Ich denke schon, dass es heute deutlich mehr Hunde gibt als vor z.B. 40 Jahren.
Wenn ich so an das Dorf meiner Kindheit zurück denke, da gatten 9 oder 10 (von ca. 150) Familien einen Hund (wo wir Mädels Schlange standen, um mit denen Spazieren gehen zu dürfen) dann noch 3 oder 4 Hunde, die als Hof-oder Wachhunde gehalten wurden, das war´s. Den Trend zum hobbymäßigen Zweithund gab es noch nicht.
Heute ist in 2 von 3 Haushalten mindestens ein Hund vorhanden.
Das sehe ich in allen Gemeinden der Umgebung.
Vor 20 Jahren hatte ich viel Ecken, wo ich ganz ohne Hundebegegnungen spazieren gehen konnte. Solche Ecken gibt es selbst bei Sauwetter kaum noch.
Die Tolleranz hündischem Verhalten gegenüber scheint mir gleichzeitig deutlich geschwunden zu sein. Begegnete man "früher" einem Leinenproll, ja mei, das war halt ein Rüde/ der mochte keine Hunde... Heute wird einem sofort die Adresse der Hundeschule, die das GANZ SICHER schafft, den Hund zu "sozialisieren" zugerufen, oder aber gleich der Hinweis, der arme Hund muß mal anständig positiv bestärkt werden, braucht mehr Auslastung ..... Hunde haben sich gefälligst menschlich zu verhalten, nicht hündisch!