Beiträge von Cattlefan

    Wenn sowas tatsächlich häufiger als vielleicht schon 1-2 mal vorgekommen ist, sagt dann nicht die Versicherung irgendwann mal jetzt reichts und die Halter müssen im Ernstfall selbst für die Kosten aufkommen?
    Ich weiß natürlich nicht wie teuer die zukünftigen Behandlungen werden, aber alleine die heutige Versorgung hat 400€ gekostet und da kommen wohl sicherlich nochmal 200-300€ in den nächsten Tagen hinzu...

    Nun lass Dich hier nicht bange machen! ;)

    Wer sagt denn, dass das schon öfters vorgekommen ist?

    Und selbst wenn sie aus welchen Gründen auch immer nicht versichert sind, zahlen müssen sie, weil deren Hund Deinen ohne Selbstverschulden von Deiner Seite her verletzt hat!

    damit ich den Vorfall unter den Tisch fallen lasse???

    Sagt doch keiner...

    ALLE sind der Meinung, dass entstandene TA Kosten geltend gemacht werden sollten... :ka:


    Lieber TE, Deine besonnen Reaktion, trotz verständlicher Emotionen und sicherlich einer gehörigen Dosis akuter Wut im Bauch, finde ich sehr vorbildlich! :)

    Ich wünsche Deinem Hund eine gute Besserung, eine schnelle komplikationslose Heilung und euch beiden, dass ihr den Vorfall schnell vergessen könnt! :smile:

    sodass der genäht werden muss

    Warum ist eine Hautverletzung (oder in diesem Fall eine Ohrverletzung) eigentlich immer ein Grund zur Anzeige?

    Hätte der TE jetzt "nur" einen unsicheren Hund gehabt, der furchtbar erschrocken, aber nicht verletzt aus der Situation raus gekommen wäre, wäre das weniger schlimm gewesen?

    Kleine und auch größere Verletzungen können auch innerhalb eines Rudels passieren, bei ganz alltäglichen Meinungsverschiedenheiten!

    Aber oft sind die nicht sichtbaren psychischen "Verletzungen" zumindest für den Hund weit schlimmer als der viel bemitleidete kleine Hautcut......

    Will damit nur sagen: "Dass genäht werden musste" ist (für mich) absolut kein Grund jemand anderen fertig zu machen!
    (Denn nichts anderes beinhaltet eine Anzeige in diesem Falle ja wohl....)

    Ab wann isses denn nach Meinung der hier so entspannten User angebracht, etwas beim OA anzuzeigen?

    Wenn der Halter extrem pissig reagiert, MIR die Schuld gibt, weil ich an seinem Grundstück vorbei gegangen bin etc....

    Dann würde der Gedanke kurz aufflackern... und vermutlich wieder verworfen werden.....

    Ich bin es einfach nicht gewohnt, die "Obrigkeit" meine Dinge regeln zu lassen und das möchte ich auch nicht wirklich ändern.... ;)

    Das mit dem ISG hatte ich letztes Jahr nach meinem BSV auch permanent... ich weiß gar nicht, wie oft meine Orthopädin mit wieder zurecht gerückt hat (habe eine Flatrate bei ihr ;) )

    Irgendwann ging es wieder (unter starken Schmerzen!) 5km zu lauf-hobbeln, war sicher nicht clever, aber ich hatte wegen schwerstkrankem Hund derartigen Frust, den mußte ich loswerden / weglaufen!

    Irgendwann habe ich einen "Deal" mit dem Schicksal gemacht: Ewig weiter mit den Schmerzen, nicht mehr über 10 km laufen können... alles egal und ok! Wenn nur mein Hund überlebt!!!

    Die Schmerzen wurden irgendwann dauerhaft weniger und mein Hund lebt!!! :D

    Inzwischen habe ich mit Rumpfstabilisierungsübungen angefangen (3*/ Woche ca 1/2 Stunde) ich bilde mir ein, das hilft!

    Gestern habe ich 14,5 km in 1.15 Std geschafft, in 4 Wochen ist der 10 Meilen Lauf...... :flucht:

    Wenn dich mein übermütiger Junghund jemals anspringen sollte, komme ich natürlich für alle Kosten auf. Das ist für mich selbstverständlich. Weiß ich, ob die Jeans die du anhast 30 oder 300€ gekostet hat? Nein.

    Zumindest in S-H ist das nach Anzeige ein Grund, dass der Hund als "gefährlicher Hund" eingestuft wird. NUR das Anspringen....

    Wenn Dich deswegen also jemand anzeigt, hat Dein Hund den Rest seines Lebens Maulkorb und (Kurz-)Leinen-Knast.....

    Der Hund hat mir Verletzungsabsicht zugebissen.

    Vermutlich wäre dann nicht "nur" das Ohr eingerissen.

    Ich will die Verletzung nicht runterspielen, ist absolut ätzend, heilt mitunter nicht gut....
    Aber Hunde sind keine Maschinen.
    So, wie der TE schildert, ist der Hund aus dem Territorium, für das er sich verantwortlich fühlt ausgebrochen. Ist doof, aber solche Fälle hatten wir im Forum schon öfters (auch von der Gegenseite).

    Weshalb genau der Hund zugebissen hat, weiß keiner, das "ohne Drohen" klingt eher nach "reflexhaft", Frust abreagieren o.ä.

    Sicher ist die Einzäunung des Grundstückes bzw. die Beaufsichtigung des Hundes etwas, worüber ich mit den Leuten ein freundliches, sachliches Gespräch führen würde. Aber nichts, was ich durch Behörden, Ämter, Justiz etc regeln lassen würde!

    Bei einem Labbi (z.B.) der im Jugendalter in Rassetypischer Überfreundlichkeit jemanden anspringt (und dabei einsaut), schreit auch keiner nach dem Amt, weil das nächste "Opfer" ja eine gebrechliche Alte Dame oder ein kleines Kind mit einem Eis in der Hand sein könnte....