@kombi2
Wenn die Halter nun doch keine Obduktion wollen, wirst Du leider auf Deine Fragen keine Antworten finden können. Was für Dich bleibt, ist leider die Tatsache, dass der andere Hund nach der Auseinandersetzung mit Deinem plötzlich verstorben ist.
Das ist KEINE Schuldzuweisung, aber eine Tatsache, die Du einfach schnellstmöglich akzeptieren lernen solltest. Sonst werden Deine eigenen Fragen Dich irre machen.
Was ist wirklich geschehen? Wie konnte das passieren? Hätte ich irgendetwas tun können, um das zu verhindern?......
Ich bleibe bei meiner Meinung: Dein Hund hat sicherlich den Tod des anderen Hundes herbei geführt, auf welche Weise auch immer (innere Verletzung oder (weniger wahrscheinlich) der Schock im Zusammenhang mit einem lange Zeit nicht bemerktem körperlichen Gebrechen) aber weder in Tötungsabsicht, noch unter Deiner Billigung, dass diese scheinbar ja recht kleine Auseinandersetzung tödliche Folgen haben könnte!
Insofern war es für mich GANZ UNABHÄNGIG davon, wie welcher Hundehalter sich wann verhalten hat, ein tragischer Unfall, den niemand gewollt und auch keiner vorhersehen hat können.
Deswegen haben (FÜR MICH!) beide HH die Verantwortung zu tragen, aber niemand hat wirklich "Schuld".
Für mich ist die Tatsache, dass keine Obduktion erwünscht ist ein Zeichen, dass die Halter damit endgültig abschließen wollen, für rechtliche Schritte von deren Seite bräuchten sie Beweise, dass die Reaktion Deines Hundes die direkte Ursache für den Tod ihres Hundes warne. Und diese Beweise kann ohne äußerliche Bißwunden nur die Obduktion erbringen!
Ich verstehe auch die Halter absolut!
Sowohl deren Weigerung, (jetzt) mit Dir Kontakt aufnehmen zu wollen, als auch den Entschluß, "die Toten ruhen zu lassen" und keine weiteren Untersuchungen durch zu führen. Denn das alles bringt ihnen ihren Hund nicht zurück, ermöglicht kein letztes Spiel mit ihm, ersetzt nicht die vertrauensvollen Blicke ihres Hundes.....
Hinterlasse bei dem TA Deine Adresse, Deine Kontakt-Daten mit der einfachen Bitte, diese weiter zu leiten, wenn auf der anderen Seite Interesse besteht.
Mehr kannst Du nicht tun.
ABER!: Lebe Dein Leben und das Deines Hundes weiter!
So tragisch das ist, und was immer auch ganz genau passiert sein mag und wie immer sich im Nachhinein wer anders oder besser hätte verhalten haben mochte..... Unfälle passieren nunmal!
Siehe das, was passiert ist als Teil Deines Lebens, als bittere Erfahrung, die Du machen mußtest, aber nicht als Dein Versagen, Deine Schuld!
Nach den Schilderungen von Dir war es ganz einfach Pech!
