Beiträge von Cattlefan

    Mal abgesehen davon, dass ich inhaltlich gar nicht weit von dir entfernt bin, aber wieso soll man als Forumuser wenn in einem Forum um Rat gefragt wird, nichts dazu schreiben dürfen, also "die Klappe halten" müssen?!
    Versteh ich nicht.

    "Die Klappe halten" meinte ich (wieso nur wußte ich, dass weitere Erklärungen nötig sind...) in Bezug auf "Was soll man sagen?"

    Im Zweifel einfach NICHTS

    Es sei denn man ist nach sorgfältiger Überlegung, nach Abwägung der Frage wieviel aus betreffenden Posting ist Emotion, wieviel ist real.... usw., usf. immer noch der Meinung, eine Anzeige mit allen Folgen für die betreffende Person (die Angezeigte!) ist aufgrund des Geschehens WIRKLICH vertretbar!

    Wie schon geschrieben: WENN man sich dazu äußern möchte, dann kann man doch auch beschwichtigen, Mitgefühl zeigen oder im Zweifel auch mal die EVENTUELLE Sichtweise des "Gegners" darstellen...

    Meist hilfreicher als ein plumpes "Geh zum OA!!!"

    Nur, um auf die Eingangsfrage zu antworten: was soll man denn raten, wenn mit den Leuten nicht zu reden ist, bzw. man aus bestimmten Gründen auch nciht mit denen reden will?! Kommen ja zwangsläufig die Behörden ins Spiel.

    Hat nicht irgend ein Promi mal gesagt, was man (dann) tun sollte???:

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!

    Als Forumsuser kennt man die genauen Umstände nicht, man kennt lediglich einen meist sehr emotionalen Beitrag aus der Situation, der ersten Wut heraus... Aber man hat keine Ahnung, wie die Gegenseite den gleichen Vorfall schildern würde, da diese ja nicht vertreten ist.Man kann also trösten, beschwichtigen, vielleicht sogar den Advocadus Diaboli spielen und die Argumentation der Gegenseite vorspielen...Aber MUSS man immer das Köpfchen streicheln, zur Gewalt (in Form von Anzeige) aufrufen? Würde man selber unter entsprechenden Bedingungen angezeigt werden wollen?

    Warum MÜSSEN zwangsläufig die Behörden ins Spiel kommen?

    Es ist vergleichbar mit einem (imaginären) User, der eine Krankheit seines Tieres beschreibt. Das Tier leidet(scheinbar) sehr, hat keine Lebensqualität... die mitfühlenden User raten zur "Erlösung"... und plötzlich kommt ein anderer TA ins Spiel, verschreibt andere Pillen und Hundi ist wieder glücklich...

    Mensch, man kann doch nicht IMMER WIEDER einfach per Internet das Leben anderer komplett umgestalten!

    Und schon die Anzeige an sich hat eine extreme Umgestaltung zur Folge: Aussagen machen müssen, sich verteidigen müssen, sein Leben mehr oder weniger ausbreiten müssen,, Fragen von Nachbarn ausweichen/ beantworten müssen.....

    Ich verstehe es auch nicht...

    Einerseits werden Petitionen unterschrieben, die dauerhafte Einschränkungen des Freiraums versprechen, auf entsprechende Gesetze (nämlich die, die man abgeschafft haben möchte) geschimpft, gemeckert, dass alles und jedes gesetzlich geregelt / verboten ist.....

    Aber wehe der Nachbar hat andere Ansichten von Hundehaltung, Lebensgestaltung....., hat einen gar mal beleidigt!

    Ich habe das in dem einen Thread ja schon gefragt, eine Antwort darauf kam nicht, nur ettliche Begründungen, weshalb eine bestimmte Person die Polizei das OA, den Papst... einschalten solle, obwohl diese das gar nicht will!

    Es hat eben jeder ein anderes Hobby, und wenn jemand gerne durch Europa hastet, um seine Hunde auszustellen, ist das dessen Sache.

    Die allernmeisten Hunde sehen das viel weniger kritisch als die lieben Mitmenschen, die meinen, dass das in Richtung Tierquälerei geht (damit meine ich niemanden hier!).

    Und viele dieser Hunde haben unter der Woche ein ganz normales Hundeleben incl im Dreck suhlen, Toben, Spielen, Sport....

    Aber eine Hundeausstellung ist doch einfach NUR ein "Schönheitswettbewerb und sonst gar nichts.
    Und primär hat eine Ausstellung wenig mit Zucht zu tun, es sind bei weitem nicht alle Hunde, die ausgestellt werden in der Zucht und es werden nicht alle Zuchthunde ausgestellt (außer das absolute Minimum an erforderlichen "Schönheitswettbewerben" für die ZZL)
    Wesenstest, Gesundheit etc läuft ja bei den meisten Rassen nebenbei als Voraussetzung für die ZZL.
    Eine Arbeitsprüfung oder ein Leistungstest leider viel zu selten, das stimmt.

    Es ist ein Denkfehler, Zucht und Ausstellung unabdingbar miteinander zu verkoppeln, die beiden Dinge haben eine winzige Schnittmenge (die zur ZZL erforderliche Beurteilung durch einen Zuchtrichter), ansonsten muß weder der Welpenkäufer bei einem Züchter seinen Basset kaufen, der über seine Ohren fällt, nur weil die Eltern Champion sind, noch muß ein Züchter den ultimativen Champion haben, um gut züchten zu können.