Ich kenne mich im Jagdrecht nicht wirklich aus, ich habe "nur" gehört, dass es untersagt ist (hier oben im nördlichsten Bundesland) Wildtiere zu füttern.
Jäger bzw. die Pächter der jeweiligen Jagtreviere dürfen wohl in "Notzeiten" zufüttern.
Ich gebe zu, dass ich, gemeinsam mit meinem Nachbarn in den heftigen Schneewintern in den letzetn Jahren (je nach Jahr wochen bis monatelang geschlossene Schneedecke, hohe Schnewehen an den Knicks, so dass die Tiere nicht mal dort nach Schutz suchen konnten...) ein paar Ballen Heu auf der anderen Seite der Koppeln "verloren" haben.... Passiert halt.....
Wenn ich dann gelesen habe, dass hier im Kreis, wo die "Jäger" sich verzweifelt bemüht haben, das hungernde Wild zu unterstützen, damit es nicht elend krepiert, Hundehalter ihre Hunde ganz sorglos in alter "die kriegen ja doch keines"-Manier hetzen lassen haben (wobei die lieben Hundchen dann doch die geschwächten trächtigen Ricken gekillt haben), da platzt einem schon einiges.....
In "normalen" Wintern habe ich seit 20 - 30 Jahren keine Futterstellen mehr gesehen hier. Aber ein paar der letzten Winter waren sehr derbe, die Tiere hatten nicht nur nichts zu fressen (außer dem, was zugefüttert wurde), sie waren auch durch das permanente Stapfen durch den Tiefschnee extrem geschwächt!
"Die Jäger" hier haben das ihnen anvertraute Wild geschützt und unterstützt.... die Alllgemeinheit, besonders der "normale Hundehalter" leider nicht....
(Ich habe verdrängt, welches Jahr es in diesem Jahrzeht war, aber da gab es eines, da hatten wir hier von Oktober bis April geschlossene Schneedecke!)