren Erfolg hatte und sich dadurch auch seine Rudelstellung verschob, versucht man natürlich jetzt erst gar nicht eine solche Situation zu provozieren. Den Hund dann grob zu maßregeln, wenn er denn knurrt ist 1. umstritten und 2. kostet das auch eine Portion Mut und ich denke das Vertrauensverhältnis ist dann auch erst mal gestört.

    Nein... der Hund hat NICHT die Weltherrschaft an sich gerissen, weill er mit seinem "Nein" (Knurren) einmal Erfolg gehabt hat. Er hat sich in einer einzelnen Diskussion (nicht durch das Knurren, alles andere habt ihr bloß nicht bemerkt ;) ) durchgesetzt, das "erhöht "seinen Rang" aber nicht!
    Deswegen ist er jetzt nicht der Ober-Macho!

    Und so verhält er sich ja auch nicht, er kommuniziert nur mit Euch. Nichts weiter :) Warum ihn (grob!?) maßregeln, nur, weil er mit Euch "spricht" (Denn nichts anderes ist Knurren!)

    Und ja... man kann sich tausend Horrorvisionen ausmalen, was alles passieren kann... (einschließlich der Hund liegt im Alter schlafend vor der Tür und jemand stolpert über ihn und bricht sich ein Bein....)

    Deine reale Angst (unerwünschtes Fressen draußen): Hund entweder sehr gut im Auge behalten, wenn etwas sehr verlockend erscheint, ran beordern, weg vom "Futter", oder Maulkorb um Fressen zu vermeiden.

    Alles andere IN RUHE ohne Zeitdruck trainieren, soweit es geht.

    Draußen NICHT fressen kann man nicht jedem Hund ab trainieren. 3 meiner Hunde kann ich problemlos abrufen von der verlockensten Leckerei (wenn ich nicht zu langsam bin!), beim 4. kann ich´s vergessen..... Die kommt zwar auch sofort, nimmt vorher aber noch GANZ blitzschnell einen Happen.....

    Mein Tip: Holt Euch einen Trainer ins Haus, der Euch direkt an den Hunden etwas über Kommunikation innerartlicherweise erzählen kann :)