Beiträge von Cattlefan

    Vielleicht mal sein eigenes "das würde ich machen" in eine neutrale Meinung umändern

    Tust Du das denn? ;)

    Und neutrale Antworten gibt.

    Deine Antworten sind mindestens genauso wenig neutral!
    Du redest höchstens ein schlechtes Gewissen ein, dass es möglich sein muss, den Hund noch länger leiden zu lassen.

    Der Hund allerdings kann nicht sprechen und entscheiden

    Nein, deswegen ist der Halter nunmal gezwungen, Verantwortung zu übernehmen. Und das auch, wenn es darum geht, los zu lassen!

    aber redet es doch nicht anderen Leuten ein

    Keiner hat der TE eingeredet, sie solle ihren Hund erlösen.....


    Und ja, WENN ich in so eine Situaton kommen sollte, ICH würde nicht mehr leben wollen.
    Dass das bei anderen anders aussieht weiß ich und das ist ja auch gut so.
    Trotzdem kannst Du nun WIRKLICH nicht behaupten, Du wüßtest besser als ich selber, wo MEINE Grenzen sind....

    Eigentlich ist die Entscheidung doch aber in Ordnung für beide "Seiten". Also der Hund wird gelassen, solange es geht und nicht prophylaktisch eingeschläfert trotz Lebensfreude. Wenn es nicht mehr geht, wird euthanasiert. Die Besitzerin rennt bloß nicht sofort los.

    Und die Entscheidung finde ich sehr gut (aus der Ferne, ohne den Hund zu kennen) und fair!

    was auch dahin gestellt ist... sonst würde jeder mit Bandscheibenvorfall, oder sonstigen chronischen Krankheiten mit starken Schmerzen sich vor die nächste Straßenbahn legen....

    Wenn ich wegen unbehandelbarer Schmerzen ohne Aussicht auf Linderung nicht mehr als 5 min am Stück laufen könnte (und die auch nur unter starken Schmerzen).... das wäre für mich kein Leben und würde entsprechend handeln.

    "Ein Leben mit Behinderung ist nicht unbedingt ein behindertes Leben"

    Aber ein Leben unter dauerhaften starken Schmerzen ist ein ewiges Leiden.....

    Darin, dass "Behinderungen", Einschränkungen oder auch chronische Krankheiten nicht allgemein zur Euthanasie führen müssen und sollten, darin stimme ich Dir absolut zu!
    Ich habe selber einen chronisch kranken und 2 "Bewegungseingeschränkte" Hunde, die allesamt genauso fröhlich sind wie die "heile" gesunde Hündin in meinem Rudel! (Alle 3 waren schon mehrfach "totgesagt")

    Aber nach 5 Min Laufen wegen SCHMERZEN nicht mehr weiter zu können und das TROTZ diverser Versuche zu helfen und trotz hoher Schmerzmittelgabe, ist einfach etwas anderes!

    An diesem Hund arbeiten laut Aussage der TE SPEZIALISTEN (Tierärzte, Profs, Orthopäden, die Halterin selber ist Physiotherapeutin...... (oder lernt es? hab ich grad nicht ehr so im Kopf).
    Es WURDE viel versucht und unternommen!

    Er wird weiterhin von diesen Spezialisten betreut, damit der Hund nicht unnötig (noch mehr) leiden muß.

    Irgendwann muss man ein Ende akzeptieren und ICH bin der Meinung, dass man der TE nicht noch einreden muss, sie solle auf ein Wunder warten....

    Es ist doch nur das menschliche mittleid das sagt "och Gott der arme hund" hunde kommen als "Krüppelhund" teilweise super klar.

    DIESER Hund hat trotz 3 OPs und hochdosuierten Schmerzmitteln SCHMERZEN, wenn er nur 5 Min läuft!

    Es geht nicht darum, dass er ein "Krüppelhund" (Wie ausschließlich Du es nennst!) ist, sondern darum, dass DIESER Hund Schmerzen erleiden muss!

    Ich sage es mal so: Eine vernünftige sanfte manuelle Behandlung bringt auch einem Tier mit völlig defekten Hüften etwas.

    NICHT an den Hüften, aber durch Schonhaltungen und Fehlbelastungen erworbene Blockaden können vorsichtig und sanft gelöst werden.

    Dabei muß der Behandler allerdings höllisch aufpassen, dass er keine notwendigen Schutzblockaden mit löst, die das Tier inzwischen braucht, um sich eben mit diesen völlig defekten Hüftgelenken vorwärtsbewegen zu können.

    DAS, was von Herrn Hanken gezeigt wird (und das was ich von Menschen, die persönlich da waren aus erster Hand erfahren habe), ist mehr als meilenweit von einer "sanften, gezielten Behandlung" entfernt.
    Es wird einfach bei JEDEM PATIENTEN das gleiche gerissen.

    Den anderen kenne ich nicht, muß ich auch nicht, ich kenne zum Glück genügend Osteopathen und Chiropraktiker mit fundierter medizinischer Ausbildung, denen ich mich und meine Tiere bei Bedarf anvertraue