Beiträge von Cattlefan

    wenn man sich für eine Rasse entschieden hat und das nach sehr langer Recherche und vielen Überlegungen.

    Die Recherchen können so nachhaltig nicht gewesen sein, denn man kann es drehen und wenden wie man möchte: Es gibt keine RASSE, die Goldendoodle heißt, es gibt nur Rassenmixe, die so genannt werden ;)
    Zitat aus dem Duden:

    Rasse, die
    Bedeutungen
    [*](Biologie) Gesamtheit der auf eine Züchtung zurückgehenden Tiere, seltener auch Pflanzen einer Art, die sich durch bestimmte gemeinsame Merkmale von den übrigen derselben Art unterscheiden; Zuchtrasse
    [*](Biologie) Unterart
    [*]Bevölkerungsgruppe mit bestimmten gemeinsamen biologischen Merkmalen
    [*]in »Rasse haben/sein« und anderen Wendungen, Redensarten oder Sprichwörtern
    [/list]"


    Und wieso wird sich immer so über irgendwelche Rassemischungen so aufgeregt?
    Bei jedem Rassehund wurden Fremdrassen eingekreuzt, um das erwünschte Zuchtziel zu erreichen.

    Aber kontrolliert und überlegt. Nicht einfach weil 2 "Züchter" ihre Hunde so niedlich fanden ;)

    Man hat sich überlegt, welches Zuchtziel man hat, welche Rassen die entsprechenden Eigenschaften vielleicht mitbringen könnten und hat die Hunde entsprechend verpaart. Dabei sind auch bei jeder Rasse in der Entstehung Fehlschläge passiert, Richtungen, in die dann nicht weiter gezüchtet wurde, denn so vorhersehbar ist Genetik ja nun nicht.

    Diese Hunde wurden dann gemerzt.

    Nach etlichen Generationen und verschiedenen Einkreuzungen speziell ausgewählter anderer Rassen entstand ein einheitliches Bild (das nicht immer optisch sein muß, bei Arbeitshunden kann es auch oft sein, dass es keine all zu einheitliche Optik gibt, sondern eher eine Art "einheitliche Arbeitseinstellung / -weise)
    Dann erst gab es eine neue Rasse.

    Nicht, nachdem man 2 Rassen miteinander verpaart und den Mixen dann einen klangvollen "Rassenamen" gibt.

    Wenn die "Züchter" die Elterntiere entsprechend testen, geeigneten Nachwuchs behalten, um mit diesem weiter an dem Projekt "Entstehen einer neuen Rasse" zu arbeiten und gut durchdacht weitere (untersuchte) Tiere einkreuzt, dann spricht nichts gegen eine Entstehung einer entsprechenden Rasse.

    Aber davon ist man in der "Doodle - Szene" weit entfernt, wie es scheint.....

    Das „Zuchtziel“ waren in beiden Fällen gesunde, aufgestellte und menschenfreundliche Hunde, die sich vom Aussehen her durchaus unterscheiden dürfen.

    Natürlich "dürfen" die sich vom Aussehen unterscheiden....

    Da es ja in der Regel noch nicht einmal eine F3 oder gar F4 Generation gibt (meist hört die "Rassezucht" bei den Doodles ja bei F1 auf :hust: ), KÖNNEN sie gar nicht einheitlich aussehen!
    Ebensowenig wie ein einheitliches Wesen haben oder einheitliche Fellqualitäten etc, was diese "Züchter" immer wieder gerne versprechen..... :ka:

    Ob die Nachkommen WIRKLICH gesund sind, könnt ihr mangels Untersuchung der Elterntiere gar nicht wissen, von daher: Zuchtziel verfehlt!

    Naja, bei Menschen rät man nur max. 1 ml monatlich Nieren zu essen nicht wegen der Verträglichkeit, sondern, weil Nieren nunmal ein Entgiftungsorgan des Körpers ist, in dem Giftstoffe sehr stark angereichert enthalten sind (Also auch körpereigene giftigen Abbauprodukte), und dann auch nur von Tieren unter 6 Monaten (oder so ähnlich).
    Schon deswegen empfinde ich 1mal wöchentlich 350g sehr viel!

    Bei einem Bänder (An-) Riss würde der Hund auch weiterhin deutlich Schmerzen zeigen (mehr oder weniger starkes Lahmen, Laufunlust, Schonhaltung...)

    Ich würde den Hund zu Sicherheit die nächsten 1 - 2 Tage nur kontrolliert (an der Leine) laufen lassen, das gut beobachten und wenn weiter nichts ist, abhaken.

    Vielleicht ist er auf einen spitzen Stein o.ä. getreten oder hat sich im Rücken kurz verzogen.....

    Vorab: ich hab all das Gezicke der letzten Seiten nicht komplett gelesen....

    Aaaalso:
    Erstens: Der Hund kann nichts dafür, früh kastriert worden zu sein!

    Zweitens: ich kenne unkastrierte Hunde die "mental juvenil" geblieben sind und (früh)kastrierte, die "erwachsenes Verhalten zeigen.
    Schrängt doch die (mentale) Entwicklung von Lebewesen nicht ausschließlich auf die Endokrinologie ein! Ein kastriereter, wie ein intakter Hund lernt trotzdem durch seine (positiven und negativen) Erfahrungen. Er reift, er wird durch Wissenszuwachs erwachsen (oder auch nicht)
    Körperlich ist es schade, aber erstens nicht mehr zu ändern und zweitens auch kein Riesen-Drama!

    Fazit: MICH würde eine Frühkastration nicht davon abhalten, ein Lebewesen, dass ich ins Herz geschlossen habe, zu übernehmen!