Beiträge von Cattlefan

    Dass die Krankenkasse die Berufsgenossenschaft (oder wer immer für die Post zuständig ist) hinzuzieht und die sich dann an den Unfallverursacher (bzw an den Halter des Hundes wendet ist schon klar.

    Aber wieso bekommt die TE dann nicht ein Schreiben von der Berufsgenossenschaft mit der Forderung einer Stellungnahme, sondern vom OA?
    Was hat das OA mit der BG zu tun?

    Dem Postboten was zu unterstellen, finde ich ziemlich frech!

    es reicht leider schon, wenn dein hund jemanden "gefahrdrohend anspringt" und dieser begriff ist nun ziemlich weit dehnbar


    In der Hundehaltungsverordnung S.-H. steht u.a.: "Die Person muss den Hund jederzeit so beaufsichtigen, dass durch ihn Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden."

    Ich würde auch mit einem ausführlichen Schreiben bewaffnet zum OA gehen und das vor Ort klären, das Schreiben dann da lassen.

    Ein kleines Stück weit kann ich auch den Postboten verstehen, unserer ist letztes Jahr innerhalb von 6 Monaten 3 mal heftig gebissen worden. Wenn man solche ERlebnisse hatte oder im Bekanntenkreis, reagiert man vielleicht etwas "allergischer" auf große Hunde, die unbeaufsichtigt auf einen zu springen.

    Deswegen: Im persönlichen Gespräch mit dem OA klären, das ist halt persönlicher als "nur" ein Schreiben.

    Ist er gechipt und bei Tasso registriert?

    Ich würde bei sämtlichen TÄ der Umgebung anfragen und Flyer in deren Praxen aushängen, in die umliegenden Tierheime fahren und selber nachschauen, Flyer in der ganzen Umgebung aufhängen....

    Meistens kommen sie nach einigen Tagen, mal auch erst nach Wochen wieder, einige bleiben für immer fort und man bleibt im Ungewissen :(
    Aber die Gefahr, durch Tierfänger entführt zu werden, sehe ich deutlich geringer als jede Menge anderer Gefahren, z.B. kann es sein, dass er eine heftige Auseinandersetzung mit einem anderen Kater hatte und sich erst einmal zurück gezogen hat, um seine Wunden zu lecken.
    Du schreibst ja, dass Dein Katerchen eher scheu ist draußen, warum sollten irgendwelche potentiellen Tierfänger sich die Mühe machen, so ein scheues Tier zu fangen?

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du ihn bald gesund und munter wieder hast!

    Was ist denn die vertragliche Regelung? Müsst ihre euren Hund kastrieren?Wenn sie nicht will, dass mit ihren Hunden weiter gezüchtet wird, soll sie doch einfach das vertraglich regeln.


    Diese vertraglichen Regelungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben werden.

    Der Hund ist nach Verkauf Eigentum des neuen Halters und somit hat der auch ganz alleine zu entscheiden, ob und wann er seinen Hund kastriert oder wann und ob er ihn zur Zucht/ Vermehrung oder was auch immer einsetzt.

    Ich frage mich bei dieser scheinbar ja gängigen Praxis der AL-Produzenten, weshalb man nicht, anstatt Frühkastrationen durch zu führen, den Haltern nicht einfach eine Mitgliedschaft im Zuchtverband empfiehlt und ihnen die Möglichkeit des Erreichen der ZZL gibt.
    So kann der Halter denn immer noch "offiziell" weiterzüchten, wenn er das denn mag.

    Ich würde niemals einen Vertrag unterschreiben, der mir vorschreibt, dass ich MEINEN Hund kastrieren MUSS! Ob die Klausel haltbar ist oder nicht....

    Und man hat ein weiteres Argument gefunden, die Hitze!


    Weniger Hitze als mehr "Sommerloch"...

    weil ich mir gut vorstellen kann, dass solche Beiträge das vermehrte Auslegen von Giftködern beeinflussen kann.


    Hmmm... ich denke, solche Berichte mögen bei "einfach gestrickten" zwar zu mehr Vorurteilen bzw zum Verfestigen bestehender Vorurteile führen, aber deswegen werden nicht mehr Giftköder gelegt.
    Giftköder gelegt werden von Personen, die krank sind, denn ein "gesunder" Mensch freut sich nicht am Leiden und Sterben von Lebewesen und riskiert, auch andere Opfer (Wildtiere, Kinder) mit seinen Ködern zu töten oder zumindest massiv zu schaden.

    Wegen solcher reißerischen Berichte werden nun aber nicht die Zuschauer krank oder gestört. Sie mögen daraufhin weiter ausweichen (was von einigen HH ja schon als Affront gesehen wird!) oder auch mal HH verbal angreifen etc.
    Aber deswegen, wegen so einer Hetze fängt man nicht an, Mit-Lebewesen zu töten.

    Oft sind Vergiftungen nicht auf die in den Präparationen enthaltenen Pyrethroide zurückzuführen, sondern werden durch zusätzliche Bestandteile des Insektizid-Präparates verursacht. In Frage kommen hier Lösungsmittel (Isopropanol, aliphatische Kohlenwasserstoffe) oder Mischungen mit Organophosphaten oder Carbamaten."


    II. Spezielle Toxikologie - Kleintier
    1. Toxizität


    Sie liegt für die meisten Vertreter dieser Substanzgruppe bei 0.5-5 g/kg Körpergewicht.
    Katzen reagieren wegen ihrer verminderten Glucuronyltransferaseaktivität und ihrem Fellpflegeverhalten empfindlicher gegenüber Pyrethroiden als Hunde. Gefährlich für Katzen sind vor allem die hochkonzentrierten Spot-on Präparate, die für Hunde vorgesehen sind. Vergiftungsfälle sind auch möglich, wenn Katzen am selben Ort wie behandelte Hunde schlafen oder diese ablecken.
    LD dermal Katze: 100 mg/kg Körpergewicht Permethrin, sofern nicht therapiert wird.
    Bei der Katze gibt es keine Korrelation zwischen der aufgetragenen Menge und dem Schweregrad der klinischen Symptome.


    http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?c…klt/toxiklt.htm

    Ich würd´s nicht verwenden, schon gar nicht bei Katzenbabys.

    und ja, sie habenihr eigenes Schlafzimmer und genau das ist sehr vielhygienischer als ein Hund im Menschenbett und nach nahezu30 Jahren rund um den Hund, weiß ich sehr wohl wovon ichrede.

    rtgerecht wäre es für das Rudeltier Hund, frei entscheiden zu können (OHNE vorherige Konditionierung auf einen bestimmten Schlafplatz!) wo sie schlafen möchten.

    MEINE Hunde haben sich von Anfang an, ganz klar für mein Bett entschieden, nur die eine nicht, die ist aber auf jedem Fall im gleichen Zimmer.

    Ein soziales Tier auszusperren ist vielleicht hygienischer, aber ein eigenes Schlafzimmer ist keinesfalls "artgerechter". Eher weniger...... (also zumindest für den Hund)

    Der Hund vom Trainer (ca . 4 Jahre alt) interessierte sich nicht für die Hunde sondern war nur damit beschäftigt den Trainer "anzuhimmeln".


    Das klingt für mich nicht unbedingt nach starker "Bindung".

    Ein Hund, der eine (sehr) gute Bindung zu seinem Menschen hat, braucht den doch nicht durchgehend anhimmeln, der kann sich auch anderweitig beschäftigen, behält dabei aber seinen Menschen immer noch irgendwo im Auge.
    Das "Anhimmeln" ist meist eher positiv aufgebautes Verhalten (sprich konditioniertes, erlerntes Verhalten) das mit hündischer Bindung wenig zu tun hat.

    Nicht falsch verstehen, der Hund kann ja trotzdem eine klasse Bindung zu seinem Herrchen haben, aber das, was er als Indiz dafür sieht, sehe ich anders.