Beiträge von Cattlefan

    Ist ja schön, wenn nichts passiert, aber jeder negative Hundekontakt, und der ist in dem Fall, wo ein fremder Hund auf meinen zugerannt kommt, immer negativ, verstärkt doch das Problem. Mich macht diese Rücksichtslosigkeit von Tutnix-Besitzern echt sauer! Weil ich arbeite mit meinem Hund an dem Problem und genau solche Tutnixe werfen uns immer wieder zurück!

    Deswegen werden Hunde, die in mein Rudel reinpreschen wollen, wenn möglich von mir SEHR deutlich davon abgehalten. Mittels vor die Pfoten fliegende Gegenstände, und wenn sie in entsprechender Nähe nicht auch durch meinen Stiefel (theoretisch, letzteres war bisher noch nicht nötig).
    Weil ich für MEINE Hunde verantwortlich bin!

    Ich würde auch über den TA Kontakt zu den Leuten aufnehmen, Dein Bedauern über den Ablauf kundtun und Bereitschaft signalisieren, für Unkosten (Obduktion...) auf zu kommen.

    Schuld oder nicht Schuld ist (für mich) in diesem Fall unerheblich, zumindest erstmal. Deren Hund ist tot, die Halter werden unter Schock stehen.

    Der TA DARF keine Daten rausgeben auch keine Adresse der Halter. Auch Obduktionsbefunde darf er ohne deren Einwilligung nicht weiter geben.

    Blumenstrauß, Bäumchen..... finde ich auch aufdringlich und irgendwie unangemessen.

    Wenn Du Adresse oder Rückmeldung bekommst, dann würde ich UMGEHEND das persönliche Gespräch suchen, im Zweifel telefonisch, noch besser direkt.

    Karten, Briefe.... ich weiß nicht, wie das bei mir ankommen würde in einem vergleichbaren Fall.

    Du schreibst dein Hund wäre an einer Schleppleine? Theoretisch kann dir dann keiner was da der andere Hund abgeleint war und zu deinem hin ist.
    Ich würde abwarten was die Obduktion ergibt. Vielleicht ist der Hund an Herzversagen gestorben denn du schreibst das es keine beißerei war...

    So leid mir das tut, aber jetzt auf "Vielleicht hatte er einen Herzfehler..." wie hier ja schon geäußert wurde, verbessert weder die Situation, noch ist das al zu sehr im Bereich des Möglichen an zu siedeln.

    Vermutlich (von außen betrachtet, einfach aufgrund des zeitlichen Zusammenhanges) wird Dein Hund für den Tod des anderen Hundes irgendwo "verantwortlich" sein.

    Allerdings denke ich weder, dass Dein Hund den anderen absichtlich tötlich verletzt hat und noch weniger, dass Du als Halter diese Möglichkeit sehend, einfach weiter gegangen bist.

    Letztlich wird das Ganze ein furchtbarer Unfall gewesen sein.

    Ein Unfall, den Dein Hund letztendlich herbei geführt hat, aber der nicht durch sein Handeln direkt passiert ist.

    So wie es scheint, hat er ihn ja nicht tot gebissen, allerdings ist es schon ohne weiteres möglich, dass es bei dem von Dir erwähnten "Geschupse" zu inneren Verletzungen gekommen ist.

    Letztendlich kann sowas auch beim Spielen passieren, es ist, so pragmatisch das klingt, einfach ein schrecklices Pech!
    Ihr alle tut mir wahnsinnig leid, welch furchtbares Erlebnis für alle Beteiligten!

    Mein Rat: Such das Gespräch mit den anderen!

    Sollten sie erstmal wütend sein, Dich beschimpfen... lass es an Dir abprallen und versuch mitfühlend und sachlich zu argumentieren, im Zweifel: entschuldige Dich einfach!
    ´Die meisten in so einer Situation hauen erst einmal um sich, das ist nicht persönlich zu nehmen!

    Aber das direkte Gespräch wird für Euch alle das beste sein!

    Zur Schleppleine: ich weiß nicht ob das kommunal oder wie sonst regional geregelt ist, HIER gilt ein Hund NUR an einer 2m Leine als gesichert, alles andere gilt nicht als gesicherte Haltung an der Leine!

    Hattest Du nicht vor kurzem geschrieben, dass die Lütte in sehr kurzer zeit 3 kg zugenommen hat?
    Wenn sie davon wieder 1,5 kg verloren hat (war das mit den 3 kg vor oder nach der Amputation?) finde ich das nicht schlimm, sie scheint ja deutlich agiler geworden zu sein. Mehr Bewegung -> mehr Energie-Verbrauch.

    Wenn sie Das Futter, was sie bekommt, gut verträgt, würde ich zum Zunehmen vielleicht etwas (wenig) Rinderfett zugeben oder auch Quark, wenn sie´s verträgt, oder Haferflocken aufquellen lassen in Heißwasser und dann mit zufüttern.

    Grundsätzlich würde ich das "auffüttern" allerdings langsam angehen, bei ihrem Handicap ist ganz sicher weniger Gewicht "mehr" :smile:

    Als Injektionslösung gibt es sowohl Buscopan (nur das entkrampfende Butylbromid als Wirkstoff enthalten, welches den Darm still legt) als auch Buscopan composium welches neben für Pferde Rinder usw. genauso auch für Hunde zugelassen ist und viel verwendet wird. Dieses enthält zusätzlich das schmerzlindernde Metamizol enthält.

    Auf Metamizol kann es (wie auch bei Menschen) in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen. Aber Buscopan ist sowohl als Einzel als auch als Kombipräperat ein häufig eingesetztes Mittel auch in der Kleintiermedizin! (und im Allgemeinen ein recht ungefährliches, Allergische Reaktionen mal ausgenommen)

    Nutze doch einfach die Zeit bis Dein Hund ausgewachsen ist, um das Fahrad zu schieben, um dem Hund das gesittete Laufen neben dem Fahrrad bei zu bringen. Ohne Erwartungsstress von Seiten des Hundes und Übereifer.

    Zahlt sich vor allem bei bewegungslustigen Hunden SEHR aus :)